TouchRetouch für Android: Fotos auf dem Smartphone retouchieren

Jeder kennt das Szenario: Man will ein Foto schießen. Aber genau in dem Moment, indem man die perfekte Einstellungen gefunden hat und auf den Auslöser drückt, läuft jemand ins Bild – und die Aufnahme ist versaut. Das ist jetzt auch unterwegs kein Problem mehr, wenn Photoshop & Co gerade nicht zur Hand sind. Denn mit der App TouchRetouch haben Android-Nutzer die Möglichkeit, störende Bereiche im Foto direkt am Smartphone zu retouchieren. Praktisch, wenn man das Bild gleich auf Facebook, Twitter oder Google+ Familie und Freunden präsentieren möchte.

Um mit der App gute Ergebnisse zu erzielen, benötigt man auch keine Fachkenntnisse. Per Fingertipp wählt der Nutzer das entsprechende Foto aus. Das funktioniert wahlweise über den Datei-Browser oder die Fotogalerie. Ist es geladen, befindet sich am unteren Bildschirmrand die Werkzeugleiste. Hier stehen zwei Tool zur Auswahl, um den zu entfernenden Bereich zu markieren. Einmal lässt er sich per Lasso-Auswahl umranden oder einfach mit dem Pinsel-Werkzeug markieren. Das klappt auch ganz gut. Denn die Stärke des Pinsel-Tools lässt sich bequem per Schieberegler anpassen und ein kleines Fenster in der linken oberen Ecke vergrößert die Ansicht. Damit sind auch kleinere Objekte kein Problem. Ist man beim Markieren trotzdem etwas zu großzügig gewesen, lässt sich die Auswahl mit dem Radiergummi wieder zurechtstutzen oder auch komplett rückgängig machen. Mit einem Klick auf die Filmklappe startet die App dann den Retouchiervorgang.

Je nach Auflösung des Fotos und Größe des zu entfernenden Objekts muss sich der Smartphone-Besitzer etwas gedulden. Das Ergebnis kann sich auf den ersten Blick sehen lassen. Schaut man allerdings genauer hin, merkt man schnell, dass die App mit detaillierten Hintergründen wie im Fall der Kirche überfordert ist. Das ist dann doch eher was für die Bildbearbeitungssoftware. Für einfache Retouchierarbeiten ohne detailreichen Hintergrund ist die App aber gut geeignet. Das frisch bearbeitete Bild kann der Nutzer dann abspeichern oder direkt via Facebook oder Twitter mit Freunden und Bekannten teilen. In der kostenlosen Lite-Variante allerdings nur in verminderter Auflösung, für die volle Pixelzahl ist die Bezahlversion notwending. Sie kostet 70 Cent und bringt noch einige weitere Features wie ein Tool zum Klonen einzelner Bildausschnitte mit und bietet mehr Einstellungsmöglichkeiten. Außerdem ist sie dann natürlich werbefrei.

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