TZ31, TZ25, FT4, FT20 und FX80: Panasonic bringt fünf neue Lumix-Digicams

Nach der CES im Januar wartet das nächste Event quasi um die Ecke, das Kamerafans die eine oder andere Neuheit bescheren dürfte. In neun Tagen startet die Fotomesse CP+ in Japan, und im Vorfeld kündigen die Digicamhersteller erste Neuheiten an. Nachdem es gestern von Sony die TX200V, WX50 und WX70 zu sehen gab, ist heute Panasonic an der Reihe. Der Hersteller hat mit der Lumix DMC-TZ25 und der DMC-TZ31 zwei neue Superzoom-Kameras angekündigt. Das Duo aus Lumix DMC-FT4 und FT20 dagegen kommt mit wasserdichten und stoßfesten Gehäusen und richtet sich an Action- und Outdoorfreaks. Die Lumix DMX-FX80 schließlich kommt im superschlanken Gehäuse und mit Touchscreen daher. Aber der Reihe nach.

Panasonics sogenannte Travelzoom-Serie – zu erkennen an den Initialen TZ – ist seit der Ankündigung der TZ1 vor genau fünf Jahren ein Erfolgsgarant. Heute hat die Superzoom-Familie mit dem Duo aus Lumix DMC-TZ25 und TZ31 wieder Zuwachs bekommen. Das teurere und gerade einmal 2,8 Zentimeter dicke Modell TZ31 ist laut Hersteller die derzeit dünnste Kamera, die einen 20-fachen optischen Zoom bietet. Die mit 3,3 Zentimetern etwas dickere TZ25 lässt sich mit einem 16-fach-Objektiv aber auch nicht gerade lumpen. In beiden Fällen beginnt der Brennweitenbereich bei 24 Millimetern im Weitwinkel.

Beide Kameras setzen auf einen schnellen, 1/2,33 Zoll großen MOS-Sensor, der bei voller Auflösung von 14 beziehungsweise 12 Megapixeln Serienbildraten von zehn Fotos pro Sekunde ermöglicht. Bei der TZ31 ist nach zehn Bildern in Folge Schluss, bei der TZ25 bereits nach vier Aufnahmen. Mit aktiviertem Autofokus stemmen die beiden Geschwister immer noch recht eindrucksvolle vier Fotos pro Sekunde. Beide Digicams fangen außerdem Full-HD-Videos ein, das größere Modell mit 50 Vollbildern pro Sekunde, das kleinere gibt sich mit 50 Halbbildern zufrieden und fängt Ton außerdem nur in mono statt in stereo ein.

Rekordverdächtig: Panasonic bringt in dem 2,8 Zentimeter dicken Gehäuse der TZ31 einen 20-fachen optischen Zoom unter.
Rekordverdächtig: Panasonic bringt in dem 2,8 Zentimeter dicken Gehäuse der TZ31 einen 20-fachen optischen Zoom unter.

Auf der Rückseite der kompakten Gehäuse findet sich jeweils ein 3,0 Zoll großer Bildschirm mit 480 mal 320 Pixeln Auflösung. Die Anzeige der TZ31 ist berührungsempfindlich ausgeführt, außerdem bringt das teurere Modell einen integrierten GPS-Receiver mit. Beide Kameras verfügen über ein manuelles Aufnahmeprogramm sowie die beiden Halbautomatiken Blenden- und Belichtungspriorität. Das kleinere Modell ist ab Februar 2012 in den Farben Silber, Rot und Schwarz im Handel erhältlich und soll 329 Euro kosten. Die TZ31 kommt einen Monat später in den Farben Silber, Schwarz, Rot, Weiß und Braun. Angesichts der durchaus deutlich umfangreicheren Ausstattung ist die Kamera erstaunlicherweise nur 40 Euro teurer. Ohne die Digicams bislang ausprobiert zu haben: Der geringe Aufpreis klingt nach einer mehr als nur sinnvollen Investition.

Wer mit seinen Gadgets gerne etwas robuster umgeht und dabei schon öfters mit Verschleiß konfrontiert wurde, sollte sich das neue Outdoor-Duo von Panasonic näher ansehen. Die Lumix DMC-FT4 und ihre kleine Schwester FT20 sind bis minus zehn Grad Celsius frostsicher, tauchen zwölf beziehungsweise fünf Meter tief und stecken Stürze aus zwei respektive eineinhalb Metern Höhe weg. Die FT4 soll ab Mitte März für 399 Euro in den Regalen stehen. Die FT20 soll bereits rund zwei Wochen für 219 Euro den Besitzer wechseln.

Im Gegensatz zu dem Duo aus TZ25 und TZ31 bringen die beiden Outdoor-Kameras keine MOS-, sondern CCD-Sensoren mit, die 12 beziehungsweise 16 Megapixel auflösen. Die Panasonic Lumix DMC-FT4 verfügt hier zwar über die niedrigere Auflösung, hat ihrer deutlich günstigeren Schwester dafür aber einen Full-HD-Modus und einen GPS-Receiver voraus. Außerdem bietet sie mit 4,6-fach gegenüber 4,0-fach etwas mehr Zoom, verzichtet aber gleichzeitig auf etwas Weitwinkel. Der Brennweitenbereich der FT4 reicht von 28 bis 128 Millimetern, die FT20 umspannt 25 bis 100 Millimeter. Mehr Details und Fotos zu den beiden Outdoor-Boliden gibt es in der folgenden Fotostrecke.

Die Panasonic Lumix DMC-FX80 soll schließlich diejenigen ansprechen, die ein kompaktes und schickes Modell suchen. Die gerade einmal 1,9 Zentimeter dicke Digicam verfügt über einen fünffachen optischen Zoom. Das Objektiv bietet im 24-Millimeter-Weitwinkel eine erfreulich gute Lichtstärke von F2,5 mit. Allerdings fällt die maximale Blendenöffnung bei 120 Millimetern Telebrennweite auf enttäuschende F6,4 ab – das entspricht einem Unterschied von fast drei Blenden.

Dank Touchscreen kann die Panasonic Lumix DMC-FX80 weitgehend auf mechanische Bedienelemente verzichten.
Dank Touchscreen kann die Panasonic Lumix DMC-FX80 weitgehend auf mechanische Bedienelemente verzichten.

Hinter der Optik befindet sich ein 1/2,33-Zoll-CCD-Sensor mit einer Auflösung von 12 Megapixeln. Neben hochauflösenden Fotos fängt die Kamera auch Videos mit 1920 mal 1080 Pixeln und 50 Halbbildern pro Sekunde ein. Auf der Rückseite des Gehäuses gibt es ein 3,0 Zoll großes Display mit einer vergleichsweise niedrigen Auflösung von 320 mal 240 Pixeln (230.000 Subpixel). Die Panasonic Lumix DMC-FX80 soll ab März in Schwarz im Handel erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 269 Euro. (Bilder: Panasonic)

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