Fünf Dinge, die Ihr über das neue Facebook wissen müsst

Alles neu macht Facebook: Beim sozialen Netzwerk gibt’s eine neue Optik und viele neue Funktionen, die den Nutzer beschäftigen und auf der Seite halten sollen. Wir werfen einen Blick auf die fünf größten Änderungen und zeigen, wo der Nutzer profitiert – und wo er besonders auf seine Privatsphäre achten muss.

Facebook hat sich aufgefrischt und an allen Ecken und Enden eine optische und technische Überarbeitung vorzuweisen. Einige dieser Neuerungen sind ab sofort aktiv, andere lassen sich bereits jetzt zuschalten – und spätestens in ein paar Wochen sieht die Webseite bei allen Nutzern „neu“ aus.

1. Echtzeitaktualisierung mit Ticker

Den neuen „Ticker“ könnte man auch als „Facebook in Facebook“ bezeichnen. In einer Leiste rechts vom News-Feed ist hier live zu sehen, was die Freunde gerade auf Facebook treiben. Vor allem tauchen hier unwichtigere Kleinigkeiten auf, die in der normalen News-Übersicht untergehen würden – also neue Freundschaften, Kommentare oder angeklickte Gefällt-mir-Buttons. Größere Beiträge aus dem Bekanntschaftskreis wie hochgeladene Fotos, geteilte Webseiten oder Frage-Antwort-Spiele schaffen es wie bisher in den Nachrichtenüberblick.

Außerdem tauchen in der Ticker-Box Infos aus den neuen Facebook-Apps auf, also beispielsweise welcher Song der beste Kumpel gerade hört, welche Serien oder Filme er betrachtet oder mit welchen Apps er sich derzeit beschäftigt.

Der neue Ticker zeigt aktuelle Status-Updates in Echtzeit an.
Der neue Ticker zeigt aktuelle Status-Updates in Echtzeit an.

Unter den Facebook-Nutzern taucht bereits erste Kritik auf: Ticker ist aufdringlich. Man bekommt schlicht jeden Fitzel mit, der gerade im eigenen Umfeld passiert – und teilt standardmäßig auch seinen Kontakten quasi jeden Mausklick mit. Wer das nicht möchte, kann das in den Ticker-Einstellungen festlegen.

Und wer sich mit dem Ticker so gar nicht anfreunden kann, entfernt ihn mit einem Plug-in für den Chrome-Browser oder mit einem User-Script für das Firefox-Plugin Greasemonkey gleich komplett.

2. Änderungen in der News-Übersicht

Bislang gab es bei Facebook nach dem Einloggen eine strikte Trennung zwischen Hauptmeldungen und Neueste Meldungen – das ist jetzt vorbei. Die (nach der Meinung von Facebook) wichtigsten Nachrichten stehen jetzt oben und sind mit einem blauen Dreieck markiert. Dazu gehören Foto-Tags, Beiträge von Freunden, Freundschaftsanfragen, Events und Gruppenaktivitäten.

Die markierten Top-Storys lassen sich mit einem Klick auf das blaue Dreieck auch als „Doch nicht so wichtig“ markieren. Facebook merkt sich jeden einzelnen Klick und versucht, daraus zu lernen – um künftig tatsächlich nur noch die relevanten Nachrichten auf der Homepage anzuzeigen.

Wer sich längere Zeit nicht im sozialen Netzwerk eingeloggt hat, sieht weitere ungelesene Nachrichten darunter. Wer sich damit nicht anfreunden kann, kann den klassischen News-Feed aber wiederherstellen.

3. Das Profil im neuen Look

Ganz neu ist die Ansicht des Profils. Hier gibt es nun eine Zeitleiste. Derzeit ist sie noch nicht standardmäßig aktiv, aber wer sie jetzt schon an den Start bringen möchte, kann der Anleitung in der folgenden Bilderstrecke folgen:

Die neuen Profile sind breiter und legen gesteigerten Wert auf Bilder und Apps. Am Anfang der neuen Seite ist ein großes Foto des Nutzers zu sehen. Darunter finden sich die üblichen Informationen zu Ausbildung, Beruf, Beziehung & Co., sowie eine Status-Update-Box und eine Zeitleiste.

Wer das neue Profil aktiviert, ermöglicht seinen Freunden einen Rückblick durch die Facebook-Historie bis zu dem Moment der Erstanmeldung. Man kann per Klick also sehen, was der Nutzer im letzten Monat oder vor einem Jahr gemacht und veröffentlicht hat. Welche Storys in der Zeitleiste auftauchen, entscheidet – na klar – Facebook. Immerhin hat der Nutzer die Möglichkeit,. Einfluss darauf zu nehmen. Besonders wichtige Beiträge kann der Nutzer beispielsweise durch Anklicken des Favoriten-Sterns markieren – und prompt erscheint dieser bei Besuchern des Profils prominenter. Mit Hilfe des Stift-Symbols klappt’s auch andersherum: Wer eine vor einiger Zeit getätigte Aussage dann doch nicht mehr durchs Internet posaunen möchte, kann sie aus der Zeitleiste oder komplett entfernen.

Gelegentlich blendet Facebook auch das eine oder andere Status-Update aus, wenn der Dienst es für weniger relevant hält. Ist der Nutzer anderer Meinung, kann er sie mit Hilfe der grauen Punkte „wichtiger“ machen.

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