Google I/O: Google Maps, Street View und Google Earth erhalten Updates

Im Rahmen der jährlichen Entwicklerkonferenz Google I/O haben neben der Android-App des sozialen Netzwerks Google+ auch Google Maps, Street View und Google Earth ein Update erhalten.

In der neuesten Version von Google Maps verlässt die Offline-Funktion die experimentelle Sparte Labs und geht in Serienreife. Sie ist jetzt voll integriert und über das Menü zu erreichen.

Per Fingergeste zieht der Nutzer einen Rahmen um den gewünschten Kartenausschnitt und speichert ihn ab. Smartphone-Besitzern ist es erlaubt, gleichzeitig sechs Kartenbereiche auf der microSD-Karte abzulegen. Die gespeicherten Karten finden sich nach dem Update im Bereich Meine Orte unter einem eigenen Tab wieder.

Leider ist es immer noch nicht möglich, ganze Länder offline verfügbar zu machen. Doch die herunterladbaren Regionen sind jetzt größer als in der Vorgänger-Version. Zudem sollen Offline-Karten von mehr als 150 verschiedenen Ländern zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus hat auch Street View ein kleines Update erhalten. Es behebt das störende Ruckeln des Kompassmodus auf Smartphones mit einem Gyroskopsensor und Android in der Betriebssystemversion 3.0 oder höher.

Die App Google Earth hat der Suchmaschinenbetreiber in der siebten Version veröffentlicht.

Eine Neuheit ist eine Art Reiseführer, der Smartphone-Besitzern das Entdecken von Sehenswürdigkeiten einer Region erleichtert. Tippt der Nutzer auf irgendeinen Ort auf der Weltkugel, hat er die Möglichkeit, über ein Tab am unteren Bildschirmrand eine virtuelle Tour durch die Landschaft mitzumachen. Per Fingertipp holt er sich so bequem die berühmtesten und sehenswertesten Stellen der Region auf den Schirm. Passend dazu gibt es Informationen von Wikipedia zu lesen.

Außerdem fliegen Smartphone-Besitzer in der neuen Version per Fingerwisch durch die ersten 3D-Nachbildungen ausgewählter Metropolen wie Los Angeles, Boston, San Francisco, Genf oder Rom. Dank der Darstellung aller Gebäude in 3D wird der Eindruck der Stadt noch etwas realer. Die 3D-Karten sind allerdings nur auf ausgewählten Geräten verfügbar. Vorrausetzung ist ein Android-Smartphone mit einem Dual-Core-Prozessor und Android in der Betriebssystemversion 2.3 oder höher. Daneben sollen die 3D-Gebäude auch auf den meisten Tablets funktionieren.

Alle Updates stehen wie üblich kostenlos über Googles Play Store zum Download bereit.

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