Panasonic Eluga: wasserfestes Android-Erstlingswerk aus Japan

Ein neuer Stern am Smartphone-Himmel? Naja, zumindest wohl ein Licht. Panasonic steigt nach Jahren der Mobiltelefon-Abstinzenz pünktlich zum Mobile World Congress wieder in den Markt ein: mit dem Eluga, einem wasserfesten Android-Smartphone. Wir haben uns angesehen, was dieses Handy kann – und was nicht.

Panasonic ist hauptsächlich bekannt für seine HD-Fernseher der Viera-Serie und für seine Lumix-Kompaktkameras. Jetzt sollen auch Smartphones dazukommen – zumindest, wenn es nach den Japanern geht. Das Eluga ist das Erstlingswerk für Europa. Und beim Blick auf das Datenblatt sieht es auf den ersten Blick so aus, als könnte das eine schwierige Herausforderung werden. Denn vermeintlich essentielle Verkaufsargumente wie Android 4.0 oder ein fetter Quad-Core-Prozessor bleiben außen vor.

Vielleicht aber stimmt ja das Gesamtpaket, wenn das Gerät im April in Europa auf den Markt kommt. Das wasserfeste Gehäuse jedenfalls findet schnell Freunde, und vielleicht überzeugt ja auch der Preis. Den jedenfalls hat der Hersteller bis dato noch nicht genannt. Wir hatten bereits die Möglichkeit, uns ein Vorseriengerät genauer anzusehen – und geben eine erste Einschätzung ab.

Design

Auf der Front des Eluga prangt ein großer 4,3-Zoll-Bildschirm, um den sich ein extrem dünner Rahmen zieht. Damit haben wir fast das Gefühl, als würde das Handy nur aus Display bestehen. Unterstrichen wird das noch durch die Tatsache, dass die komplette Front von Glas überzogen ist und sich nirgends billige Plastikteile in den Vordergrund schieben.

Bei der Optik hat Panasonic das Handy nicht neu erfunden. Grundsätzlich sieht es mal aus wie jedes andere Android-Smartphone auch, gehört aber praktischerweise zu den attraktiven Vertretern seiner Art. Zwar dreht sich beim Vorbeilaufen wohl kaum jemand um, um noch einen zweiten Blick auf das Eluga erhaschen zu können, aber es gefällt und punktet vor allem mit seiner wahnsinnig dünnen Bauhöhe: Es misst gerade einmal 7,3 Millimeter.

Die Rückseite sieht “normal” aus. Dunkles Grau zieht sich von oben nach unten und von links nach rechts, unterbrochen nur durch die Linse der Kamera im oberen Bereich. Das Material fühlt sich extrem hochwertig und gut an, mehr nach Magnesium-Legierung als nach schnödem Plastik, aber bislang hat Panasonic diese Einschätzung nicht kommentiert.

Obwohl das Eluga gerade einmal 103 Gramm wiegt – und damit bei signifikant größerem Display etwa ein Viertel weniger als das iPhone 4S – fühlt es sich wertig an.

Praktisch: Der Panasonic-Android ist trotz seiner eleganten Abmessungen kein Schönwetterkommunikator. Bei einer Wassertiefe von 1,5 Metern bleibt die Elektronik immerhin 30 Minuten trocken – das reicht, um das Gerät nach einem kurzen Unfall wieder aus dem Klo zu fischen.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Panasonic Eluga: wasserfestes Android-Erstlingswerk aus Japan

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *