Sony Alpha SLT-A57 im Test: schnelle Allround-DSLR mit fixiertem Spiegel

Im Foto-Geschäft gehört Sony zu den Neulingen – nach der Übernahme von Konica-Minolta haben die Japaner im Jahr 2006 ihre erste Spiegelreflexkamera auf den Markt gebracht. Dennoch hat es Sony in kurzer Zeit geschafft, seine Digitalkameras zu etablieren. Die Plastik-Haptik der letzten Jahre gehört der Vergangenheit an, die Farbwiedergabe stimmt, und das Objektivsortiment überzeugt. Die Alpha SLT-A57 ist ein weiteres Modell, das sich als ernsthafter Konkurrent zu den etablierten Marken Canon und Nikon präsentiert. Wo die Stärken und Schwächen liegen, verrät der ausführliche Testbericht.

Ganz streng genommen ist die Sony Alpha SLT-A57 gar keine richtige Spiegelreflexkamera. Wie ihre SLR-Kollegen (Single Lens Reflex) verfügt allerdings auch die SLT-Knipse über einen Spiegel. Allerdings ist dieser nicht beweglich aufgehängt – und klappt somit nicht bei jedem Foto nach oben, um den Bildsensor freizugeben. Stattdessen spart sich Sony die aufwändige Mechanik und verbaut einen teildurchlässigen Spiegel. Der Großteil des Lichts dringt nach wie vor zum Sensor durch, der kleinere Teil wird nach oben reflektiert, wo der Autofokussensor sitzt. Für den Phasenvergleich-Sensor reicht die Lichtmenge aus, für einen optischen Sucher allerdings nicht mehr. Dementsprechend sitzt hinter dem Okular auf der Rückseite der Kamera ein Mini-Display, das vom Bildsensor gespeist wird.

Die Vorteile dieses Kunstgriffs liegen in erster Linie bei der Geschwindigkeit. Nachdem der Autofokus-Sensor das Motiv und nicht während des Spiegelschlags kurz blind ist, arbeitet der Autofokus im kontinuierlichen Serienbildmodus schneller – theoretisch jedenfalls. Die Serienbildgeschwindigkeit an sich sucht jedenfalls in dieser Preisklasse nach Ihresgleichen. Mit den bis zu zwölf Fotos pro Sekunde können nur die Sport-Flaggschiffe Canon EOS 1D X und Nikon D4 mithalten, die allerdings auch schon Kleinwagenpreise aufrufen. Außerdem bieten die A57 und ihre SLT-Schwestern auch im Videomodus einen kontinuierlichen Autofokus mittels Phasenvergleich-Sensor. Das schafft konstruktionsbedingt keine andere DSLR.

Design

Optisch ist die Sony Alpha SLT-A57 jedenfalls nicht von einer “echten” Spiegelreflexkamera zu unterscheiden. Auf der rechten Seite des Gehäuses gibt es einen großen, bequemen Handgriff, der auch für größere Hände noch gut zu greifen ist. Er fühlt sich außerdem deutlich ergonomischer an als bei den älteren Sony-DSLRs und ist inzwischen auf einem Niveau mit den etablierten Marken angekommen. Oben auf dem Handgriff befindet sich der Auslöser mitsamt Ein/Aus-Schieber. Davor bringt der Hersteller ein Rändelrädchen unter, dahinter sitzen zwei gut erreichbare Buttons für Belichtungskorrektur und ISO-Empfindlichkeit. Der rechts dahinter gelegene Knopf zum manuellen Umschalten zwischen elektronischem Sucher und rückseitigem Display ist dagegen außer Reichweite der rechten Hand.

Weiter links auf der Oberseite befindet sich schließlich eine große Hutze, die den Autofokussensor, das Display des Suchers und den Aufklappblitz beherbergt. Auf der Oberseite sitzen außerdem ein Stereo-Mikrofon und der obligatorische Zubehörschuh. Links der Hutze bringt der Hersteller das Modusrädchen zur Wahl des Aufnahmeprogramms unter, aber dazu später mehr.

