Razer Imperator (5600 DPI): Gaming-Maus mit guter Leistung, aber Mankos im Makro-Bereich

Die Razer Imperator ist eine eher schlichte Gaming-Maus der mittleren bis gehobenen Preisklasse, die mit guter Performance punktet, aber bei der Ausstattung Schwächen offenbart. Unsere Kollegen von CNET Australien haben sich das Daddel-Werkzeug näher angesehen.

Die Razer Imperator ist eine Gaming-Maus, die vom Hersteller mit einem Listenpreis von 59,99 Euro (vor kurzem noch 69,99 Euro) geführt wird und am deutschen Markt zu Preisen ab 56 Euro erhältlich ist.

Design und Ausstattung

Irgendetwas an der Linienführung der Imperator erinnert uns an den Protoss Reaver aus dem StarCraft-Universum. Aber wo auch immer sich die Razer-Designer ihre Anleihen geholt haben: Sie wissen offensichtlich, was sie tun. Denn die Razer Imperator ist eine ausgesprochen komfortable Maus – immer vorausgesetzt, dass man Rechtshänder ist. Linkshänder sollten über einen Kauf nicht einmal nachdenken.

Praktisch jede moderne Gaming-Maus versucht, sich zudem durch ein Gimmick auszuzeichnen, mit dem sie sich von der Masse der Konkurrenten abheben kann. Bei der Imperator ist dies ein Schiebemechanismus an der Unterseite der Maus, mit dem man die beiden Daumentasten nach vorne oder hinten verschieben und deren Position so an die persönlichen Vorlieben anpassen kann. Das Ganze erfüllt seinen Zweck sogar recht gut. Aber in diesem Zusammenhang sind wir dennoch immer wieder erstaunt, dass bisher nur Microsoft auf die vom Anwender deutlich einfacher zu benutzende vertikale Ausrichtung der Daumentasten setzt.

Der Schiebemechanismus an der Unterseite dient dazu, die Position der Daumentasten zu verändern.
Der Schiebemechanismus an der Unterseite dient dazu, die Position der Daumentasten zu verändern.

Es gibt noch einen weiteren Knopf auf der Unterseite der Imperator, mit dem man zwischen angelegten Profilen hin und her schalten kann. Das ist vielleicht nicht die eleganteste Lösung, funktioniert aber dennoch ganz ordentlich. Wir dachten zwar eigentlich, dass die ganze “Features-an-der-Unterseite-der-Maus”-Masche der Vergangenheit angehören würde, aber anscheinend sind wir diesbezüglich auf dem Holzweg.

Alle anderen Features der Sieben-Tasten-Maus sind recht vorhersagbar: Es gibt die üblichen Mausbuttons, die beiden bereits erwähnten Daumentasten sowie zwei Knöpfe unterhalb des Scrollrads, die standardmäßig zum Ändern der Empfindlichkeit der Maus dienen. Die On-the-Fly-Anpassung der Sensitivität funktioniert übrigens gut, die dazugehörige Einblendung auf dem Bildschirm dagegen nicht.

Da es sich hier um eine Razer-Maus handelt, können die beiden DPI-Tasten – wie alle anderen Buttons auch – frei belegt werden. Außerdem ist die Sensitivität der X- und Y-Achse separat einstellbar, und es lassen sich verschiedene Konfigurationsprofile erstellen sowie die Beleuchtung des pulsierenden Razer-Logos auf dem Rücken der Maus sowie der blauen Rennstreifen am Scrollrad abschalten.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Razer Imperator (5600 DPI): Gaming-Maus mit guter Leistung, aber Mankos im Makro-Bereich

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *