TeamSpeak für Android: erste Beta-Version der Kommunikationssoftware für Gamer

Die Kommunikationssoftware TeamSpeak sollte jedem begeisterten Zocker ein Begriff sein. Gerade bei Online-Multiplayerspielen wie World of Warcraft, Call of Duty, Counterstrike oder auch FIFA ist Teamspeak ein unverzichtbares Tool, um mit seiner Gilde, seinen Clan-Mitgliedern oder seinem Team in Online-Matches in Verbindung zu bleiben – um beispielsweise Angriffe zu koordinieren und Taktiken zu besprechen.

Um mal eben mit seinen Team-Kameraden zu plaudern, muss man jetzt nicht mehr extra den Rechner hochfahren oder zu Hause vor dem Monitor sitzen, sondern klinkt sich einfach mit TeamSpeak für Android per Smartphone in die Gesprächsrunde ein. Zudem eröffnet die Beta-Version der TeamSpeak-Software natürlich auch für Android-Gamer eine praktische Kommunikationsmöglichkeit für unterwegs.

Wie von der Desktop-Version gewöhnt, muss der Nutzer als erstes die Verbindungsdaten des TeamSpeak-Servers eintragen. Im Gegensatz zu Skype baut man mit TeamSpeak keine direkte Verbindung zu seinen Gesprächsteilnehmern auf, sondern verbindet sich mit einem Server und trifft sich wie zu IRC-Zeiten in eigens eröffneten Channels. Unter dem Punkt Bookmarks kann der Smartphone-Besitzer gleich mehrere Server-Profile erstellen und abspeichern. Zudem hat er die Möglichkeit, mehrere Identitäten – zum Beispiel für unterschiedliche Spiele – anzulegen. Ist eine Verbindung hergestellt, wechselt man per Fingertipp zwischen den verschiedenen Channels. Ein langer Klick verrät Details über den verwendeten Codec oder die Sprachqualität. Über das Menü lässt sich die Verbindung zum Server wieder kappen. Im Hauptmenü zeigt Teamspeak alle aktiven Verbindungen an. Es besteht also auch die Möglichkeit, sich mit zwei Servern gleichzeitig zu verbinden.

Wie üblich funktioniert TeamSpeak per Push-to-Talk und sendet also nur, während man einen Knopf drückt. Alternativ gibt es auch eine Sprachaktivierung – die für Spieler praktischere Variante. Dann sendet Teamspeak ab einer bestimmten Lautstärke von selbst. Dabei lässt sich festlegen, wie empfindlich die App auf die Stimme reagiert. Wer eine Auszeit braucht, setzt sich bequem über das Menü auf inaktiv und deaktiviert das Mikrofon. Unterhaltungen kann der Nutzer wie mit dem großen Desktop-Bruder gleich mitschneiden. Was vielen Zockern jedoch noch fehlen wird, ist die Möglichkeit, als Administrator Störenfriede vom Server zu kicken, auf Dauer auszusperren und Teilnehmer in andere Kanäle zu verschieben. Zumindest lassen sich mit einem langen Fingertipp einzelne Spieler stumm schalten. Praktisch wäre außerdem eine Unterstützung für Bluetooth-Headsets. Für eine Beta-Version ist TeamSpeak allerdings schon richtig gut. Die Sprachqualität ist in Ordnung, und die App funktioniert auch ohne WLAN über die Mobilfunkverbindung ohne große Hänger und Probleme. Mit gelegentlichen Abstürzen muss man allerdings leider noch rechnen.

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