Loewe Connect ID 40 DR+ im Test: Luxus-TV mit Best-Ausstattung zu moderatem Preis

Schon bisher waren die schicken Multimedia-Fernseher von Loewe in Sachen Ausstattung nahezu unschlagbar. Allerdings hatte dieser Komfort auch seinen Preis. Mit dem Connect ID kommt jetzt erstmals ein deutlich erschwinglicheres Gerät auf den Markt, das nicht nur in puncto Gehäusefarben sehr individuell lieferbar ist, sondern auch noch äußerst vielfältige Möglichkeiten beim Aufstellen bietet.

Voriges Jahr hatte Loewe schon einmal einen sehr individuell konfigurierbaren Fernseher auf den Markt gebracht: den Individual Compose 3D, den wir auch im vergangenen Sommer getestet haben. Allerdings war dieser noch ein Nobel-Gerät mit einem knackigen Preis. Die 46-Zoll-Variante mit motorisiertem Bodenfuß und ans Gerät angeflanschtem Surround-Sound-Projektor schlug mit 8750 Euro zu Buche. Doch der immer härter werdende Wettbewerb hat auch der Hightech-Schmide in Kronach gelehrt, dass man neben den Edel-Fernsehern zusätzlich deutlich günstigere Geräte anbieten muss.

Drei Diagonalen, optionale Harddisk und zwölf Farbkombinationen

Als Ergebnis kam im Mai 2012 ein extrem individualisierbarer Full-HD-3D-Fernseher: der Connect ID. Wahlweise ist er in drei Display-Größen mit 32, 40 beziehungsweise 46 Zoll Diagonale lieferbar. Der Preis liegt mit der Grundausstattung ohne integriertem Harddisk-Recorder je nach Diagonale bei 1400, 1900 respektive 2300 Euro. Für die Komfort-Variante mit integriertem 500-GByte-Harddisk-Recorder und Twin-Tunern zum gleichzeitigen Aufnehmen und Anschauen von zwei unterschiedlichen TV-Programmen wird bei allen drei Geräten jeweils ein Aufpreis von 500 Euro veranschlagt.

Der Kunde kann dabei unter zwölf verschiedenen Farbkombinationen wählen – den Hochglanz-Gehäuserahmen gibt es wahlweise in Schwarz oder Weiß. Die Geräterückseite besteht aus mattem Kunststoff und ist wahlweise in Beige, Grün, Orange, Schwarz, Weiß oder Silber gefärbt. In der gleichen „Charakterfarbe“ ist auch das frontseitige Lautsprechergitter unter dem Display mit Stoff bespannt. Beim Kauf muss man allerdings berücksichtigen, dass für die Charakterfarben Beige, Grün und Orange ein Aufpreis von 100 Euro fällig wird. Für diesen Testbericht haben wir uns für eine der aufpreisfreien Varianten entschieden: In Schwarz-Silber wirkt das Gerät zeitlos-elegant.

Sehr individuelle Geräteaufstellung

Zum Kaufpreis hinzu rechnen muss man allerdings noch eine von nicht weniger als 30 verschiedenen Aufstell- oder Befestigungslösungen für das Panel, die aber im einfachsten Fall mit lediglich 60 Euro zu Buche schlägt. Bei der Art der Geräteaufstellung hat der Käufer eines Connect ID viel Auswahl. Wer das Panel an die Wand hängen will, erhält für 60 Euro eine Standard-Halterung, für 70 Euro eine schlanke VESA-Halterung, für 400 Euro eine Isoflex-Halterung, die sich zusammenfalten, drehen und schwenken lässt, oder für 700 Euro den ungewöhnlich gestylten, 180 Zentimeter hohen „Wall Stand Flex“. Mit diesem lässt sich das Panel quasi an eine Wand lehnen, wobei Panelhöhe und Neigung ebenfalls konfigurierbar sind. Ebenfalls mit 700 Euro schlägt der bis zu 300 Zentimeter lange Boden-Decke-Aufstellbarren „Screen Lift Plus“ zu Buche, auf dem sich das Panel um +/- 90 Grad drehen lässt.

Der Loewe Connect ID lässt sich mit dem Online-Konfigurator an den persönlichen Geschmack anpassen.
Der Loewe Connect ID lässt sich mit dem Online-Konfigurator an den persönlichen Geschmack anpassen.

Wer den Connect ID klassisch auf einen Tisch oder auf ein Sideboard stellen will, erhält für 100 Euro wahlweise einen sehr expressiv und dynamisch wirkenden Stand mit schlanken Stellfüßen (mit dem der Fernseher aber nicht gedreht werden kann) oder den für diesen Testbericht gelieferten klassischen Tischfuß. Dieser flache „Table Stand Connect ID Comfort“ besteht aus gebürstetem Aluminium und benötigt eine Standfläche von 45 mal 25 Zentimetern. Zur individuellen Geräte-Ausrichtung lässt sich der Connect ID sehr leicht um +/- 20 Grad drehen. Außerdem kann die Displayneigung bei der Geräteaufstellung voreingestellt werden – und zwar um bis zu 5 Grad nach hinten oder sogar um 1 Grad nach vorne.

Sehr extravagant wirkt der Connect ID auf dem für 400 Euro lieferbaren asymmetrischen Table Stand Tableau aus Nussbaum, das je nach Version wahlweise links oder rechts einen Ablageplatz für eine Blumenvase beinhaltet. Das Tableau ist bei Loewe auch in einer Variante aus Porzellan gelistet, allerdings steht hierfür der Preis noch nicht fest. Wer den Fernseher direkt auf den Boden stellen will, kann für 300 beziehungsweise 450 Euro einen Floor Stand erwerben, auf dem das Gerät um +/- 45 Grad bzw. um 360 Grad manuell gedreht werden kann. Schließlich gibt es auch noch eine ganze Reihe von Rack-Möbeln in unterschiedlichsten Größen und Farben. Sie schlagen allerdings, wie man es von Luxus-Möbeln gewohnt ist, mit recht stolzen Preisen zwischen 1550 und 2850 Euro zu Buche.

Wer sich all diese individuellen Konfigurationsmöglichkeiten nicht optisch vorstellen kann, findet bei Loewe im Internet (http://www.loewe.tv/de/loewe-products/connect-id/tv-konfigurieren.html) einen pfiffigen Konfigurator. Mit ihm kann man alle 2160 Kombinationen aus Geräte-Größe, Gehäusefarbe, Aufstelllösung und Geräteausstattung durchspielen und sieht immer sofort auf dem PC, wie das Gerät dann aussieht – dabei erscheint natürlich auch gleich die entsprechende Kaufpreis-Empfehlung.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Loewe Connect ID 40 DR+ im Test: Luxus-TV mit Best-Ausstattung zu moderatem Preis

  • Am 15. Oktober 2014 um 15:07 von roßmann.herbert

    was versteht mann unter moteraten preisen

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