Der Panasonic HDC-HS900 ist Panasonics aktuelles Topmodell 3D-fähiger Camcorder. Er ist in Deutschland zu Marktpreisen ab 1000 Euro erhältlich, der Listenpreis des Herstellers liegt bei 1399 Euro. Unsere Kollegen von CNET Australien haben ihn getestet.

Design

Der HDC-HS900 ist eine Evolution früherer Camcorder-Modelle von Panasonic – er unterscheidet sich optisch beispielsweise nicht großartig vom HDC-HS700. Mit Abmessungen von 6,7 mal 7,2 mal 14,6 Zentimetern und einem Gewicht von 455 Gramm (ohne Akku) ist er solide gebaut, belastet aber dank seiner gerundeten Formen und dem komfortablen Haltegurt bei Aufnahmen weder Hand noch Handgelenk übermäßig.

Der Aufnahmeknopf des HS900 ist im Gegensatz zu anderen Panasonic-Modellen einfach genug zu erreichen, aber perfekt ist das Layout der Bedienelemente dennoch nicht. Die grundlegenden Kontrollen für Modus-Wahl, Zoom und Fotoauslösung sind dort, wo man sie erwarten würde. Aber einige wichtige Bedienelemente und Features sind seitlich positioniert, wo sie normalerweise vom Display verdeckt werden.

Der Panasonic HDC-HS900 ist ein sehr gut ausbalancierter Full-HD-Camcorder mit mit exzellenter Aufnahmequalität.
Der Panasonic HDC-HS900 ist ein sehr gut ausbalancierter Full-HD-Camcorder mit mit exzellenter Aufnahmequalität.

Dazu gehören alle Eingänge, die unter einer Kunststoffklappe verborgen sind, sowie der Options-Button, mit dem man in den 1080/50p-Aufnahmemodus wechselt. Alle anderen Bedienelemente des HS900 werden über ein auf der linken Seite seines 3,5-zölligen Touchscreen-LCDs lokalisiertes Setup-Menü abgerufen. Es ist einfach zu bedienen und funktioniert alles in allem recht gut, auch wenn die Bedienung via Touchscreen nicht jedermanns Geschmack trifft.

Im Test bemerken wir eine kleine Designschwäche: Wenn die Abdeckung für die A/V-Slots geöffnet wird, klappt sie nach unten weg. Schließt man dann das als Sucher fungierende Display aus irgendeinem Grund schnell, kann es passieren, dass die Abdeckung weiterhin außen hängt und so abgerissen werden könnte.

Ausstattung

Der HDC-HS900 ist Panasonics teuerster Camcorder und verfügt über einen 3MOS-Bildsensor – das ist Panasonics Ausdruck für drei CMOS-Bildsensoren. Dazu gibt es ein 35-mm-Weitwinkel-Objektiv Leica Dicomar mit 12-fachem optischem Zoom, einen manuellen Fokus-/Zoom-Ring, einen elektronischen Farbsucher sowie Panasonics optischen Bildstabilisator Hybrid OIS.

Der HS900 legt Aufnahmen entweder auf der 220 GByte großen internen Festplatte oder auf SD-Speicherkarten ab und hat eine effektive Auflösung von 7,59 Megapixeln – gut: drei mal 2,53 Megapixel, technisch betrachtet. Fotos werden jedenfalls mit 7,59 Megapixeln aufgenommen. Ein Zubehörschuh auf der Oberseite erlaubt die Anbringung von externem Zubehör und sein 3,5 Zoll großes Display löst feine 460.800 Bildpunkte auf.

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