CES 2012: Liquipel schützt Smartphones vor Wasser – ganz ohne Hülle

Das Unternehmen Liquipel hat auf der CES 2012 in Las Vegas ein Verfahren vorgestellt, um elektronische Geräte „wasserdicht“ zu machen. Das Wasser kann zwar immer noch in das Innenleben der Geräte eindringen, eine spezielle Nanobeschichtung soll jedoch Kurzschlüsse vermeiden.

Bevor die Beschichtung aufgetragen wird, muss beispielsweise ein Smartphone in einer Vakuumkammer von sämtlichen vorhandenen Gasen befreit werden. Anschließend wird die Kammer mit der speziellen Beschichtung, die hier noch gasförmig vorliegt, gefüllt. Das Beschichtungsmittel verteilt sich dann sowohl auf der Oberfläche, als auch im Innenleben des Geräts. Wie eine zweite Haut legt sich die Nanobeschichtung um die empfindliche Elektronik, so dass kein direkter Kontakt mit dem Wasser entstehen kann. Anschlüsse für Akku, Kopfhörer, Ladekabel & Co. sollen laut Liquipel ihre Konnektivität jedoch trotz Nanobeschichtung behalten.

Auf der CES in Las Vegas hat Liquipel seine Technologie anhand von iPhones demonstriert, die einem Dauerregen ausgesetzt waren. Die Beschichtung einiger ausgewählter Smartphone-Typen wird in den USA bereits für 59 US-Dollar angeboten. Informationen über einen internationalen Marktstart liegen bislang nicht vor. (Bild: Liquipel)

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