Panasonic Lumix DMC-SZ7 und SZ1: superschlankes Superzoom-Duo von der CES

Wer nicht mit Bildsensoren & Co. per Du ist, hat bei Canon auf der CES eine Überraschung erleben können: Von den beiden Schwestern IXUS 500 HS und 125 HS hat das deutlich teurere Modell die niedrigere Auflösung – nämlich 10 statt 16 Megapixel. Und wer jetzt immer noch glaubt, der Kamera-Gigant hätte hier schlichtweg einen dummen Fehler begangen, muss Panasonic ebenfalls für bescheuert halten. Denn auch bei der dieses Jahr neu gestarteten SZ-Serie, bestehend aus der Lumix DMC-SZ7 und der Lumix DMC-SZ1, hat das teurere Modell weniger Pixel. Aber der Reihe nach.

Bei den neuen Kameras handelt es sich um gerade einmal 2,1 Zentimeter dicke und rund 130 Gramm schwere Kameras, die beide über einen zehnfachen optischen Zoom verfügen. Der Brennweitenbereich beginnt im Weitwinkel jeweils bei panoramatauglichen 25 Millimetern und endet bei 250 Millimetern. In beiden Fällen findet ein optischer Bildstabilisator Verwendung, und auf der Rückseite befindet sich ein 3,0 Zoll großes Display, das bei der SZ1 allerdings nur 320 mal 240 Pixel und bei der SZ7 480 mal 320 Bildpunkte bietet.

Zurück zur Auflösung: Die günstigere Panasonic Lumix DMC-SZ1 verfügt über einen 1/2,33 Zoll großen CCD-Bildsensor mit einer Auflösung von 16,1 Megapixeln. Bei der Lumix DMC-SZ7 dagegen kommt ein ebenfalls 1/2,33 Zoll großer Chip zum Einsatz, der allerdings „nur“ 14,1 Megapixel auflöst und auf die MOS-Technologie setzt. Diese Sensortechnologie bietet einen großen Vorteil – Geschwindigkeit.

Ob auf diesem Bild die SZ1 oder die SZ7 gezeigt ist, spielt keine Rolle - beide Kameras sehen auf der Rückseite identisch aus. Wer sich damit nicht zufriedengibt: Laut Panasonic ist es die SZ1.
Ob auf diesem Bild die SZ1 oder die SZ7 gezeigt ist, spielt keine Rolle – beide Kameras sehen auf der Rückseite identisch aus. Wer sich damit nicht zufriedengibt: Laut Panasonic ist es die SZ1.

Während sich die SZ1 im Serienbildmodus mit voller Auflösung beispielsweise mit 1,3 Fotos pro Sekunde zufrieden geben muss, stemmt die größere Schwester ganze 10 Aufnahmen in der Sekunde. Mit kontinuierlichem Autofokus stemmt die SZ7 immer noch eindrucksvolle 5 fps. Im Videomodus zeigt sich ein ähnliches Bild: Während die SZ1 nur 1280 mal 720 Pixel mit 25 Bildern pro Sekunde aufnimmt, schreibt die SZ7 Full-HD-Videos mit 1920 mal 1080 Pixeln und 50 Bildern pro Sekunde auf die Speicherkarte.

Beide Kompaktkameras sollen ab Ende Februar im Handel erhältlich sein. Für die Lumix DMC-SZ1 peilt der Hersteller eine unverbindliche Preisempfehlung von 219 Euro an, für die Lumix DMC-SZ7 veranschlagt Panasonic 269 Euro. (Bilder: Panasonic)

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