Auf der Rückseite der Kamera dominiert das 3,0 Zoll große Display. Es bietet mit 640 mal 480 Pixeln (921.000 Subpixeln) eine adäquat hohe Auflösung. Außerdem ist die Anzeige beweglich aufgehängt. Das Scharnier befindet sich allerdings an der Unterseite des Bildschirms und nicht etwa an der linken Seite. So ist das Display beispielsweise nur sehr eingeschränkt für Selbstportraits geeignet. Und wenn die Kamera auf einer Stativplatte aufgeschraubt ist, reduziert sich der Bewegungsspielraum der Anzeige ebenfalls. Schade, aber besser als nichts.

Wenn bei direkter Sonneneinstrahlung auf dem Bildschirm nichts zu erkennen sein sollte, hilft der elektronische Sucher weiter. Hinter dem kleinen Okular befindet sich ein Mini-Display mit einer Auflösung von 1,44 Megapixeln (800 mal 600 Subpixeln). Das ist zwar nicht schlecht, doch an einen optischen Sucher oder die elektronischen Sucher der A65 und A77 kommt die A57 damit nicht heran. Oberhalb des Suchers befindet sich ein Näherungssensor, der automatisch vom rückseitigen Display auf das Mini-Display hinter dem Okular umschaltet, wenn der Fotograf die Kamera vor das Auge hält. Leider genehmigt sich die Kamera beim Umschalten eine Gedenksekunde, die den einen oder anderen Schnappschuss kosten könnte.

Das Display der Sony Alpha SLT-A57 ist beweglich aufgehängt. Allerdings befindet sich das Scharnier an der Unterseite und nichts links, was die Beweglichkeit einschränkt.
Das Display der Sony Alpha SLT-A57 ist beweglich aufgehängt. Allerdings befindet sich das Scharnier an der Unterseite und nichts links, was die Beweglichkeit einschränkt.

Links neben dem Sucher befindet sich eine Menu-Taste zum Aufrufen des Hauptmenüs mitsamt aller tiefgreifender Einstellungen. Alle aufnahmerelevanten Parameter finden sich dagegen in einem Schnellmenü, das ein Druck auf den Fn-Knopf rechts neben dem Display aufruft. Rechts oberhalb des Buttons befindet sich die großzügige Daumenablage, die in Zusammenhang mit dem guten Handgriff für einen sicheren Sitz in der Hand sorgt. Wiederum darüber gibt es drei Tasten: zum Starten der Videoaufnahme, für Belichtungsspeicher und für Zoom. Hinter der Zoom-Taste verbirgt sich tatsächlich ein zweifacher digitaler Zoom. Von der Verwendung raten wir ab, denn er beeinträchtigt die Bildqualität. Im Wiedergabemodus dienen die drei Buttons zum Vergrößern und Verkleinern der Bilder sowie zum Wechseln in eine Thumbnail-Ansicht.

Unterhalb der Fn-Taste bringt Sony ein Vier-Wege-Pad mit mittiger AF-Taste unter. Der AF-Button dient mit den Werkseinstellungen zum Aktivieren der Fokusnachführung. Hier behält die Kamera ein anvisiertes Motiv im Auge – und findet es erfreulicherweise auch wieder, wenn es kurzzeitig nicht mehr im Bild zu sehen war. Neben der Navigation durch die Menüs dienen die vier Richtungstasten auf dem Pad auch zum Aufrufen der Einstellungen zu Serienbildmodus/Selbstauslöser, Weißabgleich und Bildeffekten sowie zum Anpassen der auf dem Display und im Sucher dargestellten Informationen. Ganz unten schließlich gibt es noch eine Taste zum Wechseln in den Wiedergabemodus sowie einen mit einem “?” markierten Knopf, der eine Beschreibung der gerade ausgewählten Funktion aufruft.

Sämtliche Anschlüsse befinden sich auf der linken Seite der Kamera: Fernsteuerung, Netzadapter, USB, HDMI und Mikrofon. Letzteres macht die Kamera in Kombination mit dem kontinuierlichen Autofokus zu einem interessanten Gerät für Videofreaks. Rechts am Gehäuse bringt Sony den Speicherkartenslot für SD-, SDHC- und SDXC-Medien unter. Auf der Unterseite der A57 befindet sich schließlich eine Klappe, die den Stromspeicher beherbergt. Sony setzt hier auf den gleichen Akku, der auch bei den größeren Modellen A65 und A77 zum Einsatz kommt. Der A57 verhilft er zu einer guten Laufzeit von 550 (Sucher) beziehungsweise 590 (Display) Fotos.

