Instant-Messenger ooVoo für Android: Video-Chat mit bis zu sechs Teilnehmern

Der Instant-Messenger ooVoo erlaubt es Smartphone-Besitzern, sich kostenlos per Instant-Messaging, Video-Konferenz und via Voice-over-IP-Anrufen mit Familie, Freunden oder Kollegen zu unterhalten und bietet eine Alternative zu Skype & Co. Vorausgesetzt sind natürlich eine Internet-Verbindung und ein Mobilfunkanbieter wie o2, der Instant-Messaging- sowie VoIP-Dienste in seinen Datentarifen nicht verbietet.

Der Video-Chat funktioniert sowohl über die WLAN- als auch über die mobile Internetverbindung. Auf dem Smartphone sind Unterhaltungen mit bis zu sechs anderen Nutzern erlaubt. Video-Chats sollen dabei laut Hersteller in HD-Auflösung möglich sein. Die Verständigung erfolgt über VoIP. Die Sprachqualität überzeugt und ist nicht merklich schlechter als bei Skype. Daneben sendet und empfängt die App auch gute, alte Text-Nachrichten – inklusive Gruppenunterhaltungen.

Anmelden können sich Smartphone-Besitzer bequem mit ihrem Facebook-Account. Nach dem ersten Start durchsucht ooVoo dann die Facebook-Freundesliste und fügt die Kontakte automatisch hinzu. Smartphone-Besitzer unterhalten sich mit der App nämlich nicht nur mit anderen ooVoo-Nutzern, sondern können auch mit ihren Facebook-Freunden chatten. Sogar Video-Telefonate sind mit Kontakten aus dem Sozialen Netzwerk möglich, ohne dass diese bei dem Instant-Messenger registriert sind. Dazu schickt der Android-Nutzer dem Facebook-Kontakt über ooVoo einen Link, der den Bekannten direkt zum hauseigenen Facebook-Plugin führt.

Wie Skype bietet ooVoo zudem die Möglichkeit, Festnetztelefone oder Handys anzuklingeln. Festnetzgespräche kosten 1,8 Cent. Anrufe ins Mobilfunknetz gibt es für 20,2 Cent. Da sind Skype oder andere Anbieter wie Forfone jedoch etwas günstiger.

Neben der Android-App bringt der Instant-Messenger auch eine Software für den Windows-Rechner und Apples Mac-OS mit. Gruppen-Video-Anrufe sind dort mit bis zu 12 Teilnehmern möglich. Die Videotelefonie ist am PC je nach Hardware mit niedriger, mittlerer und hoher Bildqualität sowie in HD-Auflösung möglich. Die hohe Auflösung entspricht dabei 640 mal 480, die HD-Auflösung 1280 mal 720 Pixeln. Wer den Messenger auch am PC oder Mac verwenden möchte, findet die Software auf der ooVoo- Homepage. Am Rechner haben Anwender dann noch die Möglichkeit, Anrufe und Video-Botschaften aufzuzeichnen und Dateien auszutauschen. Das gibt es am Smartphone leider nicht.

Insgesamt macht ooVoo damit einen guten Eindruck und ist für Smartphone-Besitzer, die eine Alternative zu Skype suchen, definitiv einen Blick wert. Ein Nachteil von ooVoo ist allerdings, dass es die App derzeit nur in englischer Sprache gibt. Für alle, die ooVoo trotzdem einmal ausprobieren möchten, steht die App kostenlos in Googles Play Store zum Download bereit. Vorraussetzung ist Android in der Betriebssystemversion 2.2 oder höher und ein Smartphone, das vom Instant-Messenger unterstützt wird. Eine Liste aller kompatiblen Geräte findet sich in der Beschreibung der App.

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