Holografischer 3D-Projektor: Wenn Sci-Fi zur Wirklichkeit wird

Projizierte Darstellung Unterwasser

Oft geben Science-Fiction-Filme den Firmen neue Ideen, welche Bereiche der Technik noch nicht erschlossen sind. So auch der Klassiker Star Wars von George Lucas aus dem Jahre 1977. In dem Film bittet Prinzessin Leia über ein Hologramm den Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi um Hilfe.

34 Jahre nach der Uraufführung des Weltraum-Epos arbeitet der japanische Display-Hersteller Burton am Projektor True-3D-Display, der Lichtpunkte im dreidimensionalen Raum darstellt – egal, ob in der Luft oder unter Wasser. Diese Technologie wurde bereits 2006 von AIST und der Keio Universität vorgestellt. Burton hat nun in Zusammenarbeit mit den Erfindern das Projekt weitergeführt. Das Ergebnis: Der Prototyp des holografischen Projektors stellt bis zu 50.000 Lichtpunkte bei 10 bis 15 Bildern pro Sekunde (fps) dar. Burton arbeitet derzeit daran, die Bildwiederholrate auf 24 bis 30 fps anzuheben, um das Flackern des Bilds zu reduzieren.

Einen großen Vorteil bringt der 3D-Effekt mit sich. Anders als bei der momentanen verwendeten Technik, die mit optischen Tricks ein dreidimensionales Bild auf einer zweidimensionalen Anzeige abbildet, entsteht der 3D-Effekt hier natürlich. Die Objekte werden direkt in der Luft abgebildet und können ganz normal betrachtet werden.

Als mögliche Einsatzgebiete für das True-3D-Display gibt Burton digitale Anzeigen sowie die Analyse von 3D-Objekten an. Bei verbesserter Genauigkeit sind auch Projekte im Gesundheitswesen durchaus denkbar. Und natürlich Hilferufe aus einer anderen Galaxie. (Bild: Screenshot YouTube / Burton)

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