Minecraft für Android: Pocket Edition endlich für alle Android-Smartphones verfügbar

Lange hat die Android-Community diesem Spiel entgegen gefiebert, bisher war es jedoch ausschließlich Xperia-Play-Besitzern vorbehalten. Nun gibt es das Android-Game Minecraft, in dem der Spieler in einer riesigen 3D-Landschaft aus unterschiedlichen Blöcken alles nur Erdenkliche zusammenbauen kann, endlich auch für alle Smartphone-Besitzer – vorausgesetzt Android in der Version 2.2 läuft unter der Haube.

Dann steht der Fantasie und Kreativität des Spielers jedoch nichts mehr im Wege, und er kann sich frei durch die zufällig generierten 3D-Welten bewegen und wie in einem riesigen Baukasten Block für Block Häuser, Türme, Brücken – und was einem sonst noch alles einfällt – aus dem Boden stampfen oder sich mit Tunneln durch Berge und das Erdreich graben. Mit Hilfe von Pfeiltasten steuert der Smartphone-Besitzer die Spielfigur. Die Ansicht dreht sich per Fingerwisch. Mit einem Fingertipp setzt der Spieler dann einen Block auf den anderen. Über das Inventar kann er die unterschiedlichen Baumaterialien auswählen – zum Beispiel Holz, Stein, Backstein, Granit, rote, blaue oder grüne Blöcke oder Leitern und Fackeln. Wer etwas länger auf das Display tippt, pulverisiert das eben Gebaute wieder, planiert das Gelände oder buddelt sich in die Tiefe.

Im Multiplayer-Modus macht Minecraft dann noch mehr Spaß, wenn man mit Freunden zusammen an den unterschiedlichsten Gebilden bauen kann. Derzeit funktioniert der Mehrspieler-Modus allerdings nur, wenn man sich in einem WLAN-Netzwerk befindet. In Zukunft sollte aber auch ein Online-Modus verfügbar sein. In der Pocket Edition für das Smartphone kann der Anwender zudem noch nicht auf alle Funktionen des Spiels zurückgreifen, die man vom PC her gewöhnt ist – auf dem Handy darf man eher nur die Kernelemente von Minecraft erwarten. Das Crafting ist beispielsweise auf dem Smartphone noch nicht möglich. Allerdings befindet sich Minecraft auch erst in einer Alpha-Version und lässt damit noch auf viele Updates hoffen.

Die Android-Version von Mincecraft kommt zudem in zwei verschiedenen Varianten. Die Vollversion kostet knapp 5 Euro. Die Demo-Version ist kostenlos, bringt aber einige Einschränkungen mit. So sind beispielsweise nur 18 der insgesamt 36 auf dem Smartphone verfügbaren Blöcke verwendbar. Weiterhin lassen sich gestartete Sitzungen sowie Multiplayer-Spiele nicht lokal auf dem Smartphone abspeichern. Wer Minecraft allerdings erst einmal ausprobieren möchte, ist bei der Demo-Version gut aufgehoben.

Insgesamt ist Minecraft jedoch absolut gelungen, auch wenn die Steuerung etwas gewöhnungsbedürftig ist und sich das Errichten von großen Bauwerken etwas schwieriger gestaltet. Trotzdem ist Minecraft ein Titel, den man unbedingt im Auge behalten sollte. Für Fans ist die Pocket Edition von Minecraft natürlich ein Muss.

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