Paradise Island für Android: Bau Dir Dein eigenes Ferienparadies auf dem Smartphone

In dem Android-Game Paradise Island erschaffen sich Smartphone-Besitzer ihr eigenes Ferienparadies. Auf einem Stück Land baut man Hotels, Restaurants oder Einkaufszentren, um Touristen anzulocken und richtig Kohle zu verdienen. Im Prinzip läuft das ähnlich ab wie im Spieleklassiker SimCity, nur eben auf einer Insel, mit viel Sonne, Strand und Meer.

Wie der Spieler seine Ferieninsel genau gestaltet, bleibt ihm natürlich selbst überlassen. Zu Beginn sind der Kreativität allerdings noch Grenzen gesetzt, denn wie bei Wirtschaftssimulationen üblich, stehen anfangs nur die einfachsten Gebäude zur Verfügung. So stampft man erst einmal eine Reihe Hütten, Bungalows, Souvenier-Shops und Würstchenbuden aus dem Boden, bis man genügend Erfahrungspunkte gesammelt und Geld verdient hat, um teurere Villen, Wolkenkratzer, Luxus-Landhäuser, Kasinos, Vergnügungsparks oder Wasserrutschen freizuschalten und sein Ferienparadies mit Alleen, Parks, Bäumen oder Blumengärten zu verschönern.

Sobald dann die ersten Touristen mit dem Schiff am Pier der Insel gelandet sind, klingelt auch schon die Kasse. Kleine Symbole über den Häusern zeigen an, wo Gewinn erwirtschaftet wurde. Damit das Geld und die Erfahrungspunkte auf dem Konto landen, muss der Spieler sie persönlich per Fingertipp abholen. Je größer die eigene Ferienanlage dann im Verlauf des Spieles wird, desto mehr Windkraftwerke, Solaranlagen und Personal sind nötig, um die Gebäude mit Strom zu versorgen und den Laden am Laufen zu halten. Geht der Platz langsam aber sicher aus, kann sich der Smartphone-Besitzer für ein kleines Vermögen auf andere Gebiete ausbreiten, bis er die ganze Insel besitzt.

Auf seinem Weg zum Ferienmogul scheffelt der Spieler nicht nur Kohle, sondern sammelt auch fleißig Auszeichnungen, die Extrapunkte und zusätzliche Einnahmen bringen. So bekommt man beispielsweise für 20 gebaute Gebäude den Orden zum Chefingenieur oder wird nach 1500 Mal Abkassieren zum Obersteuerinspektor ernannt. Als zusätzlicher Anreiz besteht zudem die Möglichkeit, sich mit einem Spitznamen anzumelden und die Highscore-Listen zu erobern oder Freunde einzuladen und sich ein paar extra Spiel-Dollar zu verdienen. Außerdem kann man dann auch auf Inseln anderer Spieler vorbeischauen und ihre Bauten bestaunen oder sich etwas abgucken. Wer sich zudem mit seinem Facebook-Daten einloggt, kann direkt aus dem Spiel einen Screenshot anfertigen und seinen ganzen Stolz seinen Freunden präsentieren.

Die Steuerung funktioniert soweit ganz gut, jedoch muss man manchmal auch zweimal Tippen, bis sich am Bildschirm etwas tut. Per Klick auf die große Schaltfläche lassen sich beispielsweise Gebäude kaufen und auf der Insel platzieren. Hat man ein Gebäude an die falsche Stelle gebaut, muss man es auch nicht gleich wieder abreißen, denn praktischerweise gibt es auch eine Funktion, mit der es sich einfach wieder versetzen lässt. Im oberen Bereich des Displays hat der Spieler alle wichtigen Infos wie seine aktuellen Erfahrungspunkte, seinen Level, den Personalbestand oder den Energieverbrauch im Blick. Zoomen funktioniert per Fingergeste.

Alles in allem macht es richtig Laune, seiner Ferienanlage auf Paradise Island beim Wachsen zuzuschauen und immer wieder neue Gebäude und Extras zu bauen. Wie bei vielen dieser Games gibt es aber auch hier einen Haken. Denn wer die wirklich coolen Gebäude wie ein Riesenrad, eine Pyramide oder die Statue des altägyptischen Königs Tutanchamun in seiner Siedlung errichten will, kommt nur schwer um einen Griff in den Geldbeutel herum. Sie gibt es nämlich nur gegen goldene Piaster – die In-Game-Währung von Paradise Island. Anfangs bekommt man zwar einige geschenkt und kann sich auch im Spiel durch Auszeichnungen und einen höheren Level welche verdienen, doch mit der Zeit sind sie immer wieder schnell ausgegeben. So ist ein Piaster beispielsweise auch schnell investiert, um den Bau eines Gebäudes sofort fertigzustellen – vor allem in der späteren Phase, in der große Gebäude schon einmal reale zwei Stunden zur Vollendung benötigen. Wer ohne eine Finanzspritze zocken möchte, kann das natürlich auch, muss dann jedoch einiges an Zeit mitbringen beziehungsweise regelmäßig auf der Insel vorbeischauen. Wird das Spiel nicht beendet, wirtschaftet es im Hintergrund nämlich weiter, aber der Spieler muss immer wieder per Hand die Gewinne einstreichen.

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