Instant-Messenger Line für Android: Alternative zu Skype?

Anstatt Mobilfunkgebühren für ein Gespräch oder eine SMS zu bezahlen, verwenden viele Smartphone-Besitzer lieber kostenlose Instant-Messenger oder gebührenfreie Voice-over-IP-Angebote wie den WhatsApp Messenger oder Skype. Eine weitere Alternative möchte der Dienst Line sein, der mittlerweile schon über 20 Millionen Nutzer für sich gewinnen konnte.

Wie mit Skype chattet und telefoniert der Smartphone-Besitzer über die WLAN- oder mobile Internetverbindung. Abgesehen von den Gebühren für die Flatrate oder das Datenvolumen fallen keine weiteren Kosten an. Videotelefonie gibt es bei Line nicht, dafür sind Gruppenunterhaltungen mit bis zu 100 Kontakten gleichzeitig möglich. Smiley-Liebhabern steht eine große Auswahl an Motiven zum Untermalen ihrer Nachrichten zur Verfügung. Zudem sind Fotos schnell ausgetauscht oder der aktuelle Standort dem Gesprächspartner mitgeteilt. Mit den Add-ons Line Camera und Line Card verschönert der Anwender seine Schnappschüsse dann noch mit zahlreichen Filtern, Rahmen und Aufklebern oder versendet individuell gestaltete Grußkarten.

Wer Line verwende möchte, muss bei der Registrierung seine Telefonnummer preisgeben. An diese wird nämlich eine SMS mit einem Verifikationscode geschickt. Keine Sorge, falls die Kurznachricht nicht sofort im Postfach landet, denn das kann unter Umständen eine Weile dauern. Danach legt man sich noch ein Profil an. Das klappt über die E-Mail-Adresse oder einfach durch Vergabe eines Benutzernamens.

Freunde sucht sich die App dann auf Wunsch automatisch aus dem Adressbuch heraus. Wer seine Kontakte lieber nicht an die Server der Entwickler schicken möchte, überspringt diesen Schritt einfach. Dann findet man Bekannte ähnlich wie bei Skype anhand ihrer ID. Die ID muss jeder Nutzer nach dem ersten Start in den Profil-Einstellungen vergeben. Steht man sich gerade gegenüber, fügt man Kontakte bequem per QR-Code oder gleichzeitigem Schütteln beider Smartphones hinzu.

Der Chat funktioniert tadellos. Die Sprachqualität beim Telefonieren ist zwar nicht unbedingt berauschend, aber man versteht sich. Die Stimmen klingen teilweise leider etwas stumpf und blechern. Zudem kam es über die 3G-Verbindung immer wieder zu kurzen Unterbrechungen des Telefonats. Über die schnellere WLAN-Verbindung gab es weniger Probleme.

Neben der Anwendung für Smartphones hat Line wie Skype auch einen Client für Windows und Mac im Programm. Sie stehen auf der Webseite des Entwicklers zum Download bereit.

Alles in allem macht Line trotzdem einen positiven Eindruck. Viele Gründe, zu Line zu wechseln, wird es für Skype-Nutzer zwar nicht geben, aber ein Blick kann ja nicht schaden. Vor allem für diejenigen, die es gerne etwas bunter hätten, ist Line mit seinen zwei Add-ons und zahlreichen Smileys vielleicht genau das Richtige. Kleiner Tipp: Wer nach dem Ausprobieren die App nicht weiter verwenden möchte, kann in den Einstellungen unter dem Reiter My profile seinen Account samt Daten löschen. Falls es dabei zu Problemen kommt, hilft es, die App von der microSD-Karte wieder zurück in den interen Telefonspeicher zu verschieben.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Instant-Messenger Line für Android: Alternative zu Skype?

  • Am 23. Februar 2014 um 21:40 von Ina Hagemann

    Habe mir heute Line runtergeladen und Instaliert,klappte nach ein paar Anläufen ganz gut. Jetzt habe ich die App auf meinem Smartphon aber ich kann sie nicht öffnen.(Tut uns leid,die AnwendungLINE (Prozess jp.naver.line.android) wurde unerwartet angehalten. Versuchen sie es erneut. Beenden erzwingen)Das ist ärgerlich. LG

    • Am 25. Februar 2014 um 16:02 von Regina

      lol wenn mal soweit kämme habe schon dutzende male es versucht zu downloaden immer fehlschlag

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