Logitech Touch Mouse M600: Elegante kabellose Maus mit Touch-Funktionalität

Logitech hat mit der Touch Mouse M600 eine berührungssensitive Maus ins Rennen geschickt, die es mit ähnlichen Modellen von Apple und Microsoft aufnehmen soll. Auf dem Papier macht die Logitech-Maus funktionell gar keinen schlechten Eindruck – aber kommt sie auch in der Praxis an ihre eingesessenen Konkurrenten heran? CNET hat die Maus getestet.

Die Logitech Touch Mouse M600 wird vom Hersteller selbst für 69,99 Euro verkauft. Wer den Weg über die deutschen Webshops nimmt, kann die Maus aber bereits zu Preisen ab 58 Euro geliefert bekommen.

Der Preis der M600 wird mit zunehmender Verbreitung sicherlich noch sinken, aber mit dem aktuellen Straßenpreis von 58 Euro ist die M600 immer noch mindestens so teuer wie die Touch-sensitiven und von unseren US-amerikanischen CNET-Kollegen getesteten Konkurrenten von Apple (Apple Magic Mouse, ab 58 Euro) und Microsoft (Microsoft Touch Mouse, ab 44 Euro).

So sehr wir auch das Aussehen der M600 und die Art und Weise mögen, wie sie Touch-Eingaben im Smartphone-Stil zu replizieren versucht: ihr fehlt die Bibliothek spezialisierter Gesten, die die beiden anderen Touch-Mäuse bieten. Das muss nicht heißen, dass man diese Gesten unbedingt braucht, aber eine geringere Feature-Zahl sollte sich auch in einem niedrigeren Preis niederschlagen. Aufgrund dieser Preisdiskrepanz und der Tatsache, dass die Touch-Eingabe immer noch irgendwo in den Kinderschuhen streckt, verbietet sich eine enthusiastische Empfehlung schon im Vorhinein.

Design und Ausstattung

„Blättern, scrollen und surfen durch Berührung“, wirbt die Produktseite der Touch Mouse M600. Dies beschreibt im Grunde schon die Hauptinnovation von Logitechs Bemühungen zur Touch-Eingabe. Anstatt sich mit einem mechanischen Scrollrad und seitlich angebrachten Daumentasten für die Vor-/Zurück-Funktion abmühen zu müssen, muss man bei Logitechs neuer, ausschließlich in Windows 7 unterstützter Touch-Maus lediglich mit dem Finger in die entsprechende Richtung über die glänzende Kunststoffhaut streichen, um in einer Webseite oder einem Dokument zu scrollen oder vor und zurück zu navigieren.

Es spricht überhaupt nichts gegen die Nutzung Touch-basierter Eingabemöglichkeiten, um solche Navigationsaspekte abzudecken. Aber es muss auch ganz klar gesagt werden, dass das Ganze keine neue Funktionalität bietet, die man nicht auch bei einer klassischen mechanischen Maus finden würde.

Touch-Mäuse haben üblicherweise größere Ambitionen. Apples Magic Mouse mit ihrer äußerst unkomfortablen Formgebung unterstützt beispielsweise die gleichen Swipe-basierten Gesten, die Apple in seine neuesten MacBook-Trackpads integriert hat. Microsofts Touch Mouse wiederum bietet ein mehr oder weniger intuitives hierarchisches Eingabesystem, mit dem abhängig von der Zahl der genutzten Finger in und zwischen verschiedenen Anwendungen navigieren kann.

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