Das Alienware M11xR3 ist frei konfigurierbar und wird von Dell in zwei Grundvarianten für 699 Euro (Intel Core i3 mit 1,3 GHz, 2 GByte RAM) und 799 Euro (Intel Core i5 mit 1,6 GHz, 4 GByte RAM) angeboten. Die restliche Grundausstattung der R3-Modelle ist mit Windows 7 Home Premium als Betriebssystem, einem 11,6-zölligen Breitbilddisplay mit 1366 mal 768 Bildpunkten Auflösung und LED-Backlight, einer 250 GByte großen SATA-Festplatte sowie einer Nvidia Geforce GT 540M mit 1 GByte GDDR3-Videospeicher identisch.

Unser Testgerät entspricht der 799-Euro-Version, verbaut aber anstelle der 250- eine 320-GByte-Festplatte – das macht einen Aufpreis von 85 Euro aus.

Design und Ausstattung

Bereits die letztjährige Fassung des Alienware M11x gefiel uns sehr gut: Das kleine Notebook bot ein unglaublich hohes Performance-Niveau für ein Notebook mit solch kompakten Abmessungen. Natürlich war das Alienware M11x mit einem Gewicht von rund zwei Kilogramm keine Konkurrenz für ein superleichtes Gerät wie Apples MacBook Air, aber wer nach dem sucht, was Dell unter der Marke Alienware seinen Kunden bietet, gehört sowieso zu einer anderen Kategorie von Anwendern als der klassische Apple-Fan.

Das M11x gewinnt zwar keinen Schlankheitheitswettbewerb, bietet aber enorm viel Performance bei kompakten Abmessungen.
Das M11x gewinnt zwar keinen Schlankheitheitswettbewerb, bietet aber enorm viel Performance bei kompakten Abmessungen.

Nun bringt Dell das Alienware M11x mittlerweile in der dritten Revision (R3) mit rundum erneuerter Technik in Rot („Nebula Red“) und Schwarz („Stealth Black“) auf den Markt. Trotz etlicher grundlegender Neuerungen – so sind mittlerweile zwei USB-3.0-Ports und eine Gigabit-Netzwerkanbindung an Bord – wird der vorhandene 3G-Slot immer noch nicht genutzt und kann auch nicht optional gegen Aufpreis ab Werk bestückt werden.

Davon abgesehen kann man das Notebook auf eine ziemlich irre Technikdichte hochrüsten. Die Voraussetzung dafür ist natürlich eine ganze Menge überflüssiges Kleingeld; wer also einen Ölscheich in der Familie hat, ist hier klar im Vorteil.

Bei unserem Testgerät hätte man beispielsweise den Core-i5-Prozessor gegen einen Core i7-2637M mit 1,7 GHz (2,8 mit Turbo Boost) eintauschen können, wofür zusätzlich 310 Euro fällig werden. Immerhin: Wählt man diese Option, wird der Videospeicher der Nvidia-Grafikkarte quasi kostenlos auf 2 GByte verdoppelt. Außerdem ließe sich das Windows-7-Betriebssystem auf Professional oder Ultimate aufwerten (für 70 beziehungsweise 150 Euro), den RAM auf 6, 8 (800 MHz, alle anderen RAMs haben 1333 MHz) oder 16 GByte aufblasen (zusätzliche 60, 140 respektive 830 Euro) oder eine 256 GByte große SSD (plus 470 Euro) als Festplattenersatz wählen können.

Unser Testgerät war mit der großen Standardbestückung – Core i5-2467M, 4 GByte RAM, 7200er Festplatte mit 320 GByte sowie kräftige Geforce 540M – dagegen vergleichsweise bodenständig bestückt.

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