Der bereits erwähnte 18-Megapixel-Sensor hat gegenüber den lichtempfindlichen Chips der Konkurrenz eines voraus: Auf Wunsch lassen sich die Pixel auf dem Chip in zwei Gruppen teilen. So ist es möglich, mit nur einem Foto ein HDR-Bild zu schießen oder auch durch Zusammenfassen benachbarter Bildpunkte die lichtempfindliche Fläche pro Pixel zu vergrößern. Aber dazu später mehr.

Design

Wie ihre Vorgängerinnen der F-EXR-Serie ist auch die F600EXR schick und beeindruckend kompakt für eine Kamera mit 15-fachem optischem Zoom und 24-Millimeter-Weitwinkel. Das Gehäuse fühlt sich solide verarbeitet an und sitzt bequem in der Hand. Unser einziger Kritikpunkt am Außenkleid ist die Position des Blitzes – wir verdecken ihn im Test versehentlich häufiger mit einem oder zwei Fingern.

Das 3,0 Zoll große Display auf der Rückseite bietet mit 480 mal 320 Pixeln eine recht ordentliche Auflösung. Der Bildschirm ist erfreulich hell und lässt sich auch bei starkem Sonnenlicht noch recht gut ablesen. Das Sucherbild fällt bei schlechten Lichtverhältnissen allerdings vergleichsweise stark verrauscht aus.

Die Bedienelemente der Fujifilm FinePix F600EXR geben keine Rätsel auf - ganz im Gegensatz zu den Menüs.
Die Bedienelemente der Fujifilm FinePix F600EXR geben keine Rätsel auf – ganz im Gegensatz zu den Menüs.

Rechts neben dem Bildschirm befindet sich ein Vier-Wege-Pad mit mittiger Menu/Ok-Taste und umliegendem Einstellrädchen. Neben der Navigation durch die Menüs dient das Bedienelement auch zum direkten Aufrufen der Einstellungen von Belichtungskorrektur, Fokusmodus, Blitz und Selbstauslöser. Oberhalb des Pads befinden sich zwei Buttons zum Wechseln in den Wiedergabemodus sowie zum Starten der Videoaufnahme. Unterhalb bringt der Hersteller einen Disp-Knopf zum Anpassen der auf dem Bildschirm angezeigten Informationen unter. Daneben sitzt noch eine mit einem „F“ beschriftete Taste, die eine Reihe von zum aktuellen Aufnahmemodus passenden Parametern aufs Display holt.

Auf der Oberseite des Gehäuses gibt es Ein/Aus-Schalter, Auslöser mitsamt Zoomring sowie ein leicht nach hinten versetztes Modusrädchen. Die Einschübe für Akku und Speicherkarte befinden sich hinter eine Klappe auf der Unterseite des Gehäuses. Die Akkulaufzeit ist mit 300 Fotos pro Ladung für diese Kameraklasse recht durchschnittlich. Der Stromspeicher muss zum Aufladen aus der Digicam herausgenommen werden. Ein kleines Türchen rechts an der Kamera beherbergt einen Mini-HDMI-Ausgang sowie einen kombinierten Micro-USB-AV-Anschluss; gegenüber befindet sich eine Taste zum Aktivieren des Blitzes.

Obwohl der Blitz auf der linken Oberseite ein Stückchen aus der Kamera nach oben schießt, verdecken wir ihn in der Praxis gelegentlich versehentlich mit den Fingern.
Obwohl der Blitz auf der linken Oberseite ein Stückchen aus der Kamera nach oben schießt, verdecken wir ihn in der Praxis gelegentlich versehentlich mit den Fingern.

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