JBL OnBeat Xtreme: innovatives iPad- und iPhone-Dock mit tollem Sound

Das OnBeat Xtreme von JBL lässt sich eigentlich ziemlich einfach beschreiben: Es ist ein richtig gut klingendes Lautsprecher-Dock für iPods, iPhones und iPads mit beeindruckendem Funktionsumfang, wozu auch Bluetooth-Streaming und eine Freisprecheinrichtung gehören. Letztlich bietet es funktionell fast alles, was man bei einem solchen System erwarten könnte. Und auch wenn das eigenwillige, auffällige Design nicht jedem gefallen wird, ist letztlich nur der hohe Preis der einzige echte Grund, von einem Kauf abzusehen.

Der JBL OnBeat Xtreme wird vom Hersteller mit einem Listenpreis von 599 Euro geführt, ist am deutschen Markt aber bereits zu Preisen ab 428 Euro erhältlich.

Design

Im Grunde genommen ist der OnBeat Xtreme lediglich eine aufgepumpte, mit Steroiden vollgetankte Version des JBL OnBeat, seines Zeichens ebenfalls ein iOS-Lautsprecher-Dock, aber mit 159 Euro Listenpreis deutlich günstiger. Er hat eines dieser Designs, die man entweder liebt – oder eben nicht. Das Lautsprecher-Dock erinnert in seiner Formsprache von vorn ein wenig an den Oberteil eines formellen Frauenkleides oder an zwei übereinander gelegte Schals. Aber wie auch immer man es wahrnimmt: Fertigungsqualität und Verarbeitung sind spitze. Das System wiegt satte vier Kilogramm, misst 23,0 mal 24,4 mal 44,5 Zentimeter und zielt mit dem Stil und der Qualität der Tasten, Lautsprechergitter, Chrom-Akzente und des RF-Sensors eindeutig auf den Luxusbereich ab. Diesbezüglich – allerdings offensichtlich nicht in der Form – ähnelt es der Zeppelin-Baureihe von Bowers & Wilkins.

Wie bereits bemerkt verfügt der OnBeat Xtreme über ein iPad-Dock – und dieses Dock rotiert, so dass man das iPad je nach Bedarf horizontal (beispielsweise zum Anschauen von Filmen) oder vertikal ausrichten kann. iPhones und iPods passen ebenfalls auf das Dock (das übrigens die Akkus von iPads, iPhones und verschiedenen iPods auflädt) und JBL legt dem System einen Adapter bei, der iPhones einen sichereren Sitz beschert. Mit einem angedockten iPad ändert sich die Optik des OnBeat Xtreme übrigens merklich. Uns gefällt das System mit angedocktem iPad besser, aber da das OnBeat Xtreme Bluetooth an Bord hat, muss man das iPad nicht andocken, um (Film-)Musik abspielen zu können.

Ausstattung

Wer nach einem AirPlay-kompatiblen Lautsprecher-Dock sucht, wird beim OnBeat Xtreme nicht fündig. Dafür hat es aber praktisch alles andere – einschließlich Bluetooth und Freisprech-Funktionalität – an Bord, was man sich von einem Lautsprecher-Dock wünschen würde.

Es macht eine gute Figur als „Chef“-System im (Home-)Office, kann aber beispielsweise auch als externer Lautsprecher vor dem Fernseher platziert und dank seines AUX-Eingangs von diesem angesteuert werden. Es gibt auch einen Composite-Video-Ausgang, über den man die Videos eines angedockten iPads, iPhones oder iPods mit einem optionalen Kabel auf dem großen Fernseher abspielen kann. Da dies aber „nur“ eine Composite-Verbindung ist, ist die Bildqualität nicht der Hammer und bewegt sich in etwa auf dem Niveau eines Videorekorders.

Auf der Rückseite findet sich außerdem ein USB-Port, dank dem man ein angedocktes iOS-Gerät mit dem auf dem Rechner installierten iTunes synchronisieren kann. Wenn man das mitgelieferte USB-Kabel nutzen will, sollte sich der entsprechende Rechner aber ziemlich nahe am OnBeat Xtreme befinden.

Noch etwas zu der Freisprecheinrichtung: Wenn ein Anruf ankommt, pausiert die Musikwiedergabe automatisch und wird ebenfalls automatisch wieder aufgenommen, wenn man das Telefonat beendet hat. Um das Feature nutzen zu können, muss das iPhone allerdings per Bluetooth angebunden und nicht angedockt sein.

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