Neues MacBook Air 11 Zoll im Test: das schnellste ultraportable Notebook aller Zeiten?

Das neue MacBook Air ist da! Optisch gleicht es seinem Vorgänger zwar komplett, aber unter der Haube hat sich fast alles verändert: Für mächtig Power sorgt die neueste Generation von Intels Core-i5-Prozessor, für schnelle Anbindung der Peripherie der neue Thunderbolt-Port, für gute Bedienung das neue Mac OS X Lion – und nicht zuletzt gibt es endlich eine beleuchtete Tastatur. Ob das MacBook Air in der Praxis so überzeugt wie auf dem Datenblatt, verrät der Test.

Im letzten Oktober kam die 11-Zoll-Version von Apples MacBook Air auf den Markt – und damit das kleinste und dünnste Notebook mit einem Apfel auf dem Rücken, das jemals vom Band gelaufen ist. Die minimalen Abmessungen bedeuteten allerdings auch Kompromisse. Natürlich ist auch das erste 11-Zoll-MacBook um Längen schneller als jedes Durchschnitts-Netbook, aber im Inneren werkelte ein schon bei der Einführung des Geräts veralteter Core-2-Duo-Prozessor, und es gab weder SD-Speicherkartenslot noch eine beleuchtete Tastatur. Jetzt steht der Nachfolger in den Läden, und der hat immerhin zwei der drei Probleme aus der Welt geschafft.

Sowohl im 11- als auch im 13-Zoll-MacBook Air arbeitet nun eine Core-i5-CPU der zweiten Generation. Und endlich bringt auch das ultraflache MacBook eine beleuchtete Tastatur mit. Außerdem hat das Gerät noch zwei weitere Boni an Bord, nämlich das brandaktuelle neue Mac OS X Lion sowie den flotten Thunderbolt-Anschluss zur Übertragung von Daten und Bildinhalten.

Beim kleinen 11-Zoll-Modell vermissen wir aber immer noch den SD-Speicherkartenslot. Auch die Optionen für Arbeits- und Festspeicherausstattung sind arg begrenzt: Das Einsteiger-Modell für 949 Euro bringt gerade einmal 2 GByte RAM und 64 GByte SSD-Speicher mit. Das ist nicht gerade rekordverdächtig, und somit empfehlen wir direkt das besser ausgestattete Modell mit doppelt so viel RAM und Festplattenplatz für 200 Euro Aufpreis. Übrigens: Mit dem aktuellen Facelift des MacBook Air ist der Flachmann der günstigste Apple-Mobilrechner geworden. Denn das weiße MacBook gibt es nun nicht mehr.

Design

Optisch gibt es keine Unterschiede zum Vorgänger. Aber das ist ja auch nicht schlimm, denn das nach vorne schlank zulaufende, elegante Design des Air mit seinem messerscharfen Profil an der Vorderseite sorgt immer noch für große Augen – allein in Anbetracht der winzigen Bauhöhe. Das bewährte Unibody-Alu-Gehäuse ist weiterhin State-of-the-art, fühlt sich wertig an und sorgt für eine anständige Stabilität. Dazu kommen die bekannten technischen Finessen wie der magnetische Verschluss, der den Deckel geschlossen hält.

An den Abmessungen hat sich nichts getan: Vorne ist das neue Model 3 Millimeter dick, hinten 1,7 Zentimeter. Auch das Gewicht bleibt mit knapp 1,1 Kilogramm unverändert, und die übrigen Abmessungen – 30,0 mal 19,2 Zentimeter – können sich wahrlich sehen lassen. Dagegen wirkt die gesammelte Konkurrenz dicklich, behäbig und zum Teil sogar billig.

Die große Tastatur und das hervorragende Multitouch-Trackpad aus Glas kennen wir schon von anderen MacBooks. Lediglich die Funktionstasten fallen beim MacBook Air etwas schmal aus. Doch in Anbetracht der Abmessungen des Geräts können wir damit leben, zumal es sich hier wirklich hervorragend tippt. Im Vergleich zu einem Standard-MacBook sind die Tasten minimal kürzer und haben einen kleineren Hub.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Neues MacBook Air 11 Zoll im Test: das schnellste ultraportable Notebook aller Zeiten?

  • Am 27. Juli 2011 um 11:54 von Seb

    Liebe Cnet
    guter Test, allerdings ist der Thunderbolt glasklar kein Vorteil sondern ein klarer Nachteil da er Augenscheinlich andere Verbindungen blockiert/verhindert.
    Es gibt so gut wie keine Thunderboltgeräte (es sind auch keine Nenneswerten ins Aussicht, welche bezahlbar sind und Sinn machen). Ein Ultramobiles Gerät sollte zumindest über HDMI verfügen um bei Präsentationen variabel zu sein (Anschluß an den Beamer oder Flachbild).

  • Am 4. August 2011 um 14:28 von Jose Van Mercey

    Seratobook
    ich besitze zwar schon ein Macbook Pro, aber dieses Notebook wäre das Richtige um vllt Serato Itch oder Serato Scratch Life zu Nutzen (DJ). Als DJ lohnt sich der Flashspeicher, weil er super schnell ist. Das display ist relativ klein. bei 1024*600 wirds sehr schwer. aber die Bildschirmauflösung passt hier ja

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