Lese-Tipp

In den letzten 35 Jahren hat sich viel getan. Wer sich heute Informationen beschaffen möchte, der geht - wie sollte es auch anders sein - ins Internet. Dem war freilich nicht immer so. Als das Internet tatsächlich noch Neuland war, zog man hierfür Computer-Magazine zu Rate. Und deren Cover hatten es wirklich in sich!

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Canon PowerShot A2400 IS

Testbericht

Hersteller: Canon Listenpreis: ab 80 Euro (A2400 IS) bzw. ab 73 Euro (A2300) Fazit:

Die Canon PowerShot A2400 IS und die A2300 sind Kameras der Einstiegsklasse, die eine gute Bildqualität für Schnappschuss- und Gelegenheitsfotografen bieten. Die bis auf das fehlende IS-Feature baugleiche A2300 bietet zwar die gleiche Bildqualität wie die A2400 IS, aber der Preisunterschied ist so gering, dass man nicht auf die Bildstabilisierung verzichten und gleich zur A2400 IS greifen sollte.

Pro
  • sehr gute Bildqualität für ihre Klasse
  • viele Effekte und Filter
Contra
  • flache Tasten und überfrachtetes Layout erschweren die Bedienung
  • langsames Auslöse-Performance (speziell Bild-zu-Bild)
  • braucht vor allem beim Zoomen viele Licht oder hohe ISO-Einstellungen
  • kurze Akkulaufzeit
Testurteil
GUT
6,8
von 10 Punkten
6,8 stars

Canon PowerShot A2400 IS und A2300: Langsame Kompaktkameras mit guter Bildqualität

Wenn es um günstige digitale Kompaktkameras geht, überzeugen Canons Powershot-Kameras der A-Serie in der Regel mit sehr guter Bildqualität. Dies gilt auch für die beiden 16-Megapixel-Modelle Powershot A2400 IS und PowerShot A2300. Die beiden einfachen, ultrakompakten Kameras sind bereits zu Preisen von unter beziehungsweise um die 80 Euro am deutschen Markt erhältlich und eine gute Wahl für all jene Anwender, die sowie nur geduldige Objekte im Automatikmodus bei vollem Sonnenschein fotografieren wollen. Diese Einschränkung muss gemacht werden, denn die Kameras sind ziemlich langsam und haben mit niedrigem Umgebungslicht und ISO-Werten über ISO 200 so ihre Probleme.

Der einzige Unterschied zwischen den beiden Kameras ist die optische Bildstabilisierung, die bei Canon unter dem Kürzel IS läuft. Die PowerShot A2400 IS hat sie demzufolge, die PowerShot A2300 dagegen nicht. Da der Preisunterschied zwischen den beiden Kamera je nach Farbvariante bei weniger als 10 Euro liegt, sollte man daher immer eher zur A2400 IS greifen – vor allem dann, wenn man in Innenräumen oder mit starkem Zoom fotografieren will.

Die Tasten von Canons A-Serie-Kameras sind sehr flach, was die Bedienung erschwert.
Die Tasten von Canons A-Serie-Kameras sind sehr flach, was die Bedienung erschwert.

Wenn man dagegen viel Wert auf eine sehr gute Low-Light-Performance legt und nicht jedes mal einen externen Blitz oder ein Stativ mit sich herumschleppen will, sollte man sich anstelle der beiden PowerShot-A-Kameras eher die von unseren US-amerikanischen CNET-Kollegen getestete Canon PowerShot Elph 110 HS greifen, die in Deutschland weitgehend der Ixus 125 HS entspricht und ganz nebenbei auch die insgesamt bessere Kamera ist.

Design und Ausstattung

Die Canon PowerShot A2400 IS ist eine kleine, leichtgewichtige und attraktive digitale Kompaktkamera und passt gut in Hosen- und andere Taschen. Dank ihres Metallgehäuses sieht sie schicker aus als die Konkurrenten mit Gehäusejn aus Kunststoff und fühlt sich auch merklich hochwertiger an.

Das Objektiv der beiden Canon-Kameras hat einen fünffachen optischen Zoom, eine Blende von 2,8 bis 6,9 und eine Brennweite von 28 bis 140 mm (35-mm-KB-Äquivalent).
Das Objektiv der beiden Canon-Kameras hat einen fünffachen optischen Zoom, eine Blende von 2,8 bis 6,9 und eine Brennweite von 28 bis 140 mm (35-mm-KB-Äquivalent).

Ein Grund für die kompakte Bauform ist, dass Canon ein 2,7-zölliges Display verbaut hat und nicht – wie oft in dieser Preisklasse üblich – ein drei Zoll großes LCD. Ein 2,7 Zoll großes Display ist aber immer noch nicht schlecht; zudem ist der Bildschirm hell genug, dass man auch im direkten Sonnenlicht noch etwas erkennen kann.

Technische Eckdaten: Canon PowerShot A2400 IS / A2300
Preis (UVP): A2400 IS: 139 Euro; A2300: 129 Euro
Abmessungen (BxHxT): 9,44 x 5,42 x 2,01 cm
Gewicht (mit Akku und Speicherkarte:) 126 g (A2400 IS); 125 g (A2300)
Megapixel, Bildsensorgröße & -typ: 16 Megapixel, 1/2,3-Zoll-CCD
LCD-Größe, Auflösung/Sucher: 2,7 Zoll LCD, 230K Pixel/nicht vorhanden
Objektiv (Zoom, Blende, Brennweite): 5x, f2.8-6.9, 28-140mm (35-mm-KB-Äquivalent)
Dateiformat (Foto/Video): JPEG/H.264 (.MOV)
Höchste Auflösung (Foto/Video): 4608 x 3456 Pixel/1280 x 720 Pixel bei 30 fps
Art der Bildstabilisierung: optisch und digital (A2400 IS); nur digital (A2300)
Akkutyp, Akkulaufzeit (CIPA): Lithium-Ionen-Akku, 180 ((A2400 IS) beziehungsweise 230 Aufnahmen (A2300)
Wird der Akku in der Kamera geladen: nein, ein externes Ladegerät wird mitgeliefert
Speichermedien: SD, SDHC, SDXC
Mitgelieferte Software: CameraWindow DC 8.7 (Transfer-Utility), ImageBrowser EX 1, PhotoStitch 3.1/3.2 (Windows, Mac)

Auch die flachen Tasten tragen zur kompakten Bauform der Kamera bei, können im Gegenzug für Anwender mit großen Fingern aber auch ein Problem darstellen, da sie dann die akkurate Bedienung der Kamera erschweren. Besonders die „Func. Set“-Taste im Zentrum des Steuerkranzes ist schwer zu erreichen. Dazu kommt noch, dass bei älteren Canon-Modellen mit einem kleinen Hebel, einem Schiebeschalter oder einem Drehrad zwischen dem Auto- und anderen Aufnahmemodi umgeschaltet wurde. Bei der A2400 Is und der A2300 erfolgt das mit der Tastenfunktion am oberen Ende des Steuerkranzes – und die wird viel zu leicht unbeabsichtigt ausgelöst.

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