Neueste Kommentare 

5 Kommentare zu Sony Alpha SLT-A57 im Test: schnelle Allround-DSLR mit fixiertem Spiegel

  • Am 10. Mai 2012 um 00:19 von Florian

    Schlechter (unsachlicher) Testbericht
    Weiter als Seite 1 habe den "Test" gar nicht gelesen – zu sehr war ich damit beschäftigt, mir beim rezipieren an den Kopf fassen zu müssen.

    Sonys A57 ist – wie die A77 & A65 auch – KEINE SLR, sondern eine (leicht modifizierte) Systemkamera!! Dass die einleitende Falschaussage dann bereits im ersten Satz schon wieder – halbgar – relativiert wird, ändert auch nichts daran, dass immer noch solch schlichtweg falsche Aussagen zu lesen sind; das hat dann auch nichts mit "streng genommen" zu tun, da es keine Auslegungssache, sondern ganz klar definierter & trennbarer Fakt ist.

    Nun ja, könnte man meinen, viel kann man als Photograph halt nicht von einem Format wie cnet erwarten, dass seine Kompetenzen in anderen Bereichen hat. ABER dass dann ernsthaft kurz darauf auf die Sony-Marketing-Strategie der angeblichen 12b/s hereingefallen wird und diesbezüglich sogar noch ein VÖLLIG unangemessener Vergleich mit den Top-Kameras von Nikon und Canon gebracht wird, ist einfach nur noch zum…ja, wie eingangs erwähnt: an den Kopf fassen!
    Der Klarheit halber: Wenn man so einen Vergleich aufstellt, dann sollte, nein: MUSS er dringend so differenziert ausfallen, dass klar wird, unter welchen (extrem einschränkenden!) Bedingungen die Sony diese Bildfrequenz erreicht! Diese sind nämlich FUNDAMENTAL anders als die der angesprochenen Canon bzw. Nikon!!

    Nach so viel indifferenter Unsachlichkeit bereits in den ersten Sätzen, war mir dann die Lust am Weiterlesen vergangen (aufgrund eklatanter Sinnhaftigkeitszweifel).

    Bitte noch viel dazu lernen und dann besser (sachlicher, fundierter, kompetenter, RICHTIGER) machen.

    Liebe Grüße
    Florian

    • Am 20. Mai 2012 um 03:12 von KD

      AW: Schlechter (unsachlicher) Testbericht
      Hallo Florian,

      ich finde deine Kritik unangemessen und ebenso unsachlich, dass sie mir nicht weiterhilft. Waere toll, wenn du einige Tipps oder Links/Quellen hinzufuegst, wo der Leser deine Kritik nachvollziehen kann bzw. weitere Bewertungen zur Kamera finden kann.

      Mir hat der Bericht gefallen, weil ich aufgrund fehlender Kenntnis zur Fototechnk eine kurz gefasste und verstaendliche Expertenmeinung suche fuer eine Kaufentscheidung.

      Gruss, KD.

    • Am 21. Oktober 2012 um 15:34 von Jürgen

      AW: Schlechter (unsachlicher) Testbericht
      Hmm, warum so grantig?
      Wer eine Kamera für das Geld kauft weiß doch was er kauft. Jedem ist klar das dieses Gerät keine Vollformat Kamera ist.
      Finde die Kritik total unsachlich und vor allem nicht mit Fakten untermauert.
      Vergleichbare Geräte von Nikon oder Cannon schneiden auch in anderen Test viel schlechter ab – ganz deutlich vergleichbare Geräte!
      Der Kommentar ist absolut für den Stoffwechselausgang.

