Wiederholungen sind etwas, worin Apple gut ist: Sein 24-zölliges LED Cinema Display war gut, sprach aber nur eine extrem kleine Zielgruppe an. 2010 brachte Apple eine neue Version mit verbessertem 27-Zoll-Panel. Außerdem gab es zu diesem Zeitpunkt schon wesentlich mehr Macs mit Mini-DisplayPort-Schnittstelle, so dass das Display eine deutlich größere Zielgruppe becircen konnte.

Mit seinem im Spätsommer diesen Jahres vorgestellten Thunderbolt Display zentriert Apple das Konzept auf die superschnelle gleichnamige Schnittstelle und baut noch etliche andere neue Funktionen ein. Gleichzeitig sorgt aber eben diese Thunderbolt-Fixierung auch dafür, das die potenzielle Kundschaft des Monitors auf die Mac-Gemeinde begrenzt bleibt.

Design und Ausstattung

Das Apple Thunderbolt Display hat das gleiche grundlegende Design wie das 2010 vorgestellte und nicht Thunderbolt-fähige Apple LED Cinema Display. Das prächtige, 27 Zoll große IPS-Panel mit seiner Auflösung von 2560 mal 1440 Bildpunkten wurde beibehalten und hat den Übergang ohne qualitative Abstufungen überstanden. Nach rein ästhetischen Gesichtspunkten ist das Chassis-Design praktisch identisch mit dem LED Cinema Display und auch funktionell bekommt man praktisch alles, was auch der Vorgänger bot. Nun – fast alles; aber dazu später mehr.

Im Vergleich zum LED Cinema Display verfügt das Thunderbolt Display zusätzlich über je einen Gigabit-Ethernet-, FireWire- und Thunderbolt-Anschluss.
Im Vergleich zum LED Cinema Display verfügt das Thunderbolt Display zusätzlich über je einen Gigabit-Ethernet-, FireWire- und Thunderbolt-Anschluss.

Das Gehäuses des Monitors – einschließlich der Rückseite und des Standfußes – weist die gleiche glatte Aluminiumoberfläche wie beim LED Cinema Display auf. Und wie der Vorgänger integriert auch das Thunderbolt Display einen Umgebungslichtsensor, eine Kamera, ein Mikrofon, ein 2.1-Lautsprechersystem(chen) und drei USB-2.0-Ports, die links unten auf der Rückseite positioniert sind.

Also was sind die Unterschiede? Zum einen gibt es zusätzliche Anschlüsse, darunter ein Gigabit-Ethernet-, ein FireWire- und ein Thunderbolt-Port für den Anschluss eines weiteren Thunderbolt Displays. Diese Anschlüsse dürften besonders für die Besitzer eines MacBook Air von Interesse sein, die das Thunderbolt Display zusammen mit einem ebenfalls direkt am Display integrierten MagSafe-Ladekabel als voll funktionsfähige Docking-Station nutzen können. Dies erweitert die Funktionalität der kleinen, superschlanken Notebooks ungemein.

Allerdings – und darauf bezog sich das vorhin geäußerte „fast“ – kann das Thunderbolt-Display dank fehlender Anschlüsse oder Adapter derzeit nicht mit PCs oder generell mit Rechnern betrieben werden, die eine Thunderbolt-Schnittstelle vermissen lassen. Laut Apple betrifft das auch alle stationären und mobilen Macs, die noch nicht über diesen Anschluss verfügen.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Apple Thunderbolt Display: Exzellentes 27-Zoll-Display für Thunderbolt-fähige Macs

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *