An der alten Version des MacBook Air im 13,3-Zoll-Format hat vor allem die Core-2-Duo-CPU für Kritik gesorgt. Kein Wunder, denn schließlich ist der Intel-Prozessor schon von zwei Generationen überholt worden – und die aktuelle Version Sandy Bridge erhält nun Einzug in den ultraflachen Mac. In der Basisausstattung kommt das Gerät mit einem 1,7 GHz schnellen Core i5, gegen Aufpreis bekommen Käufer auch einen 1,8 GHz schnellen Core- 7. Damit dürfte die Leistungsdiskussion weitgehend beendet sein. Allerdings nur weitgehend, weil auch diese Lösung einen Nachteil bringt.

Design

Optisch gibt es keine Unterschiede zum Vorgänger. Aber das ist ja auch nicht schlimm, denn das nach vorne schlank zulaufende, elegante Design des Air mit seinem messerscharfen Profil an der Vorderseite sorgt immer noch für große Augen – allein in Anbetracht der winzigen Bauhöhe. Das bewährte Unibody-Alu-Gehäuse ist weiterhin State-of-the-art, fühlt sich wertig an und sorgt für eine anständige Stabilität. Dazu kommen die bekannten technischen Finessen wie der magnetische Verschluss, der den Deckel geschlossen hält.

An den Abmessungen hat sich nichts getan: Vorne ist das neue Model 3 Millimeter dick, hinten 1,7 Zentimeter. Auch das Gewicht bleibt mit knapp 1,4 Kilogramm unverändert, und die übrigen Abmessungen – 32,5 mal 22,7 Zentimeter – können sich wahrlich sehen lassen. Dagegen wirkt die gesammelte Konkurrenz dicklich, behäbig und zum Teil sogar billig.

Die große Tastatur und das hervorragende Multitouch-Trackpad aus Glas kennen wir schon von anderen MacBooks. Lediglich die Funktionstasten fallen beim MacBook Air etwas schmal aus. Doch in Anbetracht der Abmessungen des Geräts können wir damit leben, zumal es sich hier wirklich hervorragend tippt. Im Vergleich zu einem Standard-MacBook sind die Tasten minimal kürzer und haben einen kleineren Hub.

Besonders freuen wir uns darüber, dass die schmerzlich vermisste Tastenbeleuchtung nun endlich auch beim MacBook Air vorhanden ist. Wer einmal damit gearbeitet hat, möchte nicht mehr auf die Leuchtbuchstaben verzichten. Passend dazu gibt es jetzt bei den Funktionstasten natürlich zwei Knöpfe zur Helligkeitsregelung.

Das große Multitouch-Trackpad gehört wie gehabt zu den besten, die es überhaupt gibt. Die berührungssensitive Fläche ist an der Oberseite aufgehängt und kann komplett wie ein Knopf nach unten gedrückt werden. Selbstverständlich ist aber auch das bekannte Tippen zur Bestätigung möglich – das ziehen wir dem Knopfdruck vor. Warum es standardmäßig deaktiviert ist, werden wir wohl nie herausfinden. Zurück zum Trackpad: Kein anderer Hersteller hat es bislang geschafft, einen ähnlich großen, gut reagierenden und qualitativ vergleichbar hochwertigen Mausersatz in sein Notebook einzubauen. Für einen so kleinen Mobilrechner schenkt Apple dem Trackpad hier wirklich viel Platz, aber man braucht ihn auch – und wird jeden einzelnen Quadratmillimeter lieben. Allein schon für die ganzen Multitouch-Gesten, die das neue Mac OS X Lion mitbringt. Die paar Wisch- und Zoombewegungen, die man von Windows her kennt, sind kein Vergleich dazu.

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