      Mit freundlichen Grüßen

  • Am 25. Mai 2012 um 16:16 von farbklexx av media

    User-Testurteil
    a:4:{s:5:”STARS”;i:5;s:3:”PRO”;s:107:”Alles drin, alls dran und das zu einem super Preis. Durchaus auch für professionelles Arbeiten interessant.”;s:6:”CONTRA”;s:46:”Leider kein GPS, ansonsten ohne Fehl und Tadel”;s:5:”FAZIT”;s:6800:”Hier ein Praxistest zur Sony Alpha 57, also auch die Dinge, die meistens nicht in den Testberichten stehen. Die Kamera ist groß genug, man kann gut mit ihr umgehen, sie macht auch einen guten, d.h. robusten Eindruck. Lediglich die Augenmuschel ist etwas hart und drückt ein wenig. Mit den Tasten kommt man nach einiger Zeit sehr gut zurecht, man kann die Kamera bedienen ohne den Sucher von den Augen zu nehmen. Klasse ist auch eine Abblendtaste. Der Sucher ist m.E. ein Highlight. Die Auflösung ist völlig ausreichend (das OLED aus der Alpha 65 oder 77 braucht man nicht wirklich), das Sucherbild schön groß (wesentlich größer als bei der SLR Konkurrenz, mal von den wirklichen Profikameras abgesehen). Man kann sowohl in den Sucher, als auch in das Display (auch hier hervorragende Auflösung) verschiedene Infos einblenden, auch während der Arbeit, in dem man an der Vierwegetaste den oberen Bereich drückt. Sehr hilfreich bei der Arbeit. Man bekommt immer die Info, die man gerade benötigt und belastet das Sucherbild nicht mit irgendwelchen überfrachteten Daten. Dank einer eingespiegelten Wasserwaage und verschiedenen konfigurierbaren Gittern gehören schiefe Bilder bald der Vergangenheit an. Die Auflösung des Suchers (dessen Bild man übrigens in zwei verschiedenen Größen -gut für Brillenträger- darstellen kann) ist vollkommen ausreichend. What you see is what you get… das stimmt hier total. Der elektronische Sucher zeigt das Bild genauso, wie es dann auf einem Monitor erscheint (Weißabgleich, Schärfentiefe, Farben etc…), wesentlich besser als ein SLR Sucher. Im Dunkeln rauscht das Bild zwar ein klein wenig, aber wo der Spiegelsucher wegen zu wenig Licht schon mal nichts mehr vernünftig anzeigt, sieht man auch hier noch gut. Gut auch: Bei manueller Einstellung kann man Unter- oder Überbelichtungen sehr gut steuern, da man sofort das Originalbild sieht, man kann also ggf. wichtige Bilddetails hervorheben. Auch das ist ein klarer Vorteil und funktioniert mit einer SLR nicht.
    Die Bildqualität ist mit 16MP absolut ausreichend (ok, wenn man nur im Studio und mit 100-400 ISO fotografiert ist die Alpha 77 sicher besser…). Große Ausdrucke sind problemlos möglich (locker DIN A 2) und weil die Pixel größer sind ist das Rauschen sichtbar besser als mit den teureren Sony Modellen (sogar besser als bei der Vollformat Alpha 900). Für Alltagsanwendungen, bei denen man auch mal höhere Empfindlichkeiten benötigt vollkommen in Ordnung (bis ISO 1600 gar keine Probleme, ab 3200 leicht sichtbares Rauschen am Monitor, für den Druck aber absolut irrelevant). Ich rede hier von JPEGs. Mit RAW Dateien kann man am PC noch mehr rausholen. Jetzt kommt der Clou: die Alpha 57 besitzt eine Funktion, bei der sie nicht nur die ISO Zahl selbständig auswählt, sondern auch in sehr schneller Reihenfolge mehrere Bilder schießt und dann das Rauschen (das sich ja immer von Bild zu Bild verändert) einfach rausrechnet (also aus 5 oder 6 Bildern ein einzelnes Bild berechnet), ohne die Auflösung wesentlich zu beeinflussen, das nennt sich multiframe Rauschminderung. Das klappt prima aus der Hand (auch bei Makroaufnahmen einer Zeitung). Sogar Verwacklungen werden ausgeglichen (ich hab mal die Kamera absichtlich verzogen), es entsteht ein sehr rauscharmes scharfes Bild. Wer kennt das nicht: in der Kirche oder im Museum kein Stativ oder Blitz (eh verpönt), aber man braucht ein gutes Bild. Da ist diese Funktion ideal (zumindest bei weitgehend unbewegten Motiven). Auch die HDR Funktion (HDR Gemälde) ist super, wenns mal schnell gehen muss und für Bildbearbeitung wenig Zeit bleibt. A propos Nachbearbeitung: mit 24 MP muss man schon einen guten Workflow haben. Super Objektive, die die Auflösung auch rüberbringen, eine dicke Festplatte und einen potenten PC oder MAC um die großenDatenmengen zu speichern oder zu bearbeiten, ganz zu schweigen vom kalibrierten Monitor und Drucker… Wenns schnell gehen muss, kann das Stativ auch zur Not mal ungenutzt bleiben.
    was noch schön ist: man kann die Kamera auch ohne Objektiv auslösen, bzw. Fremdobjektive mit Adapter verwenden. Ich nehme gerne die SMC Takumare (M42)von Pentax, wegen der schönen warmen Tönung bei Portraits, oder einen IMAGON Nachbau (Panasoft von ZOOMAR München), nicht wegen der Weichzeichnung… aber das Bokeh… :). Mit 24 MP packen diese Objektive die Auflösung nicht mehr so gut (am Rand), mit 16 MP ist das kein Problem.
    Sporttauglich ist das Ding auch: 10, bzw. 12 Bilder/s reichen allemal, das können auch die Profis nicht besser. Es gibt noch eine ganze Menge weitere Einstellungen für alle möglichen und unmöglichen Gelegenheiten, auf die man auch als Profi gelegentlich gerne zurückgreift. Und wenn man mal ein vergrössertes Bild braucht, bitte sehr: die Kamera bietet stufenlos oder in festen Stufen eine (Brennweitenverlängerung) bei durchaus guter Qualität (wenn man mal keinen Konverter, der auch noch Licht schluckt) dabei hat. Lediglich die Auflösung wird von 16MP auf 8,4MP (reicht immer noch sehr gut für DIN A 4) reduziert. Wohlgemerkt, das ist KEIN Digitalzoom (den es selbstverständlich auch gibt). Man hat also auf die Schnelle eine bis zu doppelte Brennweitenverlängerung OHNE Lichtverlust bei guter Qualität.
    Ach ja: Videos kann man auch in exzellenter Qualität machen, sogar mit externem Mikrofon. Ein Motorzoom wäre wünschenswert, aber mal ehrlich: diese Zoomerei wird eh fast nur von Amateuren genutzt. Schaut euch mal einen Film im TV an. Die arbeiten alle mit Festeinstellung, lediglich die Schärfe wird gezogen. Ein Zoom kommt, wenn überhaupt nur 1-2x pro Film vor.

