Der australische Mikrofonhersteller Rode bietet mit dem VideoMic Pro die kleinere und leichtere Version des Vorgängers VideoMic an. Das neue Modell ist am deutschen Markt zu Preisen ab 144 Euro erhältlich und bietet Fotografen und Kameramännern im Vergleich zum Vorgänger bei kleineren Abmessungen zusätzliche Funktionen.

Design und Ausstattung

Das Zusatzmikro im Shotgun-Stil kann dank dem Blitzschuh an seiner Basis ordentlich auf jeder DSLR montiert werden. Über den Blitzschuhadapter mit dem 3/8-zölligen Gewinde lässt es sich aber beispielsweise auch auf einem Boompole befestigen.

Mit einem Gewicht von nur 86 Gramm und einer Länge, Breite und Höhe von 15, 9,4 und 4,3 Zentimetern überwältigt das VideoMic Pro zudem nicht mal die kleinsten DSLRs. Selbst bei Kameras mit extremem Weitwinkel-Objektiv – wir testen dies mit einer Canon 600D mit montiertem EF-S-Objektiv (10-22 mm) – ragt das Mikrofon nicht in den Aufnahmebereich hinein.

Das kompakte Mikrofon ragt bei keiner DSLR in den Aufnahmebereich hinein.
Das kompakte Mikrofon ragt bei keiner DSLR in den Aufnahmebereich hinein.

Befeuert wird das VideoMic Pro von einer 9-Volt-Blockbatterie, deren Fach sich direkt unter dem Mikrofon selbst befindet. Laut Rode reicht eine Batterie für 70 Stunden Aufnahmezeit aus. Angebunden wird das Mikrofon mit einem 3,5-mm-Klink-Stecker.

Obwohl er nicht im Lieferumfang enthalten ist, kann man bei der Online-Registrierung zur erweiterten Garantie des Mikrofons einen zusätzlichen kostenlosen Windschutz abstauben. Der liebevoll Deadcat genannte und normalerweise zu Preisen ab 27 euro am Markt erhältliche Windschutz aus Kunstfell ist – wie sein Namensgeber – texturiert und wird als zusätzlicher Schutz vor Windgeräuschen über das Mikrofon gestülpt. Wirklich nötig ist das aber nicht, da das VideoMic Pro dank seines standardmäßigen Schaumstoff-Schilds Windgeräusche bereits sehr gut abfängt.

Das so genannte Shock Mount („Spinne“), mit dem das Mikrofon an seiner Basis befestigt ist, soll mit speziell entwickelten elastischen Bändern verhindern, dass das Mikrofon selbst bei schnellen Bewegungen von seiner eigenen Basis oder Gegenständen in der Umgebung beschädigt werden kann. Zusätzliche Ersatzbänder liefert Rode bereits mit.

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