Pentax Optio WG-2 und WG-2 GPS: schnelles Outdoor-Duo mit oder ohne Orientierung

„Die beste Kamera ist die, die man dabei hat.“ So recht der Fotograf Chase Jarvis damit auch hat, es gibt Situationen, in denen man gar keine Digicam mitnehmen kann. Jedenfalls keine normale Digicam. Zum Schnorcheln, zum Rafting oder auf die Skipiste sollte man sich besser nur mit einer outdoortauglichen Knipse trauen, die auch den einen oder anderen Sturz in den Schnee oder ins Wasser überlebt. Pentax hat heute zwei solche Modelle vorgestellt, die zu zwölf Meter tief tauchen, Stürze aus 1,2 Metern Höhe überleben und auch bei Gehäusebelastungen von 100 Kilogramm nicht einknicken.

Die Pentax Optio WG-2 GPS und ihre Schwester Optio WG-2 unterscheiden sich – wie der Name schon vermuten lassen könnte – lediglich durch den integrierten beziehungsweise eben nicht verbauten GPS-Receiver. Mit diesem ist es möglich, Fotos mit Ortsinformationen zu versehen, so dass man später einfach nachvollziehen kann, wo die Aufnahmen entstanden. Auch eine permanente Routenaufzeichnung zur nachträglichen Verfolgung von diversen Actionabenteuern ist möglich.

Ansonsten bringen die beiden Digicams jeweils einen rückseitig belichteten CMOS-Sensor mit einer Auflösung von 16 Megapixeln mit. Leider nutzt der Hersteller die Möglichkeiten des schnellen Chips nicht aus – die maximale Serienbildgeschwindigkeit bei voller Auflösung beträgt ein Foto pro Sekunde. Immerhin: Mit einer Beschränkung auf 5 Megapixel sind 30 Aufnahmen am Stück mit einer Geschwindigkeit von 10 fps möglich. Die höchste Auflösung im Videomodus beträgt 1920 mal 1080 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde.

Vor dem Bildsensor der Optio WG-2 GPS und WG-2 befindet sich ein jeweils fünffach zoomendes Objektiv, das einen Brennweitenbereich von 28 bis 140 Millimetern im Kleinbildäquivalent abdeckt. Es bietet eine für eine Outdoor-Kamera sehr vernünftige Lichtstärke von F3,5 im Weitwinkel und F5,5 im Telebereich. Der Akku bietet eine recht ordentliche Laufleistung von 260 Fotos am Stück. Bei niedrigen Temperaturen auf der Skipiste oder bei fleißigem Filmen muss man allerdings mit einer deutlich kürzeren Reichweite rechnen.

Das Display auf der Rückseite des Gehäuses ist 3,0 Zoll groß und bietet mit 460.000 Subpixeln beziehungsweise 480 mal 320 Bildpunkten eine recht vernünftige Auflösung. Wie die Vorgängerin Optio WG-1 verfügen auch die beiden neuen Modelle über rund um das Objektiv angeordnete LEDs, die Licht ins Dunkel bringen und insbesondere bei Makroaufnahmen eine deutlich bessere Ausleuchtung erzielen dürften. Die Pentax Optio WG-2 GPS und ihre Schwester sind jeweils 12,3 mal 6,2 mal 3,0 Zentimeter groß und wiegen inklusive Akku und Speicherkarte 198 Gramm.

Die beiden robusten Kameras sollen ab März im Handel erhältlich sein. Für die Optio WG-2 GPS nennt Pentax eine unverbindliche Preisempfehlung von 379 Euro, für die kleine Schwester ohne Orientierungshilfe ruft der Hersteller 329 Euro auf. (Bild: Pentax)

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