Firefox für Android: Neue Version des Browsers unterstützt ältere Geräte mit ARMv6-Prozessoren

Mozilla hat die mobile Ausgabe des Firefox-Browsers in einer neuen Version veröffentlicht. Mit dem Update hat Mozilla die Liste an Android-Smartphones, auf denen der mobile Browser läuft, um zahlreiche ältere Geräte erweitert. Die aktuelle, siebzehnte Version des Smartphone-Browsers unterstützt nun auch die ARMv6-CPU-Architektur und kann damit auch auf Geräten wie dem Samsung Galaxy Pro GT-B7510, dem HTC Status, dem Motorola XT531 oder dem Motorola Fire XT genutzt werden. Bisher waren nur Smartphones mit ARMv7-Prozessoren mit der stabilen Version des Firefox kompatibel.

Damit soll die mobile Ausgabe des Browsers nun auf Millionen weiteren Geräten laufen, denn laut Mozilla basiert noch rund die Hälfte aller im Umlauf befindlichen Android-Smartphones auf der ARMv6-CPU-Architektur. Als Hardware-Anforderungen gibt Mozilla Android in der Betriebssystemversion 2.2 und höher an. Zudem müssen die Geräte zum Betrieb des Browsers über mindestens 512 MByte RAM und einen Prozessor mit 800 MHz verfügen.

Neben einigen beseitigten Bugs hat Mozilla in der neuen Version eine Unterstützung von h.264-Video-Decodern für die Android-Versionen Ice Cream Sandwich und Jelly Bean 4.1 eingeführt. In HTML5-Seiten eingebettete iFrame-Elemente kann der Browser nach dem Update jetzt auch in der Sandbox ausführen, was das Surfen mit dem Browser noch etwas sicherer macht. Firefox 17 für Android liefert auch grundlegenden Support für Web-Apps aus Mozillas Marketplace.

Darüber hinaus hat Mozilla in der siebzehnten Version die Integration von Googles Talkback verbessert. Talkback ist eine Bedienhilfe für Nutzer mit einer Sehschwäche, die durch gesprochenes Feedback und Vibrationen die Navigation auf dem Smartphone vereinfachen soll. Die Talkback-Bedienhilfe soll nun ohne große Konfiguration im Firefox aktiviert werden, wenn diese auf dem Smartphone installiert ist. Zudem unterstützt der Browser die Talkback-Features Explore by Touch sowie die speziellen Gesten der Bedienhilfe zum Navigieren. Diese Features funktionieren allerdings erst ab Android in der Betriebssystemversion 4.1.

Die aktuelle Version des Firefox-Browsers steht ab sofort kostenlos in Googles Play Store zum Download bereit. Was die mobile Ausgabe des Firefox sonst noch alles kann, können Interessierte in folgendem Artikel nachlesen.

Autor: Christian Schartel
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