Panasonic Lumix DMC-FZ48 im Test: gut ausgestattete 24-fach-Superzoom-Kamera

Viel Zoom für wenig Geld: Die mit 280 Euro moderat teure Panasonic Lumix DMC-FZ48 bietet ein flexibles 24-fach-Objektiv, dessen Brennweitenbereich bei 25 Millimetern im Weitwinkel beginnt. Außerdem an Bord sind eine Full-HD-Videofunktion und alle manuelle Einstellungsmöglichkeiten, die sich anspruchsvolle Fotografen nur wünschen können. Wir haben der Superzoom-Kamera auf den Zahn gefühlt.

Die Panasonic Lumix DMC-FZ48 ist derzeit mit 280 Euro deutlich günstiger als ihre 440 Euro teure Schwester. Doch für den Aufpreis hat das Top-Modell FZ150 eben auch Etliches zu bieten: schnelleren Sensor, besseren Autofokus, dreh- und schwenkbares Display, Zubehörschuh, Mikrofoneingang, RAW-Aufnahme, bessere Bildqualität und so weiter. Unterm Strich gilt aber dennoch: Die FZ48 ist eine ausgezeichnete Bridgekamera. Wieso das so ist, erklären wir auf den folgenden Seiten.

Design

Die Panasonic Lumix DMC-FZ48 ist schnörkellos aufgebaut und grundsätzlich sehr geradlinig zu benutzen. Der großzügig dimensionierte Handgriff sorgt dafür, dass das rund 500 Gramm schwere Gehäuse sicher in der Hand liegt. Der zusammen mit dem Speicherkartenslot im Griff untergebrachte Akku sorgt für eine ausgewogene Gewichtsverteilung. Nach den Richtlinien der CIPA vom Hersteller gemessen, bietet der Stromspeicher ausreichend Kapazität für bis zu 400 Aufnahmen.

Vom Formfaktor her erinnert die FZ48 an eine kleine DSLR. Das Objektiv lässt sich jedoch nicht austauschen.
Vom Formfaktor her erinnert die FZ48 an eine kleine DSLR. Das Objektiv lässt sich jedoch nicht austauschen.

Oben auf dem Griff befinden sich Auslöser mitsame Zoomregler, Ein/Aus-Schalter, Modusrädchen, dedizierte Taste zum Starten der Videoaufnahme und ein Knopf zum Wechseln des Fokusmodus. Auf der Rückseite der Kamera sitzt ganz oben ein kleiner, aber bei ungünstiger Beleuchtung durchaus sinnvoller elektronischer Sucher. Darunter folgt ein 3,0-Zoll-Display mit einer Auflösung von 480 mal 320 Pixeln (460.000 Subpixeln). Für eine Kamera in dieser Preisklasse ist das durchaus recht ordentlich. Leider ist der Bildschirm nicht beweglich aufgehängt.

Rechts neben und oberhalb der Anzeige befinden sich die meisten Bedienelemente der Kamera. Die Tasten bieten allesamt ein gutes haptisches Feedback, sind klar beschriftet und weisen ausreichend Abstand zueinander auf. Rechts oben über der Daumenablage befindet sich ein Rändelrädchen, das zum schnellen Anpassen von Aufnahmeparametern wie Blende, Belichtungszeit und Belichtungskorrektur dient. Prinzipiell ist das Layout gelungen, doch leider ist es aufgrund der zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten nicht immer ganz einfach, in den Menüs die gewünschte Option zu finden. Sicherlich, irgendwann kennt man sich aus. Aber anfangs kann das durchaus frustrieren. Positiv ist hier noch anzumerken, dass es eine dedizierte Taste zum Anpassen der ISO-Empfindlichkeit sowie einen programmierbaren Funktions-Button gibt.

Erfreulich: Auf dem Vier-Wege-Pad bringt Panasonic eine programmierbare Funktionstaste unter.
Erfreulich: Auf dem Vier-Wege-Pad bringt Panasonic eine programmierbare Funktionstaste unter.

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