HTC Rhyme angetestet: Android-Smartphone für Design-Fans

HTC bringt im Oktober mit dem Rhyme einen Androiden, der gesteigerten Wert auf Innvation, Design und Style legt. Das fängt bei der Farbgebung an – die zugegebenermaßen Geschmackssache ist – und geht beim mitgelieferten Dock weiter bis hin zu Charm, einem kleinen Anstecker, der bei neuen Nachrichten leuchtet. Wir haben einen Prototypen getestet.

Das HTC Rhyme ist nicht einfach mal wieder irgendsoein neues Android-Smartphone von HTC – sondern eins, was voll den Zahn der Zeit treffen könnte. Zu Zeiten, in denen sich die Handys ohnehin immer ähnlicher werden und sich kaum noch durch Ausstattungsmerkmale unterscheiden können, muss man sich eben etwas Besonderes einfallen lassen, um sich nicht auf einen Preiskampf einlassen zu müssen. Das haben die Taiwaner offensichtlich gemacht. Das Gerät soll schon im Oktober für knapp 480 Euro in Deutschland erhältlich sein.

Design

Das Rhyme hat ein zweifarbiges Unibody-Design. Der unseren Kollegen von CNET in England vorliegende Prototyp ist dabei so purpurfarben wie die Unterwäsche der Königsfamilie. Wer das auf der anderen Seite des Kanals nicht mag, hat Pech gehabt: In Großbritannien gibt es keine andere Farbgebung. Nach Deutschland wird das Gerät neben dem lilafarbenen Schema namens Plum auch in einem Weiß-Grau namens Hourglass geben.

Optisch hat HTC das Rad nicht neu erfunden. Und so lehnt sich das Rhyme vom Design her an seine aktuellen Brüder aus gleichem Hause an. Auffällig ist hier allerdings das im Vergleich zur Größe recht geringe Gewicht. Apropos Größe: Mit einer Display-Diagonale von 3,7 Zoll ist das Gerät minimal größer als das aktuelle iPhone (3,5 Zoll). Bei der Anzeige handelt es sich um das von HTC bekannte Super LCD. Die Darstellung ist hell und dank der Auflösung von 800 mal 480 Pixeln angenehm scharf.

Die Kombination aus der Hardware und der tollen Sense-Oberfläche von HTC gefällt uns besonders gut. Überall gibt es flotte, hübsche Animationen – das sieht gut aus.

Kamera

Die 5-Megapixel-Kamera ist mit Autofokus und LED-Blitzlicht ausgestattet. Wir freuen uns über die umfangreichen Funktionen, die man ansonsten bei kompakten Digitalkameras vermutet – etwa eine Gesichtserkennung, die sich darum kümmert, dass auf dem Foto möglichst alle Freunde scharf dargestellt werden. Dazu kommt ein Serienbildmodus, der mit einem Druck auf den Auflöser gleich fünf Bilder direkt hintereinander auf die Speicherkarte schreibt. Außerdem freuen wir uns über einen Panorama-Modus, der mehrere nebeneinander geknipste Bilder zu einem großen kombiniert.

Wer auf Effekte steht, dürfte sich über den HDR-Modus freuen. Dabei schießt die Handy-Kamera drei Bilder mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen hintereinander, um auch von in normalen Umgebungen über- oder unterbelichteten Bereichen zusätzliche Details aufzunehmen, und kombiniert diese wiederum zu einem Foto. Das sorgt für dramatisch wirkende Ergebnisse – und macht einfach Spaß.

Für die Bildqualität sorgt ein rückseitig belichteter CMOS-Sensor in Kombination mit einer 28-Millimeter-Linse und einer kleinsten Blendenzahl von 2,2. Um die Bildqualität abschließend bewerten zu können, warten wir allerdings noch auf ein finales Gerät.

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