Der am deutschen Markt zu Preisen ab 150 Euro (empfohlener Verkaufspreis des Herstellers: 299 Euro) erhältliche Acer C20 ist mit einer LED-Lampe mit 20.000 Betriebsstunden Lebensdauer bestückt, misst 11,8 mal 6,1 x 1,9 Zentimeter und wiegt 170 Gramm – mit solchen Abmessungen und einem solchen Gewicht passt er praktisch in jede Tasche.

Design

Portable Pico-Projektoren wie der Acer C20 variieren vom Design-Standpunkt aus gesehen nicht wirklich dramatisch. Wenn der Hersteller alle nötigen Komponenten – Objektiv, Schnittstellen, Elektronik und ein Akku sinnvoller Größe – zusammengepackt hat, gibt es nicht mehr viel Raum für individuelle Features. Von daher stimmt bei den meisten dieser Geräte die Beschreibung, dass sie wie ein Spielkarten-Set aussehen: Ein kleiner, kompakter und mehr oder weniger rechteckiger Klotz.

Die Bedienelemente des C20 befinden sich überwiegend auf der Oberseite des Geräts. Hier findet man die Kontrollen für die Eingänge und die Bilddarstellung, das Rad für die Fokuseinstellung sitzt dagegen – von vorne betrachtet – auf der rechten Seite.

Wer die Bedienelemente sucht, findet sie - vom Fokus-Rädchen abgesehen - auf der Oberseite des Acer C20.
Wer die Bedienelemente sucht, findet sie – vom Fokus-Rädchen abgesehen – auf der Oberseite des Acer C20.

Der Acer C20 kommt mit einer Vielzahl von Quellen klar. Auf der linken Seite – wieder vom Objektiv aus gesehen – findet man unter einer Klappe Schnittstellen für Mikro-USB (ein Kabel wird mitgeliefert) und microSD-Speicherkarten sowie einen A/V-Eingang für iPods. Auf der rechten Seite sitzt ein Mini-HDMI-Anschluss (C-Typ) und ein „universeller“ I/O-Sockel.

Ausstattung

Der Projektor des C20 selbst ist ein DLP-Modell mit einer nativen 16:9-Auflösung von 854 mal 480 Bildpunkten (WVGA), der maximal 1280 mal 800 Bildpunkte (WXGA) darstellen kann. Das Kontrastverhältnis wird mit 2000:1 angegeben, aber die Lichtleistung ist – wie bei praktisch allen Taschenprojektoren – im Vergleich zu einem normalen Beamer sehr niedrig: Der Hersteller gibt 20 ANSI Lumen an.

In der Praxis bedeutet das, das man den C20 gerade so in einem (schwach) beleuchteten Raum nutzen kann – und das auch nur, weil er bauartbedingt ziemlich nahe an der Projektionsfläche stehen muss. Im Idealfall ist der Raum aber abgedunkelt, denn „gerade so“ ist wirklich so gemeint. Übrigens: Die vom Hersteller angegeben maximale Bilddiagonale liegt bei 66 Zoll. In der Praxis kann man das vergessen, dafür ist die Lichtleistung einfach zu niedrig. Dafür bräuchte es schon massiv abgedunkelte Räume.

Es mag daran gelegen haben, dass wir ein Testexemplar haben – aber die Dokumentation des C20 ist nicht wirklich beeindruckend: Es gibt lediglich einen dürftigen Quick-Start-Guide in mehreren Sprachen. Selbst die mitgelieferten Garantiekarten sind deutlich umfangreicher. Was der Guide nicht verrät, ist die Tatsache, dass der Acer C20 mit den richtigen Kabeln – und natürlich abhängig von den Bedürfnissen des Nutzers – ein sehr flexibler Projektor ist.

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