Panasonic Lumix DMC-FT4 im Test: Outdoor-Kamera mit manuellem Modus

Ob am Sandstrand, beim Zelten oder auf der Skipiste: Dort, wo schöne Fotomotive warten, lauern auch zahlreiche Gefahren auf die Kameraausstattung. Denn in vielen Fällen verzeihen weder Elektronik noch Optik eine ungewollte Begegnung mit Wasser, Sand, Schnee oder Asphalt – und dann war’s das mit dem Knipsen. Inzwischen hat fast jeder Kamera-Hersteller mindestens ein Outdoor-Modell im Angebot. Wie sich das Topmodell von Panasonic, das bis zu zwölf Meter tief taucht und Stürze aus zwei Metern Höhe wegsteckt, in der Praxis schlägt, verrät der Testbericht.

Never change a winning team – das scheint Panasonics Leitmotiv bei der Lumix DMC-FT4 gewesen zu sein. Die Outdoor-Kamera überzeugt im Großen und Ganzen, bringt gegenüber ihrer Vorgängerin FT3 allerdings kaum Neuerungen mit. Es kommt nach wie vor ein CCD-Sensor mit 12 Megapixeln Auflösung zum Einsatz, das Objektiv bietet wie beim alten Modell einen 4,6-fachen optischen Zoom. Auch beim Gehäuse gibt es keine signifikanten Änderungen – weder beim kleinen Display, noch bei der Anordnung der Bedienelemente oder beim Design.

Design & Ausstattung

Die Panasonic Lumix DMC-FT4 sieht nicht nur so aus, sondern fühlt sich auch so an, als könne man mit ihr einen Nagel in die Wand schlagen. Natürlich ist auch dieses Modell nicht unzerstörbar, und man sollte auch Outdoor-Gadgets nicht auf Teufel komm raus durch die Gegend werfen – mit etwas Pech war auch hier der erste Sturz schon der letzte. Außerdem gibt es ein paar Vorsichtsmaßnahmen, die vor und nach der Verwendung im Wasser getroffen werden sollten. Nähere Details dazu finden sich im Handbuch. Wir hatten unterm Strich mit unserem Testgerät keinerlei Probleme.

Die Kamera macht den Anwender darauf aufmerksam, dass vor dem Tauchgang ein paar Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden müssen.
Die Kamera macht den Anwender darauf aufmerksam, dass vor dem Tauchgang ein paar Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden müssen.

Dem extrem robusten Gehäuse zum Trotz arbeitet die Panasonic FT4 immer noch wie eine normale Kompaktkamera. Die Bedienung und das Interface sind logisch und intuitiv aufgebaut. Uns gefällt das Tastenlayout der FT4 sogar besser als das von Panasonics „normalen“ Digicams. Grund dafür ist, dass der Hersteller hier auf die lästigen Schiebeschalter zum Wechseln zwischen Aufnahme- und Wiedergabemodus sowie zum Ein- und Ausschalten verzichtet.

Auf der Oberseite befindet sich ganz rechts eine dedizierte Taste zum Starten der Videoaufnahme. Daneben sitzt der Fotoauslöser, und wiederum links daneben bringt der Hersteller den Ein/Aus-Schalter unter. Ganz rechts außen am Gehäuse gibt es eine kleine Lasche zum Anbringen der mitgelieferten Trageschlaufe.

Das Bedienkonzept der Lumix DMC-FT4 ist gelungen, doch leider fällt das Display vergleichsweise klein und niedrig auflösend aus.
Das Bedienkonzept der Lumix DMC-FT4 ist gelungen, doch leider fällt das Display vergleichsweise klein und niedrig auflösend aus.

Hinten am Gehäuse fällt der Blick zuerst auf das Display. Es fällt mit 2,7 Zoll etwas kleiner aus als bei der Konkurrenz, die Auflösung ist mit 230.000 Subpixeln, also 320 mal 240 Bildpunkten, ebenfalls auf sehr niedrigem Niveau. Rechts oben auf der Rückseite befinden sich zwei Buttons zum Bedienen des Zooms. Darunter finden sich eine Taste zum Wechseln in den Wiedergabemodus und eine zum Öffnen des Hauptmenüs. Weiter folgt hier ein Vier-Wege-Pad, dessen Richtungstasten neben der Navigation durch die Menüs auch zum direkten Aufrufen der Einstellungen zu Belichtungskorrektur, Selbstauslöser, Makromodus und Blitz dienen. Der mittige Menu/Set-Button ruft ein Schnellmenü mit den wichtigsten Aufnahmeparametern auf. Ganz unten bringt Panasonic noch zwei Buttons zum Löschen von Fotos sowie zum Anpassen der auf dem Display dargestellten Informationen unter.

Sämtliche Anschlüsse und Einschübe verbergen sich hinter einer Klappe auf der rechten Seite des Gehäuses. So sitzen hier das Fach für den Lithium-Ionen-Akku und der SD-Speicherkartenslot sowie ein Micro-HDMI-Ausgang und eine Micro-USB-Buchse. Mit einer CIPA-Laufzeit von 310 Fotos ist die Akkuleistung beachtlich. Wer allerdings auf längere Touren abseits von Steckdosen geht, sollte dennoch in einen Zweitakku investieren. Eine Möglichkeit, den Akku per USB zu laden gibt es nämlich nicht.

Die Fächer für Akku und Speicherkarte sowie die Anschlüsse befinden sich hinter einer Klappe auf der Seite der Kamera.
Die Fächer für Akku und Speicherkarte sowie die Anschlüsse befinden sich hinter einer Klappe auf der Seite der Kamera.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Panasonic Lumix DMC-FT4 im Test: Outdoor-Kamera mit manuellem Modus

  • Am 17. Juli 2012 um 21:57 von paul

    Serienbildgeschwingigkeit
    Die Sony hat sicherlich die schlechteste Serienbildgeschwindigkeit überhaupt.Zwar macht die Sony in
    einer Sekunde ca 11Bilder braucht aber eine Pause von ca.10
    Sekunden bis der Pufferspeicher wieder frei ist.Totaler Schrott.
    Die neue Olympus TG1 schafft sensationelle 5 Bilder pro
    Sekunde und hält diese Geschwindigkeit unbegrenzt durch.
    Braucht anschließend keine Pause,es kann direkt weiter
    fotografiert werden.Die TG! stellt alle anderen Outdoorkameras in den Schatten.Wer etwas anderes kauft ist selber schuld…

  • Am 29. August 2012 um 11:48 von Matti

    Zufrieden
    Also ich bin mit Panasonic total zufrieden

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