Asus Transformer Pad Infinity 700 im Vorab-Test: Android-Tablet mit Full-HD-Display

Das Asus Transformer Pad Infinity 700 ist die nächste Evolutionsstufe des beliebten Transformer Prime und bietet ein verbessertes Display sowie physische Änderungen zur Eliminierung von GPS-Problemen – und natürlich einen neuen Namen. Vielschreiber können beruhigt sein: Auch dieses Tablet kommt mit dem praktischen Keyboard-Dock.

Das Tablet wird in 3G-/WLAN- sowie reinen WLAN-Versionen auf den Markt kommen, die allerdings ärgerlicherweise unterschiedliche Prozessoren haben werden: Das WLAN-Modell bringt einen Quad-Core-Prozessor mit, das 3G-Modell nur eine Dual-Core-CPU. Aktuell ist nur die WLAN-Variante namens Transformer Prime Infinity TF700T für den europäischen Markt angekündigt. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 599 Euro – und bewegt sich damit auf dem Niveau des Transformer Prime.

Design

Der Look des Infinity unterscheidet sich nicht großartig von dem des originalen Prime, was uns freut. Denn das Prime schaffte es, richtig schlank auszusehen und dennoch robust genug zu sein, um damit notfalls Diebe in die Flucht zu schlagen.

Das Infinity hat die gleiche Metallkonstruktion wie das Prime und hinterlässt einen ähnlichen soliden Eindruck: Es verwindet oder biegt sich nicht und lässt auch kein Knarren hören, wenn wir kräftig am Gehäuse drücken und zerren. Da sowohl das Chassis des Tablets als auch das des Keyboard-Docks aus Metall gefertigt sind, fühlt sich die Kombination enorm stabil an, wenn das Infinity wie ein Laptop zusammengefaltet wird.

Das Infinity hat zudem das gleiche glatte, metallische Finish wie das Prime, was uns persönlich sehr gut gefällt. Wer aber einen kantigeren, raueren Look vorzieht, wird das Infinity nicht unbedingt zu seinem Top-Favoriten machen.

Wer auf einen glatten Metall-Look steht, wird beim Transformer Pad Infinity glücklich.
Wer auf einen glatten Metall-Look steht, wird beim Transformer Pad Infinity glücklich.

Das Tasten-Layout auf dem Keyboard-Dock wurde ebenfalls nicht geändert. Auch das freut uns, denn auf der Tastatur des Prime ließ es sich überraschend komfortabel tippen. Tastaturen dieser Größe findet man normalerweise an Netbooks, und sie sind oft genug schwierig zu nutzen, da man die Finger regelrecht zusammenquetschen muss, um die richtigen Tasten zu erwischen. Die Klaviatur des Prime war diesbezüglich deutlich besser – und auch das Infinity gibt ein komfortables Schreibwerkzeug ab.

Der einzige Unterschied zum Prime findet sich auf der Rückseite des Tablets. Hier wurde das Gehäuse wahrscheinlich in Reaktion auf die User-Beschwerden bezüglich GPS- und WLAN-Problemen geändert, die auf das Gehäusedesign des Prime zurückgeführt wurden. Asus hat diese Probleme allerdings nie öffentlich eingestanden; laut dem Hersteller funktioniert das Transformer Prime „in allen Bereichen und innerhalb aller gesetzten Parameter wie erwartet“. Dennoch ist es gut zu sehen, dass der Hersteller Anstrengungen unternommen hat, um die „nicht existierenden“ Probleme zu eliminieren.

Ausstattung

Eines der wichtigsten Upgrades gegenüber dem Prime ist der Bildschirm. Der 10,1 Zoll große Touchscreen des Prime löst 1200 mal 800 Pixel auf und punktet mit extremer Helligkeit und kräftigen, lebendigen Farben. Das Infinity dagegen verbaut einen Touchscreen mit einer Auflösung von 1920 mal 1200 Bildpunkten – das ist mehr als Full-HD (1920 mal 1080 Pixel). Das wie das Prime auf der Super-IPS+-Technologie basierende Display strahlt eine überragende Lebendigkeit aus, handhabt die Farben sehr gut und ist schön hell – laut Hersteller 600 cd/m². Insgesamt hinterlässt das Display einen sehr guten Eindruck.

Als Betriebssystem des Infinity kommt die neueste Android-Version 4.0 zum Einsatz, die auf den Namen Ice Cream Sandwich (ICS) hört. Das Prime kann man zwar auf Ice Cream Sandwich aktualisieren, aber ausgeliefert wird es mit dem Vorgänger Honeycomb.

Unserem ersten Eindruck nach ändert sich mit Ice Cream Sandwich gegenüber Honeycomb nicht so viel, wie man vielleicht meinen möchte. Das ICS-Interface des Infinity sieht identisch aus und funktioniert auch genau wie das des Honeycomb-Prime – und das ist keine schlechte Sache, denn die Bedienung des Prime ist angenehm und einfach.

Neueste Kommentare 

9 Kommentare zu Asus Transformer Pad Infinity 700 im Vorab-Test: Android-Tablet mit Full-HD-Display

  • Am 30. April 2012 um 17:20 von Wayne

    So ein Schmarn…
    Als Negativpunkt anzukreiden, dass die 4G/3G-Version einen schwächeren Prozessor hätte ich einfach nur absoluter Schmarn.

    1) Qualcomm hat bestätigt, dass sie den Prozessor, der eigentlich in die 3G/4G Variante eingebaut werden sollte (S4) nicht in genügend größer Stückzahl herstellen können, was heißt Asus muss sich sowieso nach einem anderen Prozessor umschauen.

