Flickr für Android: Yahoo bringt das Online-Fotoportal offiziell aufs Android-Smartphone

Für Apples mobiles Betriebssystem gibt es sie schon über zwei Jahre. Jetzt hat Yahoo endlich auch für Android-Smartphones eine offizielle App für die Online-Fotoplattform Flickr herausgebracht. Mit ihr haben Nutzer des Portals bequem Zugriff auf all ihre Schnappschüsse und Alben und bleiben über alle Fotos und Kommentare ihrer Freunde informiert.

Unter dem Tab Activity findet der Smartphone-Besitzer erst einmal alle Neuigkeiten seiner Freunde. Zum Beispiel informiert die App, wenn Kontakte die eigenen Bilder kommentieren, wenn sie jemand als Favoriten speichert oder man selbst von einem anderen Nutzer als Kontakt hinzugefügt wird. Schön wäre auch, wenn der Nutzer erführe, wenn ein Kontakt ein neues Bild hochlädt – hier bleibt Flickr allerdings stumm. Alle Fotos der Freunde und Bekannten lassen sich unter dem Punkt Contacts bestaunen. Nach einem Fingertipp kann der Anwender dessen Kommentare lesen, seine Meinung abgeben, Fotos zu seinen Favoriten hinzufügen oder auf die SD-Karte des Smartphones herunterladen. Wer die Flickr-Community nach interessanten Bildern durchstöbern oder neue Freunde finden möchte, benutzt die Suchfunktion. Sie lässt sich über das Menü öffnen. Die eigenen Foto-Strecken und Favoriten können Anwender unter dem Tab You abrufen. Alle Fotos – ob von Freunden oder die eigenen – lassen sich im Vollbildmodus betrachten oder bequem als Diashow abspielen.

Natürlich lassen sich mit der App auch bequem mit dem Smartphone geknipste Bilder auf Flickr hochladen und mit Freunden oder Familie teilen. Wer sich den Umweg über die Fotogalerie auf dem Android-Handy ersparen möchte, kann die in der Flickr-App integrierte Kamera-Anwendung nutzen. Sie versieht die Fotos auf Wunsch gleich mit Ortsdaten, und der Nutzer fügt Titel, Beschreibungen und Tags hinzu. Zudem stehen dem Anwender vor dem Hochladen einige Filter zur Auswahl, mit denen er seinen Bildern noch etwas mehr Schwung verleihen kann. Mit wem der Smartphone-Besitzer seine Schnappschüsse teilen möchte, kann er ebenfalls mit wenigen Klicks festlegen. So lassen sich Fotos nur für die Familie und Freunde freigeben oder auch der gesamten Öffentlichkeit präsentieren. Die Aufnahmen lassen sich dann in einem Schwung gleich auf Facebook, Twitter & Co. hochladen oder per E-Mail an Bekannte verschicken.

Der erste Eindruck der Flickr-App ist durchaus positiv. Das Design der App ist übersichtlich, und alle Funktionen sind einfach zu erreichen. Wofür die App allerdings eine Berechtigung zum Senden, Lesen und Empfangen von Kurznachrichten und MMS benötigt, ist zu hinterfragen. Bis dieser Punkt geklärt ist, gibt es erst einmal einen Punkt Abzug. Wer Bedenken hat, die Flickr-App aber trotzdem verwenden oder ausprobieren möchte, sollte das Tool Permissions Denied einsetzen. Mit ihr lassen sich jegliche Berechtigungen der installierten Applikationen kontrollieren und einschränken.

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