Canon PowerShot D20: abgespeckte Outdoor-Kamera mit GPS und BSI-CMOS-Sensor

Die Canon PowerShot D10 hatte ein, sagen wir mal, etwas eigenwilliges Design, mit dem sie nicht nur Freunde gefunden hat. Die wasserdichte Digicam wirkte ein wenig, als hätten ein Blauwal und ein U-Boot eine Party gefeiert – und jemand wäre schwanger geworden. Die Nachfolgerin PowerShot D20 kommt im Vergleich zu dem Dickfisch wie eine schlanke Flunder daher: Das Gehäuse hat von knapp fünf Zentimetern Dicke auf 2,8 Zentimeter abgespeckt. Wie ihre Vorgängerin ist sie bis zehn Meter Tauchtiefe wasserdicht und mit 1,5 gegenüber 1,22 Metern maximaler Fallhöhe sogar noch etwas robuster gebaut.

Der kompakteren Abmessungen zum Trotz ist das neue Outdoor-Modell mit einem fünffachen optischen Zoom, dessen Brennweitenbereich von 28 bis 140 Millimetern reicht, deutlich besser bestückt (D10: dreifach, 35 bis 105 Millimeter). Während die Lichtstärke der komplett im Gehäuse versenkten Optik im Telebereich weitgehend konstant geblieben ist, hat sie im Weitwinkel um knapp eine Blende nachgelassen. Unterm Strich bedeutet das, dass die Kamera dann entweder mit doppelter ISO-Empfindlichkeit oder doppelter Verschlusszeit fotografieren muss, um ein ebenso ausgeleuchtetes Foto zu schießen.

Auch hinter dem Objektiv hat sich etwas getan: Anstelle eines CCD-Sensors hat die Canon PowerShot D20 hier einen schnelleren CMOS-Sensor mit einer Auflösung von 12 Megapixeln zu bieten. Seltsamerweise beträgt die Serienbildgeschwindigkeit bei maximaler Auflösung dennoch nur 1,9 Fotos pro Sekunde – die Konkurrenz holt hier mehr aus den rückseitig belichteten CMOS-Chips heraus. Immerhin gibt es einen 24p-Full-HD-Videomodus und eine Zeitlupen-Funktion, die Clips wahlweise mit 320 mal 240 Pixeln und 240 fps oder mit 640 mal 480 Pixeln und 120 fps einfängt.

Das Design der Canon PowerShot D20 ist zwar sicherlich immer noch Geschmackssache, doch immerhin ist das Gehäuse deutlich schlanker geworden.
Das Design der Canon PowerShot D20 ist zwar sicherlich immer noch Geschmackssache, doch immerhin ist das Gehäuse deutlich schlanker geworden.

Außerdem ist ein GPS-Receiver an Bord der Kamera. Das 3,0 Zoll große Display auf der Rückseite des Gehäuses bietet eine Auflösung von 480 mal 320 Pixeln (461.000 Subpixeln). Die Canon PowerShot D20 soll rechtzeitig zur Badesaison im Mai 2012 im Handel erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 369 Euro. (Bild: Canon)

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