Das Liquid Mini kann man am deutschen Markt zu Preisen von knapp unter 200 Euro ergattern. Zum Vergleich: Das HTC Wildfire S gibt es ab knapp 210 Euro, das LG Optimus One ab knapp 140 Euro und das Samsung Galaxy 3 i5800 ab knapp 130 Euro. Was wieder mal beweist: Ein Android-Smartphone muss nicht unbedingt 500 Euro kosten.

Design & Ausstattung

Das Liquid Mini sieht seinen großen Brüdern, dem Acer Liquid und dem neueren Liquid E mehr als nur ein bisschen ähnlich. Die Rundungen der Ober- und Unterseite verleihen dem Gerät einen unverkennbaren Look und sorgen für eine angenehme Lage in der Hand. Das Mini ist in einer ganzen Reihe von Farben – einschließlich Blau, Pink, Grün, Schwarz und Silber – erhältlich.

Das Gehäuse des Smartphones fühlt sich nach Billigplastik an, kann aber keineswegs als Schund beschrieben werden. Die Konstruktion ist robust und stabil, die Akkuabdeckung schließt schön eng mit dem Gehäuse ab – hier knarrt nichts. Die Abdeckung ist sogar fast schon zu fest drauf: Man braucht lange Nägel und starke Finger, um ihn zu lösen.

Das Liquid Mini hat einen markanten Lock Screen, der verpasste Anrufe und ungelesene Nachrichten anzeigt.
Das Liquid Mini hat einen markanten Lock Screen, der verpasste Anrufe und ungelesene Nachrichten anzeigt.

Der Bildschirm des Liquid Mini dagegen kann seine Budget-Ursprünge nicht verleugnen. Mit einer Diagonale von 3,2 Zoll wirkt er im Vergleich zu einem Top-Gerät wie dem HTC Desire HD regelrecht winzig und die Auflösung von 320 mal 480 Pixel ist nach heutigem Ermessen auch nicht der Bringer, aber in Anbetracht des Preises und der Diagonale noch okay. Im Vergleich zu teureren Geräten wirken Bilder und Webseiten eben etwas pixeliger. Das Tippen auf einem so kleinen Display ist auch eine ziemliche Umstellung, wenn man hochwertigere Geräte gewohnt ist.

Die Helligkeit und Klarheit des LC-Displays lässt ebenfalls zu wünschen übrig: Es wirkt selbst bei voll aufgedrehter Helligkeit trübe. Aber immerhin passt die Farb-Balance. Positiv ist dagegen, dass das Liquid Mini auf kapazitive Touchscreen-Technik setzt. Der Touchscreen ist reaktionsfreudig und man muss keinerlei Druck mit dem Finger ausüben.

In letzter Zeit haben wir bemerkt, dass viel Smartphone-Hersteller zunehmend auf einen dedizierten Kameraauslöser verzichten. Das Mini folgt diesem Trend aber nicht – sehr schön. Wenn man den Knopf gedrückt hält, startet die Foto- und Videoaufnahme-Anwendung. Ein zweiter Knopfdruck löst dann die Aufnahme aus.

Die 5-Megapixel-Kamera des Mini reicht zwar für gelegentliche Schnappschüsse aus, kann im Videobereich aber nicht überzeugen. Die mit einer Auflösung von 720 mal 480 Pixel aufgenommen Videos sehen zwar auf dem Display des Liquid Mini ganz okay aus, aber wenn man sie am Rechner oder am Fernseher abspielt, stellen sie sich als ziemlich verschwommen heraus.

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