Das neue iPad ist da: mit 3-Megapixel-Retina-Display, Quad-Core-Grafik – aber ohne LTE

Das neue iPad ist da! Entgegen aller Gerüchte heißt es weder iPad HD noch iPad 3, sondern schlicht und ergreifend „the new iPad“ beziehungsweise „das neue iPad“. Das wohl spektakulärste neue Feature ist das Retina-Display, das eine Auflösung von 2048 mal 1536 Pixeln bietet. Damit kommt das Tablet auf eine Pixeldichte von 264 ppi – und übertrifft damit sämtliche anderen aktuellen Notebooks und Tablets. Mehr muss man eigentlich über das neue iPad gar nicht wissen.

Und vielleicht noch, dass sich am Preis nichts geändert hat. Die 16-GByte-Version mit WLAN kostet nach wie vor 479 Euro, das günstigste Modell mit integriertem LTE-Funk-Modul wechselt für 599 Euro den Besitzer. Eine Verdopplung der Speicherkpazität auf 32 und schließlich 64 GByte schlägt jeweils mit 100 Euro Aufpreis zu Buche. Das Tablet startet am 16. März in zehn Ländern, Deutschland ist erfreulicherweise dabei.

Bei den Abmessungen hat sich (fast) nichts getan: Das Tablet ist nach wie vor 24,1 mal 18,6 Zentimeter groß, legt allerdings in der Dicke von 8,8 auf 9,4 Millimetern zu. Die Waage zeigt statt 601 beziehungsweise 613 Gramm jetzt 652 respektive 662 Gramm an.

Um das mächtige Display mit Daten zu versorgen, muss außerdem ein neuer Prozessor her. Der A5X-Chip soll dem neuen iPad mehr Leistung verpassen, als sie beispielsweise die XBox 360 bietet. Es handelt sich dabei um einen Dual-Core-Prozessor mit einer Quad-Core-GPU. Damit soll das Tablet, so der Hersteller, ein neues Kapitel im mobilen Gaming beginnen. Wir sind gespannt. Die Demo von Dungeons hat auf jeden Fall beeindruckt.

Außerdem verfügt die neue Apple-Flunder über ein integriertes LTE-Modul. Der UMTS-Nachfolger ermöglicht auf dem Papier Datenraten von bis zu 100 MBit pro Sekunde. Die deutschen Mobilfunkprovider sind gerade fleißig dabei, ihre Netzinfrastruktur entsprechend auszubauen. Darüber hinaus gibt es Bluetooth 4.0 und WLAN nach 802.11 a, b, g und n.

Update Das LTE-Modul des neuen iPads funktioniert in Deutschland nicht. Während das iPad nur mit den Frequenzen 700 und 2100 MHz arbeitet, werden in Europa die Frequenzbänder von 800, 1800 und 2600 MHz ausgebaut. Dementsprechend hat man nur im Urlaub in Übersee etwas von dem neuen Datenturbo, in Deutschland ist man dagegen auf „nur“ HSPA-Geschwindigkeit beschränkt.

Darüber hinaus hatte Apple noch ein paar interessante Innovationen bei der Software in der Hinterhand – so bekommen iWork, iMovie & Co. etliche neue Funktionen. Alle Neuerungen bei Hard- und Software gibt es noch einmal im Detail in der folgenden Fotostrecke zu bewundern.

Update: Inzwischen haben wir zusätzlich noch eine Fotostrecke mit ersten Hands-on-Impressionen veröffentlicht.

Was fehlt?

Siri wurde zwar eingangs auf der Pressekonferenz erwähnt, wird es jedoch schlussendlich nicht auf das neue iPad schaffen. Der persönliche Assistent bleibt damit dem iPhone vorbehalten. Und dann gibt es natürlich noch die Punkte, über die man seit Jahren nach jeder neuen Apple-Produktpräsentation meckern kann: Es fehlen Speicherkartenslot, Flash-Unterstützung, austauschbare Batterie, dedizierter Videoausgang und genormter Netzanschluss. Dennoch wird auch das neue iPad, das iPad 3, das iPad HD, oder wie auch immer man es nennen möchte, ein gigantischer Erfolg werden. (Bilder: CNET)

Das neue iPad kommt mit derselben Preisstruktur auf den Markt wie sein Vorgänger, das iPad 2.
Das neue iPad kommt mit derselben Preisstruktur auf den Markt wie sein Vorgänger, das iPad 2.

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