Box für Android : 50 GByte kostenloser Speicherplatz in der Cloud beim Dropbox-Rivalen

Wer von überall aus auf seine Fotos, Videos, Dokumente oder die Musiksammlung zugreifen und Dateien zwischen Android-Smartphone und PC synchronisieren möchte, trifft mit dem Cloud-Dienst Dropbox eine gute Wahl. Die Nutzer bekommen vom Betreiber 2 GByte freien Speicherplatz auf ihren Servern gestellt. Nutzt man die automatische Synchronisationsfunktion der Dropbox-App für das Android-Smartphone, lassen sich die 2 GByte sogar auf bis zu 7 GByte erweitern. Wem das allerdings immer noch zu wenig ist, sollte einen Blick auf den Dropbox-Konkurrent und Cloud-Anbieter Box werfen.

Seinen Nutzern stehen regulär 5 GByte an Speicherplatz zur Verfügung. Im Rahmen einer aktuellen Promotion haben Android-Nutzer jedoch die Möglichkeit, ihren Online-Speicher auf insgesamt 50 GByte zu erweitern. Obwohl sich Box vorrangig als Cloud-Anbieter im unternehmerischen Bereich positioniert, kommen nur private Nutzer des Dienstes in den Genuss des Angebots. An der Aktion können neue Kunden teilnehmen sowie diejenigen, die schon einen Account beim Cloud-Anbieter angelegt haben. Das Angebot gilt bis zum 23. März 2012. Zusätzlich dazu, verlost Box 20 Samsung Galaxy Tabs und 20 einjährige Lizenzen für einen Enterprise-Account. Die Teilnahmebedingungen zum Gewinnspiel finden sich auf der Box-Webseite.

Um die 50 GByte Speicherplatz einzuheimsen, müssen Smartphone-Besitzer lediglich die Android-App des Anbieters installieren, sich gegebenenfalls noch über die Anwendung registrieren und mit ihren Benutzerdaten einloggen. Die 50 GByte stehen dann automatisch zur Verfügung. Auch wenn die Promotion am 23. März endet, bleiben die 50 GByte natürlich auch darüber hinaus erhalten. Ob sie gutgeschrieben sind, lässt sich über die Menü-Taste in den Einstellungen überprüfen.

Wie von dem Dienst Dropbox gewohnt, können Anwender dann alle möglichen Dateien vom Smartphone – und natürlich auch vom Rechner – aus in die Cloud hochladen, in Ordnern organisieren und von überall aus auf sie zugreifen. Zudem lassen sich Ordner freigeben und mit Kommentaren versehen, um beispielsweise gemeinsam an einem oder mehreren Dokumenten zu arbeiten.

Allerdings gibt es hierbei eine Einschränkung. Die maximale Dateigröße ist im Falle eines kostenlosen Accounts auf 25 MByte beschränkt. Im Rahmen der Promotion wird die Dateigröße zwar für alle Android-Nutzer auf 100 MByte angehoben, aber sie ist eben immer noch eingeschränkt. Zudem ist Handhabung im Vergleich zu Dropbox nicht ganz so komfortabel. Denn eine Synchronisations-Funktion gibt es hier leider nicht – beziehungsweise nur für zahlende Business- und Enterprise-Kunden. Dateien landen dann also nicht automatisch auf dem Smartphone beziehungsweise Rechner, sondern müssen per Hand ausgewählt, hochgeladen und am Smartphone über die App oder am Rechner via Webbrowser heruntergeladen werden.

Wer darüber hinwegsehen kann oder sich einfach nur die 50 GByte freien Speicherplatz sichern möchte, für den lohnt es sich trotzdem, bis zum 23. März einen Blick auf die Android-App Box zu werfen. Lädt man sie herunter, wird man sich allerdings erst einmal beim Durchlesen der Berechtigungen der App über den Punkt Ihre persönlichen Informationen – Kontaktdaten lesen wundern. Laut Entwickler gibt es jedoch kein Grund zur Besorgnis. Auf die Kontakte greift die Box demnach nur zu, um beim Freigeben von Ordnern oder Dateien dem Nutzer die Eingabe von E-Mail-Adressen zu ersparen. Es sollen keine Daten ausspioniert und gespeichert werden.

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