Lenovo ThinkPad Tablet im Test: robustes 10-Zoll-Business-Tablet mit Stiftbedienung

Es scheint, als wäre die ganze Welt verrückt nach Android-Tablets. Nach den alteingesessenen Handybauern springen jetzt auch immer mehr klassische Notebook-Schmieden auf den Zug auf. Lenovos ThinkPad Tablet setzt weniger auf superstylisches Design und verspielte Funktionen, sondern richtet sich an einen eher “ernsthafteren” Kundenkreis. Wie sich der Honeycomb-Bolide im 10,1-Zoll-Format in der Praxis schlägt, verrät der Testbericht.

Das Lenovo-Tablet ist in mehreren Ausführungen erhältlich. Die mit 480 Euro “günstigste” Version verfügt über 16 GByte integrierten Speicher und verzichtet auf mobiles Internet. Für 570 Euro bringt das Tablet bei gleicher Kapazität dann ein integriertes UMTS-Modem mit. Für 32 beziehungsweise 64 GByte Speicher werden schließlich 660 respektive 750 Euro fällig.

Design

Das ThinkPad Tablet fühlt sich wie ein schwerer Bildband an. Der Bolide ist groß, schwer und robust – und dürfte sich damit selbst für einige Einsatzbereiche bereits ganz oben auf den Wunschzettel geschrieben haben. Im Hochformat gehalten ist das Gehäuse 26,0 Zentimeter hoch sowie 18,2 Zentimeter breit und liegt damit ziemlich genau zwischen DIN A4 und A5. Mit 14 Millimetern baut es 60 Prozent höher auf als das Apple iPad 2. Auf der Vorderseite befindet sich oben rechts eine 2-Megapixel-Kamera für Videotelefonate. Die zweite Digicam sitzt auf der Rückseite und löst 5 Megapixel auf. Apropos Rückseite: Diese ist mit einem griffigen, matten Finish versehen und trägt die Lenovo- und ThinkPad-Logos.

Das ThinkPad Tablet präsentiert sich schlicht und funktional.
Das ThinkPad Tablet präsentiert sich schlicht und funktional.

Einer der ersten Punkte, der uns beim Design auffällt, sind die vier mechanischen Tasten unterhalb des Bildschirms für Bildschirmdrehung sperren, Browser öffnen, Zurück und Home. Zumindest für die beiden letzteren Funktionen gibt es direkt darüber zwei virtuelle Buttons, die genau dieselbe Funktion erfüllen. Zudem finden sich hier noch zwei Schaltflächen für zuletzt benutzt Apps und das sogenannte App Wheel von Lenovo. Zugegeben, es sind Situationen denkbar, in denen professionelle Anwender mechanische Tasten benötigen, weil der Touchscreen mit Handschuhen im Operationssaal nicht mehr auf Fingereingaben reagiert.

Ein weiteres interessantes Detail betrifft die Seite des ThinkPad Tablet. Diese sieht nämlich aus, als hätte jemand ein Loch hineingebohrt. Dieses nimmt den optional erhältlichen digitalen Stift auf. Übrigens gibt es sowohl am Stift als auch am Tablet eine kleine Lasche, mit denen sich das recht teure Eingabegerät (circa 40 Euro) festbinden lässt. Wer keinen Stift benutzen möchte, kann das Loch mit einer mitgelieferten Plastikabdeckung versiegeln.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Lenovo ThinkPad Tablet im Test: robustes 10-Zoll-Business-Tablet mit Stiftbedienung

  • Am 28. Januar 2012 um 11:21 von ename

    Updatepolitik Thinkpad Tablet
    Ich bin schwer enttäuscht von der Updatepolitik Lenovos.

    Der Digitale Stift, der sehr genau und gut zum schreiben geeignet ist funktioniert aufgrund von fehlerhafter einstellung derHandballenerkennung nicht richtig, und das seit 4 Monaten.

    Ich bin schwer entt-uscht

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