Kodak Playfull Ze1 im Test: superkompakte Full-HD-Videokamera mit einfacher Bedienung

Der Playfull komplettiert Kodaks Palette an Mini-Camcordern – jetzt gibt es für so ziemlich jeden Anspruch das richtige Gerät. Die winzige Videokamera passt auch noch in die kleinste Hosentasche und fängt trotzdem Full-HD-Videos und 5-Megapixel-Fotos ein. Außerdem gibt es ein paar Bildeffekte und die Möglichkeit, die Videos auf dem Gerät selbst zu bearbeiten. Klingt zu gut, um so klein zu sein? Ob es Haken gibt und wo diese liegen, verrät der Testbericht.

Neben dem Playfull bietet Kodak drei weitere Full-HD-Camcorder an. Für Outdoor-Fans gibt es die beiden stoßfesten und wasserdichten Modelle Playsport Zx3 und Playsport Zx5. Der Playtouch schließlich wartet mit Touchscreen und umfassender Ausstattung auf.

Design & Ausstattung

Der Playfull ist mit 10,0 mal 4,2 mal 1,6 Zentimetern kaum größer als ein Schokoriegel und mit 95 Gramm sehr leicht. Er findet auch in kleinen Hosentaschen Platz. Leider bedeutet ein kleiner Formfaktor aber immer auch einen Kompromiss. Das Display ist beispielsweise mit 1,5 Zoll sehr klein und löst gerade einmal 70.200 Subpixel auf – das entspricht etwa 180 mal 130 Bildpunkten. Es reicht so gerade als elektronischer Sucher aus; Videos möchte man sich auf dem Bildschirm aber nicht unbedingt angucken. Die Blickwinkel sind immerhin gut, und mit dem Glare-Shield-Feature lässt sich dank erhöhter Kontraste auch bei grellem Sonnenlicht noch etwas erkennen.

Immerhin: Kodak bringt so ziemlich alle Anschlüsse im Playfull unter, die man so braucht. Im Gehäuse findet etwa ein ausklappbarer USB-Stecker Platz, mit dem sich der Camcorder jederzeit mit dem Rechner verbindet, ohne dass man irgendwelche Kabel mitschleppen müsste. Er ist an der Oberseite des Playfull angebracht und wirkt aufgrund der Gummikonstruktion etwas wackelig. Aber man müsste wohl schon ziemlich gewalttätig vorgehen, um hier etwas kaputtzumachen. Leider ist der Stecker ziemlich kurz. Manche Nutzer werden deswegen um ein USB-Verlängerungskabel nicht herumkommen.

Hinter dieser hellblauen Kunststoff-Abdeckung versteckt sich der integrierte USB-Stecker des Playfull.
Hinter dieser hellblauen Kunststoff-Abdeckung versteckt sich der integrierte USB-Stecker des Playfull.

Hinter einer Klappe auf der linken Gehäuseseite sind ein Micro-HDMI-Port und ein SD-Kartenslot verbaut. Nachdem der integrierte Speicher gerade einmal 20 MByte groß ist, kommt man um eine Speicherkarte kaum herum. Im Lieferumfang mit dem Playfull ist erfreulicherweise ein HDMI-Kabel enthalten.

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