    Last but not least: die Panoramafunktion. Auch sehr hilfreich, wenn man auf Nodalpunktadapter etc. verzichten muss/will. Auch hier wirklich gute Qualität.
    Und man kann selbstverständlich RAW und JPEG Dateien parallel speichern.
    Fazit: 16 MP sind vollkommen ausreichend, die Artefakte sind extrem gering, die Auflösung auch bei hohen ISO Zahlen verblüffend gut, bzw. hervorragend, der Monitor bringt wesentlich mehr Infos als ein normaler SLR Sucher, diese zusätzliche Möglichkeit zur Rauschreduzierung, die man auch noch super anpassen kann und die HDR Funktion sind sehr hilfreich, gerade auf Reisen oder bei Reportagen. Schnell ist die Kamera auch, für den Normalgebrauch ausreichend robust und Filmen kann man auch in super Qualität. Für Amateure gibt es die Motivprogramme oder die grüne Sorgloseinstellung, für Fortgeschrittene und Profis eine ganze Menge nützlicher Einstellungen bei insgesamt super Bildqualität. Nicht zu vergessen der eingebaute Blitz.
    Also: 24 MP bei Alpha 65 oder 77 müssen nicht sein und bringen nicht (ausser im Studio) den wirklichen Qualitätsschub. 16MP reichen zu 95% gut aus, Bildqualität und Ausstattung gehen vollkommen in Ordnung und die Kamera hat einen super Preis. was will man mehr?”;}

  • Am 20. Juni 2012 um 10:42 von Werner

    Beurteilung des Tests
    Was mir an dem Test nicht gefällt ist, dass der Tester der Kamera langweilige Effektfilter vorwirft und negativ bewertet. Ich mag Effekte, und füge meinen Bildern auch gelegentlich Effekte bei. Ich hab aber noch nie welche auf der Kamera gebraucht geschweige denn benutzt. In dieser Kameraklasse sollte man über der eingebauten Effekthascherei stehen. Geeignete Software macht das besser als jeder eingebauter Kameraeffekt.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *