Ein tieferer Blick in die Ausstattungsmerkmale verwirrt zunächst. Hier finden sich Features wie Hochauflösendes Schwenkpanorama, Schwenkbare Mehrfach-Winkel, 3D-Standbild, Unschärfe-Effekte im Hintergrund und so weiter. Und wir verstehen erstmal nur Bahnhof. Scheinbar haben wir eine Art fotografierendes Schweizer Taschenmesser vor uns, vollgestopft mit kryptischen Werkzeugen. Auf geht’s ans Ausprobieren.

Design

Angesichts der gigantischen Ausstattung sieht die Kamera auf den ersten Blick bemerkenswert schlicht und einfach aus. Das Gehäuse ist mit einer Dicke von 3,4 Zentimetern etwas sperrig, aber irgendwo muss der 16-fache optische Zoom ja seinen Platz finden. Wir bringen die Kamera mit etwas Nachdruck trotzdem noch in unserer Jeanstasche unter. Das 3,0-Zoll-Display ist groß, hell und auch bei intensiver Sonneneinstrahlung noch gut zu erkennen. Wenn die pralle Sonne direkt aufs Display strahlt, wirds aber auch hier schwierig.

Auf der Vorderseite der Kamera gibt es einen bequemen, mit Gummi überzogenen Griff, der den Fingern der rechten Hand ordentlich Halt bietet. Gegenüber auf der Rückseite befindet sich die mit demselben Material beschichtete Daumenablage. Auf der Oberseite des Gehäuses bringt Sony Ein/Aus-Schalter, Auslöser mitsamt Zoomring, Moduswahlschalter und eine Custom-Taste unter, die sich frei belegen lässt. Zur Auswahl stehen direkter Zugriff auf ISO-Empfindlichkeit, Weißabgleich, Belichtungsmessung, Lächelerkennung und ein durch Lächeln aktivierter Auslöser. Weiterhin gibt es auf der Oberseite einen Aufklappblitz sowie ein Stereo-Mikrofon.

Der Aufklappblitz auf der linken Oberseite lässt den Fingern der linken Hand leider nicht besonders viel Platz.
Der Aufklappblitz auf der linken Oberseite lässt den Fingern der linken Hand leider nicht besonders viel Platz.

Hinten auf der HX9V dominiert das 3,0 Zoll große Display mit einer Auflösung von 640 mal 480 Pixeln (921.600 Subpixel). Rechts oben daneben befindet sich eine dedizierte Aufnahmetaste. Darunter folgen die bereits erwähnte Daumenablage, eine Taste zum Wechseln in den Wiedergabemodus, ein drehbares Vier-Wege-Pad mit mittiger Ok-Taste sowie zwei Buttons für Menü und Löschen. Das Pad dient neben der Navigation durch die Menüs auch zum Konfigurieren von Serienbildmodus, Selbstauslöser, Blitz und der auf dem Display dargestellten Informationen.

Neueste Kommentare 

4 Kommentare zu Sony Cyber-shot DSC-HX9V im Test: 16-fach-Superzoomer mit Mega-Ausstattung

  • Am 16. September 2011 um 10:00 von Josef Gerner

    sony-cyber-shot DSC-HX9V
    Ist es Ihnen bei den Tests wirklich nicht aufgefallen? Die Kamera bringt in den Automatikmodi bei Brauntönen eine völlig unakzeptablen Rotstich hinein. Speziell bei braunen Hautönen eine Katastrophe – Sie fotografieren nur mehr Indianer! Ich habe mehrere Kameras dieses Modells getestet – bei allen der selbe Fehler. Im P-Modus kann dieser Fehler durch manuellen Weißausgleich korrigiert werden.

  • Am 27. Dezember 2011 um 20:28 von Anna

    Sonny Cybershot DSC HX9V
    Ist das mit dem Rotstich wirklich so schlimm, möchte mir diese Kamera kaufen, bin kein Profi, werde ich dann überhaupt auch damit zurecht kommen ?
    Die Testbilder im Vergleich zu anderen Kompaktkameras waren bei dieser immer besser.
    Bitte um Antwort, Danke !

  • Am 2. Januar 2012 um 13:31 von Mario B.

    Beinahe inakzeptabel langsam!
    Hallo, ich habe seit wenigen Tagen auch eine Sony HX9V. Leider ist die Kamera bei Aufnahmen mit Blitz (z.B. bei abendlichen Feierlichkeiten) unglaublich langsam. Um bei eingeschalteter Kamera ein Foto mit Blitz zu machen (also Auslöser drücken, Kamera fokusiert, Blitz löst aus und Foto wird gemacht), muss man teilweise 2-3 Sekunden warten! Das ist für Schnappschüsse nur sehr begrenzt ungeeignet und in dieser Preisklasse vollkommen unverständlich. Das können Nikon und vor allem Casio (ZR100) ungefähr 1000x besser.

  • Am 16. Juli 2012 um 22:19 von StVo

    Sonny Cybershot DSC HX9V_Rotstich
    Katastrophe!!! habe mir die Kamera gerade zugelegt….nach 3 Monaten Recherche! Total enttäuschend in der Praxis. In den Automatik-Modi kann man die Farbsättigung nicht runterschrauben, was zu einem unnatürlichen Farbstich führt. Im Vergleich dazu macht die um Jahre ältere Kamera (Lumix TZ8!) meiner Mutter wesentlich natürlichere Bilder; die farben stimmen mit der realität überein. Bei Sony kommt man sich wie in einer Gummibärentüte vor. Wäre ich der Hersteller, so würde ich alle HX9V-Kameras zurückrufen. Aber Vorsicht, bei der Konkurrenz sieht es auch nicht viel besser aus, egal welche Preisklasse…
    Ich bin nun kurz davor, mir eine Lumix TZ31 (zzt. 320,-) zuzulegen. Die hat zwar weniger Technik-SchnickSchnack, dafür aber reale Farben und ein integriertes Blitzlicht, das mir nicht ständig den Zeigefinger der linken hand in die Luft schnellen lässt. ;o) Viel Spaß beim Kaufen!!!

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