Wer schon einmal einen 3D-Film gesehen hat, kann sich einer gewisse Faszination nicht entziehen. Zwar ist das Thema nicht ganz neu: Entsprechende Fernseher und Notebooks sind schon seit einiger Zeit im Handel. Die Verbreitung dürfte aber noch gering sein. Hinderlich ist nach wie vor, dass man für das 3D-Erlebnis je nach Verfahren eine Shutter- oder Polarisationsbrille benötigt. So will aber eigentlich niemand vor dem Notebook oder PC sitzen.

Schon seit einiger Zeit ist davon die Rede, dass die Lösung mit der Brille nur ein Zwischenschritt ist. Auf Messen werden immer wieder Fernseher gezeigt, die auch ohne Brille auskommen. Im Handel ist davon zumindest in Europa aber noch nichts zu sehen – lediglich bei deutlich kleineren Displays wie vom Nintendo 3DS, dem HTC Evo 3D und dem LG Optimus 3D dürfen wir uns über brillenlose Tiefendarstellung freuen. Toshiba macht mit dem Qosmio F750 nun ernst und bringt das erste Notebook auf den Markt, dass brillenloses 3D ermöglichen soll. Aber hält die Lösung was der Hersteller verspricht?

Design

Auf den ersten Blick unterscheidet sich dieses Gerät nicht von jedem anderen Mobilrechner. Das Toshiba Qosmio F750 hat ein Chassis aus weißem Kunststoff. Der Deckel ist mit Hochglanzlack überzogen, durch den feine Linien schimmern, die die recht große Fläche auflockern. Anders als bei einem schwarzen Gerät sieht man Fingerabdrücke auf dem Gerät nur schwach. Der Displaydeckel gibt schon bei leichtem Druck deutlich nach. Weiße LEDs werten das Gerät optisch deutlich auf, edle Materialien wie Alu sind aber nicht zu finden.

Auf den ersten Blick sieht das 3D-Notebook aus wie jeder andere Mobilrechner.
Auf den ersten Blick sieht das 3D-Notebook aus wie jeder andere Mobilrechner.

Mit einem Gewicht von 3,2 Kilo und Abmessungen von 38,4 mal 26,3 mal 3,06 bis 3,6 (Vorderseite) Zentimeter ist das Toshiba sicher kein Notebook, mit dem man ständig auf Achse ist. Trotzdem ist es noch kompakt und leicht genug, um es ab und zu mitzunehmen.

Tastatur und Touchpad

Toshiba bringt im F750 eine Tastatur mit Ziffernblock unter. Schon bei leichtem Druck gibt sie etwas nach. Die Tasten haben ausreichenden Hub und einen gut definierten Anschlag. Alle Tasten verfügen über eine glatte Oberfläche, die dem Finger keinen Halt gibt. Eine leicht konkave Form, wie man sie beispielsweise bei Lenovos Thinkpads findet, führt die Finger ein wenig besser. Das wäre beim Toshiba besonders nützlich, da es sich nicht um eine Chicklet-Tastatur handelt, sondern die Tasten direkt nebeneinander angeordnet sind. Insgesamt lässt es sich mit dem F750 aber komfortabel tippen. Das Touchpad ermöglicht eine präzise Steuerung des Mauszeigers.

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