Das Roccat Kulo 7.1 USB unterscheidet sich optisch nicht vom Stereo-Vorgänger, dem Roccat Kulo. Altes und neues Modell kommen im klassischen On-Ear-Design daher, verfügen über eine recht steife Kabelfernbedienung und einen Klang, der alles ist – aber nicht überragend. Wir haben getestet, ob der Hersteller vor allem im letzten Punkt nachgelegt hat.

Design und Ausstattung

Auf den zweiten Blick sehen wir, dass sich das Kulo 7.1 USB nicht von dem ebenfalls von unseren australischen Kollegen getesteten und zu Marktpreisen ab 44 Euro erhältlichen Kulo Stereo unterscheidet.Kein Wunder: Es ist ja das gleiche Headset. Das lässt uns in Puncto Audio-Qualität zumindest schon einmal nicht hoffen.

Der einzige Unterschied ist der mitgelieferte USB-Dongle. Er ist quasi eine externe Soundkarte, an das man die 3,5-mm-Klinke-Anschlüsse des Headsets anschließt.

Nutzt man die zusätzliche Soundkarte in Form eines USB-Dongles, kann man ganz ordentlichen virtuellen Raumklang genießen.
Nutzt man die zusätzliche Soundkarte in Form eines USB-Dongles, kann man ganz ordentlichen virtuellen Raumklang genießen.

Dies hat den Vorteil, dass der Klang an jedem Rechner – unabhängig von dessen Soundkarte – immer gleich ist. Außerdem fungiert der Dongle als elektromagnetische Abschirmung gegenüber dem Rechner: Die vielfältigen Störgeräusche, die gerade bei Onboard-Soundkarten oft zu hören sind, gehören damit der Vergangenheit an.

Performance

Wenn man das Headset ohne Treiber am Rechner anschließt, muss man mit seinem originären Klang leben – und der wird niemanden vom Hocker reißen. Es ist zwar recht bassig, hat aber eine sehr enge Soundstage und klingt dumpf. Die Höhen scheinen sogar komplett durch Abwesenheit zu glänzen. Und wenn komplexe Musik aufgelegt wird, kommt das Headset sehr schnell an seine Grenzen. Wer sich also als audiophilen User ansieht, sollte einen großen Bogen um das Kulo 7.1 USB machen.

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