Lese-Tipp

In den letzten 35 Jahren hat sich viel getan. Wer sich heute Informationen beschaffen möchte, der geht - wie sollte es auch anders sein - ins Internet. Dem war freilich nicht immer so. Als das Internet tatsächlich noch Neuland war, zog man hierfür Computer-Magazine zu Rate. Und deren Cover hatten es wirklich in sich!

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Razer Abyssus

Testbericht

Hersteller: Razer Listenpreis: Fazit:

Die Razer Abyssus mag zwar nur eine simple Gaming-Maus ohne großartige Anpassungsfunktionen sein, aber wenn man sich die teure Konkurrenz nicht leisten kann, dann ist sie eine echte Alternative mit wirklich guter Spiel-Performance.

Pro
  • gute Gaming-Performance
  • günstiger Preis
Contra
  • nur beschränkte Anpassbarkeit an persönliche Vorlieben
  • Ad-hoc-Anpassung der Empfindlichkeit aufgrund weniger Tasten kaum nutzbar
  • DPI- und Abtastraten-Schalter lassen sich nur mühsam bedienen
  • bei den Makros sind nur 16 Ereignisse erlaubt
Testurteil
SEHR GUT
8,0
von 10 Punkten
8,0 stars

Razer Abyssus: Schlichte Gaming-Maus mit guter Performance

Die Razer Abyssus ist eine einfache, unkomplizierte Gaming-Maus. Sie ist die beidhändig nutzbar und kostet nicht die Welt. Damit könnte sie ein Top-Tipp für Gelegenheitsspieler sein. Unsere Kollegen von CNET Australien haben getestet, ob das stimmt.

Die Razer Abyssus wird vom Hersteller mit einem Listenpreis von 39,99 Euro geführt, ist am deutschen Markt aber bereits zu Preisen ab 28 Euro erhältlich.

Design und Ausstattung

Die Razer Abyssus soll all jene Anwender adressieren, die sich scheuen, hohe zweistellige oder sogar dreistellige Beträge für eine Highend-Gaming-Maus hinzulegen und einfach keine ausgefuchsten Makro-Funktionen, Lichterketten oder sonstige Spielereien brauchen – sondern einfach eine schlichte, solide, schnelle und präzise Maus suchen.

Simpel und unspektakulär: Die Einstellungen im Treiber der Razer Abyssus.
Simpel und unspektakulär: Die Einstellungen im Treiber der Razer Abyssus.

Wie schlicht die Maus daherkommt, zeigt schon ein Blick in den Treiber, der stark an der DeathAdder von vor fünf Jahren erinnert. Ausgefeilte Features glänzen hier durch Abwesenheit, alles ist auf Wichtigste reduziert. Man kann die Sensibilität getrennt für X- und Y-Achse einstellen und den Tasten bestimmte, allerdings ziemlich limitierte Funktionen zuweisen – das war es dann aber auch schon.

Zu den „limitierten Funktionen“ zählen auch die Makros: Sie werden zwar unterstützt, allerdings ist man auf 16 Klicks begrenzt (einschließlich „nach oben“ und „nach unten“) und die Belegungen werden pro Taste und nicht über multiple Profile hinweg abgelegt.

Physisch offeriert die Abyssus ebenfalls nur die grundlegendsten Features. Es gibt eine linke und eine rechte Maustaste und ein Scroll-Rad, das dank Klick-Funktion auch als mittlere Maustaste fungiert. Sie ist zwar recht kurz für eine Gaming-Maus, aber dennoch hat es Razer geschafft, das Hersteller-typische glühende Logo in die Handflächenauflage zu integrieren.

Mit den mechanischen Schiebeschaltern an der Unterseite wählt man USB-Abtastrate und Sensor-Auflösung aus.
Mit den mechanischen Schiebeschaltern an der Unterseite wählt man USB-Abtastrate und Sensor-Auflösung aus.

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