Die Panasonic Lumix DMC-GF3 wird in vier verschiedenen Kombinationen angeboten. Das Gehäuse alleine wechselt zur unverbindlichen Preisempfehlung von 469 Euro den Besitzer. Mit dem 14-bis-42-Millimeter-Zoomobjektiv veranschlagt der Hersteller 549 Euro. In Kombination mit der 14-Millimeter-Pancake-Linse kostet die Kamera 599 Euro. Wer den Body und beide Objektive kaufen möchte, muss für das Doppel-Objektiv-Paket 699 Euro auf den Tisch blättern. Die Digicam ist in den Farben Schwarz, Weiß, Rot und Braun erhältlich.

Design

Und klein ist sie, diese Kamera. Extrem klein. Das 3,25 Zentimeter dicke Gehäuse muss sich in der Mitte etwas nach oben strecken, damit der Hersteller das Bajonett überhaupt auf die Front der Kamera bringt. Mit 6,7 Zentimetern ist sie beispielsweise gerade einmal sieben Millimeter höher als das ohnehin recht schlanke 14-bis-42-Millimeter-Kitobjektiv. Ohne Linse passt das Gehäuse mühelos in die Hosentasche. Wie es mit der Portabilität in der Praxis aussieht, hängt dann aber natürlich massiv von der Linse ab – mit dem 14-Millimeter-Pancake findet die Knipse durchaus in der Jackentasche Platz. Mit 222 Gramm ohne Optik wiegt die GF3 in etwa so viel wie eine kompakte Superzoom-Digicam, etwa die Lumix DMC-TZ22.

Auch wenn die Kitoptik nicht gerade groß ist, wirkt die winzige Panasonic Lumix DMC-GF3 doch wie ein kleines Anhängsel am Ende des Objektivs.
Auch wenn die Kitoptik nicht gerade groß ist, wirkt die winzige Panasonic Lumix DMC-GF3 doch wie ein kleines Anhängsel am Ende des Objektivs.

Wo sich die Jackentaschen freuen, leidet allerdings die Haptik. Der Handgriff auf der rechten Seite fällt sehr klein aus. Bereits die 165 Gramm des montierten Kit-Zoomobjektivs sorgen für ein unsicheres Gefühl beim einhändigen Knipsen. Bei der gut 220 Gramm schweren 25-Millimeter-F1.4-Leica-Linse verstärkt sich der Eindruck noch – nicht zuletzt auch wegen der Anschaffungskosten von über 600 Euro für die Optik. Aber gut, man muss die Kamera eben wie im Lehrbuch halten, dann gibt’s keine Probleme.

Auf der Rückseite des Gehäuses dominiert das 3,0 Zoll große, berührungsempfindliche Display. Im Gegensatz zum Bildschirm der großen Schwester Lumix DMC-G3 ist es nicht beweglich aufgehängt, löst mit 480 mal 320 Pixeln (460.000 Subpixeln) aber genauso hoch auf. Für einen elektronischen Sucher wie bei der G3 gibt es am Gehäuse übrigens weder Platz noch einen Zubehörschuh. Oberhalb der Anzeige befindet sich eine mechanische Taste, die den integrierten Blitz nach oben schnellen lässt. Die GF3 synchronisiert den Blitz nur auf den ersten Verschlussvorhang, die G3 wahlweise auf den ersten oder zweiten. Mit einer Leitzahl von 6,3 ist die Blitzröhre der GF3 nicht gerade ein Lichtwunder.

Auf dem Gehäuse der GF3 gibt es nicht besonders viele Tasten. Der gut reagierende Touchscreen übernimmt viele Funktionen.
Auf dem Gehäuse der GF3 gibt es nicht besonders viele Tasten. Der gut reagierende Touchscreen übernimmt viele Funktionen.

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