    2) Ist es einfach nur falsch zu behaupten, dass der S4 (der ja sowieso nicht eingebaut wird) schwächer wäre als der Tegra3. Es gibt deutlich mehr Tests/Benchmarks, die darlegen, dass der S4 stärker ist, als andersrum. Der einzige Bereich, in dem der Tegra3 den S4 schlägt ist die Grafik, ansonsten ist der S4 dem Tegra3 (fast immer) überlegen.

  • Am 30. April 2012 um 18:04 von Hans

    S4 ist nicht langsam
    Der Autor ist schlecht informiert der s4 ist als Dual core sogar schneller als der tegra 3. Genug benchmarks gibt es bei anandtech. Diese hat halt das lte Modul integriert.

  • Am 2. Mai 2012 um 09:19 von Robin K.

    Falsche Aussagen im Bericht!
    Ich hab eine kleine Anmerkung/eine kleine Bitte.
    Ich fänd es schön, wenn ihr von cnet mal näher die Unterschiede zwischen dem Snapdragon S4 und dem Tegra 3 erläutern würdet, damit auch alle User hier wissen, dass der S4 deutlich besser ist, als der Tegra 3.

    Der S4 ist im 28nm verfahren gefertigt und der Tegra 3 im 40nm.
    Hier ist mal ein benchmark: http://goo.gl/gy3ja
    im One S ist zwar der MSM8260A, aber der ist ähnlich. Hier ist eine gute Übersicht über Qualcomms SoCs: http://goo.gl/KXFFh

    Auch die GPU einheit im S4 (Adreno 225) ist besser als die im Tegra 3 (Geforce). http://goo.gl/OSKfJ
    bzw. besser als (fast) alle anderen.

    Ich habe mein One S jetzt seit ca. 3 Wochen und bin bis jetzt total zufrieden.

    • Am 5. Mai 2012 um 11:11 von Pascal

      AW: Falsche Aussagen im Bericht!
      Der S4 ist schon langsamer in den meisten fordernden Benches. Und diese sind nichtmal richtig optimiert für den Quadcore.

      Der einzige Bench wo das S4 wirklich schneller war, ist der Vellamo Benchmark. Und dieser kommt -welch Wunder- von Qualcomm. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

      Solltest dir mal andere Benchmarks ansehen.

      Damals, als die ersten Quadcores für den PC rauskamen, waren die alten Dual Cores die minimal höher getaktet waren auch schneller – zumindest in den Benchmarks. Bis es dann Anwendungen gab, die den Quadcore auch nutzen konnten. Und auch die Benchmarks müssen erstmal für Quadcores optimiert werden.

      http://androidandme.com/2012/05/smartphones-2/htc-one-x-snapdragon-s4-vs-tegra-3-in-performance-gpu-battery-life-and-web-browsing/

      • Am 18. Mai 2012 um 19:33 von xn

        AW: AW: Falsche Aussagen im Bericht!
        endlich mal ein richtiger kommentar.
        außerdem ist es so: der quadcore tegra 3 würde zusammen mim lte zu viel strom ziehen, und der eine stromsparkern des Tegra ist zu schwach für ultra schnelles surfen+html5+flash, da hat man einfach den s4 genommen, der für lte und web optimiert ist.

  • Am 2. Mai 2012 um 09:29 von Robin K.

    Nachtrag
    Der Abschnitt unter dem Bild ist für mich mehr als inakzeptabel.
    Den Tegra 3 gibt es nicht mit LTE, weil Nvidia kein LTE-Modul auf ihren SoCs verbaut hat. Es gibt keinen Tegra 3 mit LTE.
    Deswegen sind sie auf den, nicht minder guten S4 von Qualcomm ungestiegen.
    Ich weiß nicht was solche Aussagen sollen, auch im Fazit steht solch ein Mist.
    Ihr solltet euch vielleicht besser Informieren, bevor ihr solche Testberichte schreibt…

  • Am 14. Mai 2012 um 16:52 von Applehasser

    Preis
    Hallo,
    kostet das Gerät mit Tastatur und 32GB Tablet 599€ oder ohne Tastatur und dafür mit 64GB Tablet 599€ soviel?

    Sollte das 32GB Tablet ohne Tastatur also 499€ kosten oder liege ich da falsch?

    Vielen Dank für die schnelle Antwort :)

  • Am 18. Mai 2012 um 19:18 von TuDo-one

    sag mal..
    1. Wer schreibt denn bei euch die Artikel? Der Snapdragon S4 ist wobei ein Dualcore vergleichbar mit dem Terga3. Da sin meines Wissens nach nämlich keine Cortex A9 Kerne sonern A15 Kerne am werkeln.
    2. Die Tastatur vom Prime ist Käse. Der Druckpunkt ist fürn Hintern. Ich würde mich da zum Infinity Nachbesserung erhoffen.
    3. Mein Prime läuft seit Jahr und Tag mit ICS. Ihr müsst mal nach dem Updatebutton suchen…..
    4. Asus hat GPS Probleme nie eingestanden? Die haben sogar einen kostenlosen GPS Empfänger nachgeliefert…
    5. Ich hoffe doch stark, das die 3g/4g Variante nach Deutschland kommt. Ich würde dann nämlich definitiv auf den kleinen, armen und bedauernswerten Dualcore wechseln…

    Also Leute, echt mal.. wat schreibt ihr denn hier für einen Blödsinn…

  • Am 19. Mai 2012 um 18:46 von Horscht42

    Verfügbarkeit des Infinity 700
    Wer kann mir sagen, wann das Gerät in Deutschland zur Verfügung steht bzw. welcher Shop eine verbindliche Lieferbestätigung mit Datum bereits genannt hat?
    Danke für die Antwort!

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