Kino mit doppelter Bildrate: Der Hobbit sorgt mit 48 fps für gemischte Gefühle

Der Film Der Hobbit betritt Neuland. Nicht etwa, weil er revolutionäre Spezialeffekte bietet oder alle nur erdenklichen Top-Schauspieler beinhaltet. Stattdessen ist er einer der ersten Filme, die mit 48 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden, also mit der doppelten Bildrate von normalen Kinoproduktionen. Einer ausführlichen Facebook-Notiz vom Regisseur Peter Jackson zufolge soll das für eine deutlich klarere und weichere Bilder sorgen – insbesondere bei schnell bewegten Objekten oder rasanten Kameraschwenks und -fahrten.

Auf der CinemaCon in Las Vegas hatten jetzt die ersten Zuschauer die Gelegenheit, ein Preview von dem Film mit doppelter Bildwiederholfrequenz zu sehen – und nicht alle waren begeistert. Ein Filmvorführer eines rivalisierenden Filmstudios wurde sogar von der LA Times mit den Worten zitiert, das Ergebnis sähe “eher wie ein fürs Fernsehen produzierter Film aus” und wäre “zu akkurat und klar”. Die folgenden Tweets spiegeln ein wenig die Stimmung unter den Zuschauern wieder: Per sé nicht schlecht, aber mit etwas gemischten Gefühlen. (Bild: MGM)

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