Ende der langjährigen Partnerschaft von Sony und Ericsson

SonyDie zehnjährige Partnerschaft zwischen Sony und Sony Ericsson ist beendet. In der heutigen Pressemitteilung der Unternehmen wird erklärt, dass Sony den 50-Prozent-Anteil von Sony Ericsson für 1,05 Milliarden Euro aufkauft. Zur Patent- und Lizenzfrage einigten sich beide Unternehmen ebenfalls. Es wird ein Abkommen geben, dass die gegenseitige Nutzung einiger Lizenzen erlaubt. Zusätzlich erhält Sony die Rechte an diversen Patenten aus dem Bereich der Mobilfunktechnik. Sony Ericsson wird mit dem Kauf zu einem vollwertigen Tochterunternehmen von Sony.

Der Verkauf wurde von beiden Parteien bereits bestätigt. Allerdings wird die endgültige Abwicklung aufgrund bürokratischer Prozesse noch bis Januar 2012 dauern.

Sony und Ericsson legten 2001 ihre Mobilfunkbereiche zusammen. Sechs Jahre später stellten sie das erste eigene Smartphone vor, das P1. Damit gelang Sony der Einstieg in den Smarthpone-Markt. Sony Ericsson hielt am Ende des dritten Quartals 2011 rund elf Prozent der Marktanteile an Android-Handys.

Durch die Übernahme möchte Sony die Smartphones, die bislang von Sony Ericsson produziert wurden, in seine Sparte der vernetzten Geräte wie Tablets, PCs oder Fernseher integrieren. Dadurch sollen nicht nur der japanische Konzern, sondern auch die Endverbraucher profitieren. Das Unternehmen möchte damit auf die aktuelle Marktentwicklung reagieren, die sich in den letzten zehn Jahren von einfachen Handys zu mit Features vollgepackten Multifunktionsgeräten – den Smartphones – entwickelt hat. (Bild: Sony)

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