Die neuen 13,1-Zoll-Notebooks der Vaio Z-Serie bringen eine hohe Leistung im schlanken Chassis: Sie wiegen weniger als 1,2 Kilogramm und sind mit 17 Millimetern sehr flach. Gleichzeitig gibt es aber keine Abstriche bei der Leistung: Der Standard-Akku versorgt den Boliden im kohlefaserverstärkten Body bis zu sieben Stunden lang mit Energie. Ein optionaler Zweitakku in der Form eines doppelten Bodens macht anspruchsvolle Mobilnutzer bis zu 14 Stunden von der Steckdose unabhängig.

In Sonys Online-Shop lassen sich die Z-Modelle in einer Spanne von 1750 bis über 4000 Euro konfigurieren. Das Topmodell hat einen sehr schnellen 512-GByte-SSD-Speicher, ein Full-HD-Display mit 1920 mal 1080 Pixeln, Quad-Monitor-Support und Blu-ray-Brenner.

Das hier getestete Modell Vaio VPC Z21-V9E/B wird nicht im Sony-Onlineshop, sondern nur über Händler vertrieben. Sony nennt eine unverbindliche Preisempfehlung von 2999 Euro. Das V9E hat 256 GByte SSD-Speicher und ein Display mit 1600 mal 900 Pixeln Auflösung. Zum 3000-Euro-Paket gehört auch die per Lightpeak angebundene Dockingstation namens Sony Power Media Dock. Sie enthält eine AMD-Grafikkarte und einen DVD-Brenner, aber kein Blu-ray-Laufwerk. Die getestete Konfiguration V9E kann vier Displays gleichzeitig antreiben: Eines im Laptop, eines am Laptop, sowie zwei am externen Glasfaser-Kästchen. Das ist für Laptops bislang ungewöhnlich.

Die zwei weiteren Händler-Modelle Z21-Q9E mit Core-i7-CPU für 2499 Euro sowie das Z21-M9E mit Core-i5-CPU für 2299 Euro haben kein Power Media Dock und bieten somit keinen Quad-Monitor-Support.

Material, Größe, Gewicht, Anmutung

Je öfter man den Sony-Laptop anschaut, desto mehr fällt seine unaufdringliche, edle Optik sowie die präzise Verarbeitung auf. Die Spaltmaße sind äußerst gleichmäßig, das matte Schwarz wirkt zurückhaltend-elegant. Fingerabdrücke werden auf der matten Oberfläche kaum sichtbar. Der Laptop für gehobene Ansprüche wirkt an keiner Stelle protzig, sondern rundum seriös und kultiviert.

Das schwarze Notebook passt fast in jede dünne Aktentasche: Mit seiner Grundfläche von 33 mal 21 Zentimetern hat es fast DIN-A4-Format. Das Gerät ist mit 1160 Gramm sogar deutlich leichter als Apples Macbook Air mit 13,3-Zoll-Screen, das 1,35 Kilo auf die Waage bringt. Packt man das 300-Gramm-Netzteil drauf, liegen knapp 1,5 Kilogramm in der Reisetasche.

Hinzu kommt die Dockingstation mit 660 Gramm, das stärkere Docking-Netzteil mit fast 500 und der Docking-Fuß mit gut 300 Gramm. Macht zusammen ebenfalls knapp 1,5 Kilogramm. Nutzt man das Docking-Equipment nur stationär im Büro, ist das Gewicht natürlich unerheblich. Im Gegenteil: Der schwere Docking-Fuß hält die Dockingstation gut fest und sieht auch noch gut aus. Die Dockingstation kann auch ohne ihren Chromfuß direkt auf dem Tisch liegen, etwa unterwegs, wenn dort ebenfalls die volle Grafikpower gebraucht wird.

Das Dock lässt sich wahlweise mit dem Standfuß auf dem Tisch aufstellen oder auch einfach flach hinlegen, möchte man den 300 Gramm schweren Fuß nicht mitschleppen.
Das Dock lässt sich wahlweise mit dem Standfuß auf dem Tisch aufstellen oder auch einfach flach hinlegen, möchte man den 300 Gramm schweren Fuß nicht mitschleppen.

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