Nur vier Prozent der großen Websites enthalten Pornos

Der Wissenschafler Ogi Ogas widerlegt die Behauptung, dass die Hälfte aller Websites pornografische Inhalte anbietet. Er räumt jedoch ein, dass dies tatsächlich in den ersten Jahren des Internets der Fall gewesen sein könnte. „In der Frühphase des Internets, als die große Mehrheit der Nutzer Männer waren, war ein Großteil der Suchanfragen auf Pornografie gerichtet.“ Etwa die Hälfte der Suchmaschinen zielte damals auf Sexsites ab. In seiner jetzt veröffentlichten Internetsexstudie „A Billion Wicked Thoughts“ erklärte Ogas, dass jedoch nur vier Prozent der Internetseiten pornografische Inhalte bieten. Auf diese Studie gestützt habe Pornografie im Internet keine große Bedeutung.

Bei der Ermittlung der Anzahl von Sexsites im Internet ist die große Schwierigkeit, exakte Zahlen zu erhalten. Das Internet ist viel zu groß und dynamisch, um konkrete Werte liefern zu können. Um seine Statistik aufzustellen, begrenzte Ogas die Suche auf eine Million Websites mit den meisten Visits und dem größten Traffic.

Desweiteren äußerte sich Ogas: „Eine andere Möglichkeit wäre es, die Adult-Websites zu zählen, die in Kinderschutzfiltern gelistet sind. So will Cybersitter 2,5 Millionen Inhalte für Erwachsene ausfiltern. Es ist aber nicht klar, nach welchen Kriterien sie entscheiden, ob eine Website Adult-Content bietet. Diese Seiten sind nicht notwendigerweise Sexsites und die Anzahl ist möglicherweise auch übertrieben.“ (Bild: CC Wrote/Flickr)

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