Sony stellt neuartige Kamerasensoren für Smartphones vor

Im Gegensatz zur Digicam hat man das Handy so gut wie immer in der Hosentasche. Obwohl die Bildqualität der besten Foto-Smartphones immer noch nicht an das heranreicht, was eine halbwegs anständige Fotokamera auf die Speicherkarte bannt, hat dieser Punkt längst dafür gesorgt, dass das iPhone 4 auf der Foto-Plattform Flickr derzeit die beliebteste Kamera ist – hart verfolgt von seinem Nachfolger, dem iPhone 4S. Vor allem in dunklen Umgebungen oder bei Nacht kommen die CMOS-Sensoren der Handys an ihre Grenzen. Um dem entgegenzuwirken, stellt Sony nun Sensoren mit RGBW-Coding und High-Dynamic-Range (HDR) vor.

Zusätzlich zum standardmäßigen RGB (Rot-Grün-Blau) verfügt der neue Sensor auch über weiße Pixel. Dies soll zu einem Anstieg der Lichtempfindlichkeit führen und damit auch Fotos bei schlechteren Lichtverhältnissen ermöglichen. Das integrierte HDR hingegen kommt vor allem Videoaufnahmen zugute: Es soll die Bildqualität bei Gegenlicht oder Dunkelheit erhöhen.

Der Sensor arbeitet zudem schneller als Vorgängermodelle und verbraucht dabei weniger Strom. Eine Implementierung in bestehende Systeme ist ebenfalls möglich, da keine Änderungen bei der Signalverarbeitung gemacht wurden.
Sony stellt die Kamerasensoren mit 8 bis 13 Megapixel Auflösung zur Verfügung. Da bereits im iPhone 4S eine 8-Megapixel-Kamera von Sony verbaut ist, werden die neuen Sensoren mit hoher Wahrscheinlichkeit auch im nächsten Apple-Smartphone zum Einsatz kommen. (Bild: Sony)

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